In dieser Nacht schlafe ich nicht gut und das nicht nur, weil ich zwischen meinem Bruder und Cass eingeklemmt bin, die beide darauf bestanden haben, dass ich neben ihnen liege, obwohl ich sie eigentlich allein lassen wollte, damit sie mal etwas ruhe haben und kuscheln können, oder so. Aber nein, die zwei Sturköpfe haben mir keine andere Wahl gelassen.
Doch auch als ich mich am nächsten Tag als letzte aus dem Bett fallen lasse kann ich nicht davon sprechen, dass ich gut gelaunt wäre. Als ich mich nach unten schleppe, stelle ich fest, dass keiner mehr hier ist, außer Cass.
"Hey, du Schlafmütze." sagt sie, als sie mich umarmt und dann fröhlich ins Wohnzimmer hüpft. Vor mich hin murmelnd folge ich ihr, um zu sehen was sie so fröhlich macht. Doch kaum als sie im Wohnzimmer ist, lässt sie sich einfach auf die Couch fallen und schnappt sich die Fernbedinung. Als ich mich neben sie setzte, hat sie sich bereits ein Programm gesucht. Eine Weile schauen wir stumm 'How I met your mother', doch kurz darauf halte ich es nicht mehr aus.
"Was ist los, Cass?" erstaunt dreht sie sich zu mir und sieht mich überrascht an.
"Ich freue mich nur. Ich und Ev haben sich für nach dem Konzert verabredet. Du solltest mitkommen." schlägt sie vor, als sie bemerkt, dass ich protestieren will unterbricht sie mich. "Nein, es ist kein romatisches Date, wir gehen mit den Jungs was Essen und dann Bowlen. Also kommst du mit." sagt sie bestimmt und wendet sich wieder dem fernseher zu. Ohne genauer nachzudenken weiß ich, dass ich wohl oder über mitkommen muss.
"Hey, da die Cheerleader beim Konzert ja das Buffet schmeißen, muss ich schon früher hin." sagt Cass nach einiger Zeit, des schweigens. Mit einem theatralischen Stöhnen fährt sie fort. "Bin ich froh, wenn du weider der Captain bist, ich weiß es nicht wie du das schaffst."
Als ich sie laut auslache, sieht sie mich nur böse an. "Weißt du, ich hab in letzter Zeit viel daran gedacht, dass mir ohne das alles langweilig ist." erkläre ich ihr schließlich. "Ich hab mih so gelangweilt, dass ich sogar schon eine neue Choreo gemacht habe, während ich weg war." So kommt es, dass wir uns lange über das Cheertraining unterhalten das Cass geleitet hat. Sie erzählt mir, dass die Mädchen schon sehr viel Ausdauer haben und das Krafttraining auch sehr viel gewirkt hat.
Als Cass nach zwei Stunden sagt, dass sie dann los muss, beschließe ich nochmal mein Lied zu spielen und mich dann fertig zu machen. Meine Haare, locke ich, sodass sie in weichen Wellen bis zu meine Hüfte fallen. Ich versuche mich so zu schminken, dass es zwar natürlich aussieht, aber meine böauen AUgen hervorstechen. Dann werfe ich mich in das Outfit, das ich gestern ausgesucht habe. Das graue Langsarm Shirt stecke ich in die schwarze, kurze High waist Hose, dazu ziehe ich mir lange Strümpfe an und meinen roten Schal nehme ich so mit, da es nicht so kalt ist wie ich dachte.
