Den ganzen restlichen weg nach Konoha bestritten wir binnen einem halben Tag. Unsere Gesprächsthemen waren eine Seltenheit. Bloß wann wir die nächste Rast machen würden oder wer für Nahrung sorgen sollte.
Wir schwiegen lieber, vielleicht weil keiner etwas über jemand anderes erfahren wollte.
Als ich in den Vormittagshimmel blickte, erstreckte sich vor uns das Dorf. Das Dorf, dass versteckt hinter dem Laub lag...
Es war wirklich groß und umgeben von einer hohen Mauer aus Stein. Eigentlich unterschied es sich nicht großartig von Sunagakure. Das einzige was mir rasch auffiel, war: in Konoha standen unglaublich viele grün blühende Bäume und der Baustil War hier und da ein wenig verändert.
Gerade als wir durchs Dorftor traten ergriff Naruto die Führung.
"Endlich wieder Zuhause! " hörte ich Sakura erleichtert neben mir aufatmen. Sie lief zusammen mit Ino eine Straße herunter. Unsere ganze Gruppe löste sich auf. Gaara und Kankurou machten sich auf den weg zu dem Anwesen der Ho-Kage.
Shikamaru, choji und Temari gingen in die entgegengesetzte Richtung von Sakura und Ino, sodass ich am Schluss alleine mit dem Uzumaki da stand und nicht wusste wohin.
Der junge und ich schienen gleichalt zu sein. Auch sollten wir das gleiche Chakraelement haben, die frage ist, in wie fern er Seins beherrscht, er wirkte schwer einzuschätzen. Gerade als ich ihn aus dem Augenwinkel beobachtet hatte, breitete sich ein grinsen auf seinen Lippen aus, welches seiner Freude in der Stimme noch mehr Ausdruck verliehen hatte. "Super, ich kann wieder Ichirakus Nudelsuppe essen! Willst du mit mir kommen? Du musst unbedingt die beste Nudelsuppe der Welt probieren!", schon ergriff der Blondschopf mein Handgelenk und zog mich strahlend hinter sich her zu diesem Nudelimbiss.
Dort angekommen grüßte der alte Mann, dem der laden wohl gehörte, den Uzumaki schon mit nach oben gezogenen Mundwinkeln. Er fing an etwas vorzubereiten und erkundigte sich gleichzeitig bei Naruto nach seinen Erlebnissen auf der Mission. So geschah es, dass auch ich sehr bald schon in eine Unterhaltung mit dem alten Ichiraku verwickelt War. Er war ein netter Mann, der mir mitten in der Unterhaltung genau so eine Nudelsuppe wie meinem Sitznachbarn hingestellt hatte und mich dazu ermunterte diese zu genießen.
Diese Nudelsuppe war wirklich die beste Nudelsuppe auf der Welt!
Meine Begleitung berichtete dem Koch alles was er auf dem weg zu Gaara und dem Rest meines Teams erlebt hatte und ließ ebenfalls kein Detail aus als er von dem Rückweg mit uns erzählte.
Er erinnerte sich an alles, was ich ebenfalls wusste.
Nachdem wir drei weitere Portionen von dieser Nudelsuppe verschlungen hatten, fühlten auch wir uns dazu bereit mit dem Ho-Kage zu sprechen und so konnte Naruto mir noch ein wenig von dem Dorf zeigen. Es War wirklich ein ausgesprochen schönes Dorf. Jeder dort grüßte meinen Begleiter und mich, einige, die etwas jünger waren, leisteten uns auf dem weg zum Anwesen Gesellschaft. So stand nach einer kleinen weile ein sehr ruhiges Mädchen bei uns. Hinata. Hinata Hyuuga. Sie hatte lila Haare und einen geraden Pony. Eigentlich ein hübsches Mädchen, doch als sie sich vorstellte fragte sie gleich wer ich sei und ob ich Narutos kleine Schwester oder sowas sein konnte.
Auf unsere Frage wie sie darauf kam entgegnete sie nur sehr schüchtern "ihr seht euch sehr ähnlich, deswegen fragte ich...". Ich musterte den blonden Jinchūriki danach das erste mal richtig. Er hatte zwar blaue Augen, aber in einem helleren Farbton als ich. Auch in der Haarfarbe unterschieden wir uns, ein wenig zumindest. Vielleicht wollte ich es zu diesem Zeitpunkt auch einfach nicht wahr haben, schließlich hatte ich ja bereits eine Familie.
Das Hyuuga-Mädchen kam noch ein Stück mit uns mit. Erst als wir vor dem riesigen Gebäude standen, in dem Tsunade ihre Befehle gab und Besprechungen abhielt, verließ das schüchterne Mädchen uns.
Ich glaubte, sie stand auf Naruto. Zumindest erweckte sie diesen einruck, denn immer wenn sie sich direkt an ihn wand, errötete sie gleich im nächsten Moment.
"Hallo Oma Tsunade." Grinste Naruto die vollbusige Blondine an. Sie überlächelte seine Bemerkung gekonnt. Anscheinend tat er dies öfter. "Wen hast du mir da mitgebracht?" Fragte sie sehr skeptisch. Kurz drehte ich mich um, und erblickte hinter mir mein Team oder zumindest das, was noch übrig war. Gaara und Kankurou. Schnell gesellte ich mich zu den beiden und bat die Sannin um Verzeihung. "Ich gehöre zu Gaaras Team für diese Mission. Mein Name ist Nanashi." Die Ho-Kage blickte mich ein wenig erschrocken an. "Eine Waisin? " leise nickte ich. Ich hoffte sie würde nicht weiter darüber reden...
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Mein Weg des Ninja!
Fan-FictionNanashi ist seitdem sie denken kann ein Mitglied der Akatsuki-Organisation. Nachdem ihr Mentor und Ziehvater Pain verstarb, wurde ihr von Konan die Aufgabe übertragen, den Ichibi und den Kyuubi zu fangen und später auch zu extrahieren. Auf ihrer Rei...
