Nachdem Alejandro mir das Gästezimmer gezeigt hat, worin ich meine nächsten Nächte verbringen werde und ich daraufhin meine Sachen in Ruhe ausgepackt habe, stehen wir jetzt gemeinsam in der Küche und kochen.
Wer hätte das gedacht?
Würde man mir vor Tagen gegen den Kopf werfen, dass ich mit Alejandro unter einem Dach leben würde, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht.
Doch jetzt stehen wir hier.
Ohne uns blöd an zu machen.
Man könnte schon sagen, dass wir uns gut verstehen und all das in nur einpaar Tagen.
Alejandro summt gelassen eine melodie vor sich hin, während er die Soße im Topf umrührt.
Er wirkt glücklich. Die Gelegenheit muss ich nutzen, um etwas persönlicher zu werden.
Ich lege das Messer, mit dem ich gerade noch die Zwiebeln fein geschnitten habe zur Seite und fummel nervös an den Saum meines Hoodie rum.
,,Alejandro?"
,,Mhm?"
Er wendet sich mir zu und schaut mich erwartungsvoll an.
,,Als ich mich vorhin im Haus umgesehen habe, ist mir aufgefallen, dass du keine persönlichen Gegenstände hier hast oder keine Fotos von deiner Familie."
Als ich das Wort "Familie" erwähnte entging mir nicht, wie such seine Körperhaltung anspannte.
Seine Mundwinkel sinken einwenig nach unten.
Ich hab es kaputt gemacht.
Das wars dann wohl mit guter Laune.
,,Ich kam einfach noch nicht dazu. Außerdem bin ich sowieso selten zuhause." Antwortet er trocken.
Glaubwürdig klingt das nicht, aber ich belasse es dabei. So wie es scheint ist das Thema "Familie" heikel für ihn.
Irgendwann werde ich es noch aus ihm herraus bekommen.
Schweigend setzten wir uns an den fertig gedeckten Tisch.
Nachdem ich Alejandro auf seine Familie angesprochen habe, ist seine Laune deutlich den Bach runter gegangen.
Ich nehme mir meinen schmutzigen Teller und will mich gerade zum gehen wenden, als er an mein Handgelenk packt.
,,Lass ruhig stehen ich mach das schon."
Es ist nur eine kleine Berührung, die sich anfühlt als würden tausende blitzen in mich einschlagen. Mein ganzer Körper fängt an zu kribbeln und mein Herz pocht wild gegen meine Brust.
Was ist das?
Es ist so eine kleine Geste und auch wenn Alejandro seinen Kopf runter auf seinen Teller gesenkt hält, weiß ich, dass er es ebenso gespürt hat.
Aber ich bilde mir nichts großes darauf ein.
,,Bist du dir sicher?" Frage ich unsicher.
,,Ja, jetzt geh schon und leg dich hin." Antwortet er mir rauer Stimme.
Ich schenke ihm ein dankendes Lächeln, auch wenn er es nicht sieht.
Wir sind gerade mal 2 Stunden zusammen und er hat mich schon mehrfach zum lächeln gebracht.
Ich habe ihn echt unterschätzt.
Aber das muss ich ihm ja nicht sagen. Er hat sowieso schon ein zu großes ego.
Es ist zwar helligter Tag, aber ich bin einfach zu müde.
Ich mache das Zimmer komplett dunkel und kuschel mich in das warme Bett ein.
Und in Sekunden schnelle bin ich auch schon eingeschlafen.
Als ich aus meinem tiefen Schlaf erwache, setze ich mich im Bett auf und strecke gähnent meine Glieder.
Man, so gar habe ich schon seit längerem nicht geschlafen.
Es ist das erste Mal seit langem, dass ich mich wieder erholt und voll geladen fühle.
Ich schnappe mir mein Handy von dem Nachtisch und stelle fest, das es mit tausenden von Nachichten überhäuft wurde.
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Broken hearts beginn to love
RomanceAllison lebt mit ihrer Mutter ,kleinen Schwester und großen Bruder in New York und genießt einfach ihr Leben. Doch von jetzt auf gleich kann sich einfach alles ändern. Das merkt sie als sie von einen gemütlichen Uni-Tag mit ihren Freunden, nach Ha...
