Die Zeit vergeht schnell. Neben dem lernen, für die Abschlussprüfungen, und den Cheerproben bleibt nicht viel Zeit. Gerade bin ich wieder mal auf dem Weg in die Bibliothek um mit Cass zu lernen. Leider geht die Sonne gerade unter und ich muss mich beeilen um nicht zu spät zu kommen. Schnell schnappe ich mir mein Skateboard und mache mich auf den Weg. Da Evan wie es scheint durchgehend das Auto braucht bin ich vor zwei Wochen wieder auf diese Fotbewegungsart umgestiegen. Ich war zuerst ziemlich verwundert, dass ich es überhaupt noch kann, da es bestimmt fünf Jahre her ist, dass ich ein Skateboard benutzt habe.
Mit nur fünf MInuten verspätung komme ich schließlich in der Bücherei an und Cass wartet schon genervt auf mich.
"Gut, dass du da bist. Mir ist kalt." Mit diesen überaus freundlichen Worten empfängt sie mich. Cass und ich sind fast in jedem Fach Study-Buddys, das heißt, dass ich sie im Moment nicht nur jeden Tag in der Schule sehe, sondern auch am Nachmittag beim Training und am Abend beim Lernen. Im Moment sind wir beide so gestresst, dass wir uns gegenseitig eher weng zu sagen haben, aber das ist auch okay. Größtenteils lernen wir nebeneinander und reden nur, wenn eine etwas nicht versteht. Wenn wir beide nichts kapieren, versuchen wir gemeinsam eine Lösung zu finden, was meistens sehr gut funktioniert. Meistens lernen wir, bis wir einfach zu müde sind zum weitermachen und heute wird keine Ausnahme sein.
Gerade sitze ich mal wieder an einer kniffligen Frage in Mathe und da sie für mich unlösbar ist, sehe ich zu Cass. Doch was ich sehe lässt mich verwirrt blinzeln. Cass ist eingeschlafen und sabbert jetzt seelenruhig ihre Unterlageb voll. Vorsichtig ziehe ich ihr die Blätter unter dem Gesicht weg und beschließe sie zu wecken, sobald ich die Lösung für mein Problem gefunden habe, dann können wir nach Hause gehen. Also vertiefe ich mich wieder in meine Aufgabe.
Das nächste Mal schrecke ich hoch, weil jemand an meiner Schulter rüttelt. Schnell richte ich mich auf und sehe mich verwirrt um. Verdammt, ich muss auch eingeschlafen sein. Augenreibend sehe ich mich nach der Person um, die mich wohl geweckt hat. Als ich erkenne, dass es Zack ist, seufze ich erleichtert. Miss Graham, die Bibliothekarin, währe sicher nicht so begeistert, dass wir ihre heilige Bibliothek entweihten, weil wir ein Nickerchen hielten.
"Lu, warum bist du nicht nach Hause, wenn du so müde bist? Du brauchst dringend eine Pause, das kann unmöglich gesund sein.", spricht Zack, besorgniss schwingt in seiner Stimme mit.
"Weil ich lernen muss, aber irgendwie kapier ich Mathe immer noch nicht, also muss ich wohl mehr lernen." stammle ich vor mich hin.
"Komm, ich bring dich nach Hause." Als er sieht, dass ich etwas einwerfen will, fährt er schnell fort. "Die Bibbliothek schließt sowieso bald, also komm schon." ergeben seufze ich und beginne mein Zeug aufzusammeln, während Zack Cass weckt.
Wenig später stehen wir zu viert vor der Tür. Zack war mit Josh hier, weswegen dieser nun auch zu uns gestoßen ist.
"Lu, soll ich dich mitnehmen?" fragt Cass mich und dreht sich nochmal zu mir um.
"Nein, schon okay, das wäre nur ein Umweg, außerdem hat Zack angeboten mich mitzunehmen." erkläre ich ihr und damit umarmt sie mich und verabschiedet sich dann. "Cass, morgen nach dem Spiel. machen wir d swas zusammen?" frage ich sie noch bevor sie außer höhrweite ist. Mit einem hochgestreckten Daumen sagt sie mir zu, bevor sie zu ihrem Auto verschwindet.
