In unruhigen Schritten stampfe ich in meinem Zimmer auf und ab, während ich versuche meine schnelle Atmung zu beruhigen. Tausende Gedanken sausen in meinem Kopf herum ,in so einem Tempo, dass ich garnicht mehr mit komme.
Verzweifelt grade ich meine beiden Hände in meine Haare.
In meinem Hals bildet sich ein Knoten was mir das atmen erschwert.
Wann ist mein Leben nur so chaotisch geworden? Ich weiß nicht wie lange ich es noch durchhalten werde.
Meine Angst ist groß herraus zu finden was das alles zu bedeuten hat. Ich will nicht noch schlimmere Endekungen machen, aber anderseits muss ich es wissen. Zum Wohl meiner Geschwister. Ich möchte nicht, dass wir unter einer Decke mit dealer oder schlimmer leben.
Ich will einfach nicht glauben was ich gesehen hab. Es macht mir einfach Angst. Soll ich ihn einfach darauf ansprechen?
Nein. Das wäre zu riskant.
Ich muss wissen was sich in dem Keller befindet. Vielleicht Antworten?
Ich weiß es nicht aber ein Versuch ist es wert. In der Nacht werde ich mich rein schleichen.
Eine halbe Stunde später, nach dem ich mich beruhigt habe befinde ich mich in der Badewanne, während ich Löcher durch die Luft blicke.
Ich fühle mich so leer wie noch nie, so ausgelaugt und taub. Ich bin müde trotz dem vielen Schlaf am Tag und in der Nacht.
Und je mehr Stunden vergehen als ich zuletzt meine Familie glücklich sah, desto mehr dringt Klarheit ein. Klarheit, dass ich sie nie mehr sehen werde. Klarheit, dass ich nie mehr glücklich sein werde.
Wie bin ich nicht vorher zur Polizei gegangen? Ich hätte es verhindern können. Es gab mehrere Zeichen...
Ich bin schuld an ihrem Tod.
Es ist das erste Mal, dass es mir wirklich klar wird.
Und scheiße... Es tut so weh. Meine ganze Brust zieht sich zusammen. Meine Augen fangen an zu brennen, während mein Herz schmerzt.
Die ersten schluchzer verlassen meine Kehle. Sie werden immer lauter, weshalb ich meine Hände stark auf meinem Mund drücke um sie zu unterdrücken, während ich unter meinen vielen Tränen zu ersticken drohe.
Ich hab es nie verstanden doch jetzt tuhe ich es. Das Band vor meinen Augen ist gefallen und es verschafft mir die richtige Sicht. Die Wahrheit.
Und die Wahrheit schmerzt.
Langsam rutsche ich am Rand der Wanne immer tiefer ins Wasser, bis mein Gesicht mit Wasser umhüllt ist.
Ich öffne meine Augen und lasse einen lauten schrei raus. Ich schreie so laut ich kann. Doch er klingt so abgestumpft so leise und entfernt.
Das einzige was ich höre ist die Stimme in meinem Kopf. Die Stimme die mir sagt, dass ich schuld bin.
Plötzlich höre ich ein lautes Klopfen, was mich in die Realität zurück holt. Ich merke wie sich meine lunge zusammen zieht und nach Luft bettelt. Ich reiße meine Augen groß auf und rappel mich auf um nach Luft zuringen.
,,Allison?"
Höre ich Aidens Stimme hinter der Tür.
,,Ja?"
Antworten ich und bin verwundert wie fest meine Stimme klingt.
,,Ich wollte nur wissen ob bei dir alles gut ist. Ich habe dich heute fast garnicht zu Gesicht bekommen."
Ich nehme einen tiefen Atmenzug, bevor ich antworte.
,,Ja...Mir geht es gut mach dir keine sorgen. Ich war heute einfach nur müde und habe die Stadt einwenig erkundet." Lüge ich.
,,Bist du sicher?" hackt Aiden nach.
,,jup."
Ich höre nur noch ein leises "okay" bevor seine Schritte immer leise werden und er verschwindet.
Erleichtert atme ich durch.
Was wäre passiert, wenn Aiden nicht gekommen wäre? Wie weit hätte ich es gebracht?
Wo wäre ich jetzt?