Um zwei Uhr mache ich mich auf den Weg zur Schule, da das KOnzert um halb drei Beginnen wird. Nach nur zehn Minuten bin ich an der Schule angelangt. Die großen Palmen die vor dem Tor stehen lassen mich innehalten. Ich weiß noch als ich das erste Mal hergekommen bin haben sie mich fasziniert, dann sind sie alltäglich geworden. Doch nachdem ich sie so lange nicht gesehen habe, versprühen sie wieder diesen gewissen Charme. Mit laut klopfenden Herzen gehe ich über den Hof auf ds rote Steingebäude zu. Am Eingang entdecke ich Cass, die mit den Cheerleadern redet. Sie scheint die Aufgaben zu verteilen, denn sie wedelt geschäftig mit ihren Händen herum. Als ich sie von hinten umarme quietscht sie kurz auf, nur um mir dann zu erklären was gerade los ist. Wenig später treffe ich auf Josh, bei dem ich mich anmelden muss. Der Direktor dachte wohl Josh ist vertrauenswürdiger als Zack, denn eigentlich ist Zack Schulsprecher und sollte das übernehmen. Doch ich bin in dieser Situation die letzte die sich beschweren sollte.
Nachdem ich etwas mit Josh gequatscht habe mache ich mich auf den Weg in die 'Künstlergarderobe', wie Josh es nennt. In dem hellen Raum angekommen, fühle ich mich auf einen Schlag zurückversetzt an diesen einen Abend, als ich Zack im Umkleideraum viel Glück gewunschen habe, denn das erste das ich sehe als ich in den Raum trete, ist er. ZuM Glück bemerkt er mich nicht, so ist es mir möglich weiter in den Raum zu treten und hinter einem kleinen Raumteiler zu verschwinden. Schnell packe ich meine Gitarre aus und setze mich in eine ruhige Ecke. Viele Schüler laufen in diesem Raum herum und einige davon helfen ihren Freunden, die letzte Dinge für den Auftritt zusammenzusuchen. Ja richtig, jeder hier hat Freunde dabei, die ihn oder sie unterstützen, nur ich sitze alleine in einer Ecke. Leise stimme ich meine Gitarre noch einmal und gehe den Text und die Akkorde meines Songs nochmal durch. Ich weiß zwar, dass ich sie kann, aber ich will sicher gehen. Nervös schweift mein Blick durch den Raum, doch Zack steht immer noch am anderen Ende und unterhält sich mit einem Jungen.
Doch plötzlich spannt er sich an und wirkt unglaublich wütend. Schnell lege ich meine GItarre beiseite und gehe einige Schritte näher um zu hören was sie sagen.
"...nicht verdient." sagt der Junge mit den roten Haaren, der Zack gegenüber steht. Er scheint es auf Streit anzulegen.
"Halt mir nicht vor was ich getan habe, Grinder." zischt Zack bedrohlich.
"Naja, sie war sowieso zu heiß für dich." sagt dieser schließlich achselzuckend. "Bei der konntest du wohl nicht landen, hast du deswegen wieder mit Elizabeth geschlafen?" fragt der Junge, der wohl Grinder heißt, feixend zu Zack. An seiner Stelle hätte ich Angst. Doch der zweite Junge ist Zack weder in seiner Größe, noch seinen Muskeln unterlegen, was ihm Sicherheit zu geben scheint. Als Zack nur seine Hände zu Fäusten formt und sich noch mehr anspannt, aber sonst nicht reagiert fährt Grinder fort. Er wil wirklich einen Streit vom Zaun brechen. "Ich wette ich könne sie flachlegen. Um was wetten wir Zack?" Das gibt ihm den Rest, gerade als Zack auf ihn losgehen will schreite ich ein. Ich weiß zwar nicht wie ich auf die geniale Idee gekommen bin, doch ich trete genau zwischen die zwei riesigen Jungs. Als Zack mich sieht hält er sofort inne, doch das scheint Grinder nicht zu interessieren, denn er hat schon zu seinem Schlag angesetzt.
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Like Any Other Bad Boy Story?
JugendliteraturLauren und ihr Bruder, Evan, müssen wegen einem Unfall, bei dem ihre Mutter gestorben ist, in die Kleinstadt Shell Ridge ziehen. Die Leute, die Lauren dort kennenlernt, passen in vielen Hinsichten genau zu ihrem Lebensstil. Nur einer scheint sie zu...