"Können wir los?" fragt mich Zack und mit einem Nicken von mir, verabschiedet er sich von Josh. Schnell umarme ich jenen und mache mich mit Zack auf den Weg zu seinem Auto. Es ist seltsa nach so langer Zeit wieder in seinem Auto zu sitzen, doch ich versuche meine Unsicherheit zu überspielen.
Langsam fahren wir vom Parkplatz und Zack reiht sich geschickt in den lauen Verkehr ein. Die Bäume die an mir vorbei fliegen beachte ich wenig, da ich mit aller Kraft versuche meine Blick nicht zu Zack zu wenden. Obwohl ich weiß, dass seine braunen Augen mich hin und wieder beobachten. Ich weiß zwar, dass ich gesagt habe, mit kleinen Schritten zum Ziel zu kommen, aber ich weiß, wenn ich ihn jetzt ansehe und er gequält aussieht, dann lasse ich diesen Vorsatz so schnell, dass er nicht mal bis drei zählen kann, aus dem Fenster fliegen und das will ich nicht.
Langsam lehne ich meinen Kopf an die kalte Scheibe und beobachte die Umgebung, die an uns vorbei fliegt. Meine Augen werden wieder schwer, jedoch zwinge ich mich wach zu bleiben und obwohl ich es selbst kum für möglich gehalten habe, habe ich meine Augen bis nach Hause offen halten konnte.
"Bitte, Lu, versprich mir, dich etwas auszuruhen und nicht jetzt noch weiter zu lernen." sagt Zack und sieht mir in die Augen. Leicht rümpfe ich die Nase, ich muss ja sehr schlimm aussehen, wenn er das so betont.
"Versprich es mir." fordert er jedoch
"Schon gut, schon gut. Ich werde heute nicht mehr lernen, sondern ins Bett gehen." sage ich mit erhobenen Händen.
"Danke." haucht Zack und sieht mir dabei immer noch in die Augen.
"Ich sollte mich bedanken, dass du mi ch nach Hause gefahren hast." sage ich mit einem leichten lächeln auf den Lippen.
Plötzlich wird Zacks Gesicht jedoch ernst.
"Werden wir je wieder zusammen kommen können, oder hast du das komplett aufgegeben?" fragt er mich ziemlich unvermittelt. Gespannt beobachtet er mich, aber mein Lächeln wird sofort kleiner.
"Weißt du, ich denke, dass das mit uns wieder etwas werden kann, aber dazu braucht es Zeit und wir müssen wieder Vertrauen zueinander fassen können." Er sieht aus, als müsste er das erst mal verdauen, aber ich spreche einfach weiter. "Das dauert einfach etwas, Zack. Aber du bist mir immer noch sehr wichtig und darum will ich dich nicht verlieren. Deswegen gebe ich dir noch eine Chance. Du musst mir nur beweisen, dass du sie nicht einfach wieder versaust und, dass du es ernst meinst." Grinse ich und steige aus dem Wagen aus. Schnell laufe ich die Einfahrt hoch und gehe ins Haus, wo mich eine heiße Duschen und mein gemütliches Bett erwarten.
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A.N.
Sorry, dass ich so wenig Zeit habe, aber ab Ende nächster Woche habe ich den ersten Teil meiner Matura rum und dann hab ich auch wieder ein Privatleben. Ich hoffe, dass ich dann wieder mehr zu schreiben komme. Im Moment lerne ich gerade 250 Seiten auswendig und natürlich zwei andere Fäher nebenbei, aber ja, nächste Woche ist der Käse endlich vorbei ;) zumindest die Fächer die ich am Meisten fürchte
Alles Liebe,
Tanja
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Like Any Other Bad Boy Story?
Teen FictionLauren und ihr Bruder, Evan, müssen wegen einem Unfall, bei dem ihre Mutter gestorben ist, in die Kleinstadt Shell Ridge ziehen. Die Leute, die Lauren dort kennenlernt, passen in vielen Hinsichten genau zu ihrem Lebensstil. Nur einer scheint sie zu...