Mir macht das Angst. Jedoch nicht, wenn ich jetzt nicht mehr da wäre. Nein, sondern die Freude und Erleichterung die ich dabei verspürte.
Ich muss hier bleiben. Für meine Geschwister. Es ist egoistisch zugehen, denn sie brauchen mich doch. Clarisse braucht mich.
Auch wenn es schwer ist ich werde es schaffen.
Nach dem Bad lege ich mich ausgelaugt in mein Bett.
Ich chatte ein wenig mit meinen freundin, die mich auf dem laufenden halten und sonst starre ich einfach nur an die Decke, während die Stunden an mor vorbei ziehen.
00:00 Uhr.
1:00 Uhr.
2:00 Uhr.
3:00 Uhr.
Und ich kriege kein Auge zu, obwohl ich müde bin.
Ich schaue erneut auf meine Handyuhr.
3:34 Uhr.
Langsam steige ich aus meinem Bett und gehe in langsamen Schritten auf den stockdunklen Flur. Keine Menschenseele ist zusehen.
Mit meinem Handy leuchte ich mir den Weg frei, um keinen zu wecken.
Als ich bei Treppe ankommen gehe ich vorsichtig hinunter. Vor der Tür bleibe ich kurz stehen und halte inne um tief durch zuatmen.
Bis ich schließlich zögernd die Klinke runter drücke.
Mist.
War ja klar, dass die Tür abgeschlossen ist, dass ich auch vorher nicht daran denken konnte.
Wi könnte sich der Schlüssel befinde?
Im Büro?
Ein Versuch ist es wert. Ich suche ein erneutes mal das Büro, doch finde nichts besonderes. Kein Schlüssel.
Genervt lasse ich einen Seufzer raus und fahre mir durch meine Haare.
Wo soll ich denn noch suchen?
An welchen Ort hätte ich denn so einen wichtigen Schlüssel versteckt?
Bei mir. Im Zimmer.
Soll ich es riskieren? Ich muss wissen, was hinter der Tür steckt.
Also mache ich mich langsam auf den Weg zu dad's Zimmer.
Als ich vor der Tür stehen bleibe, atme ich einmal tief durch, bevor ich die Türklinke langsam runterdrücke.
Leise tapse ich in das Zimmer. Ein Glück haben wir heute Vollmond, sodass ich die Umrisse der Möbel gut erkennen kann.
Wo soll ich nur anfangen zu suchen?
Mir springt eine Tasche die an der Tür hängt entgegen und ich gehe aus sie zu.
Ich durchsuche jedes Fach, jedoch ohne Erfolg.
Sein Nachttisch?
Ich drehe mich um und fange an bedacht vorsichtig zu sein, sie zu öffnen.
Dad schnappt plötzlich auf und murmelt irgendwas unverständliches, was mich kurz erstarren lässt. Jedoch wendet er sich und schlummert mit ruhigen atmem weiter.
Erleichtert stoße ich die angehalte Luft aus und wühle weiter.
Bis meine Finger an etwas metallischen stehen bleiben. Ja, ein Schlüssel.
Ich hinterlasse alles so wie vorher und mache mich auf dem Weg zu der Tür.
Behutsam stecke ich ihn in das Schlüsselloch, während mein Herz aufgeregt zu pochen beginnt.
Und mit einem Klick öffnet sich die Tür.
Jedoch ist es stockdunkel.
Ich Taste mich an der Wand lang um einen Lichtschalter zufinden.
Als das grelle Licht mir in die Augen scheind kneife ich sie zu, bis sich meine Augen sich an die Helligkeit gewöhnt haben.
Ich was ich sah ließ mich erstarren.
Heyy, ich hoffe es geht euch gut. Ich wollte mich erstmal darfür entschuldigen, dass so lange kein Kapittel kam, aber ich war im Urlaub und hatte einfach keine Motivation.
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Broken hearts beginn to love
RomansaAllison lebt mit ihrer Mutter ,kleinen Schwester und großen Bruder in New York und genießt einfach ihr Leben. Doch von jetzt auf gleich kann sich einfach alles ändern. Das merkt sie als sie von einen gemütlichen Uni-Tag mit ihren Freunden, nach Ha...
