Der Eindringling

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Je näher wir Amegakure kamen um so sicherer War ich mir, das wir definitiv richtig gingen. Mein Gesichtsausdruck ließ es aber nicht vermuten da ich doch etwas traurig war, das mein Traum nicht Realität sein konnte. Den weg nach Amegakure hatten wir schnell bestritten ohne dass wir wegen irgendjemandem hätten stehen bleiben müssen. Außerdem lief ich die meiste Zeit schweigsam vor den anderen her. Denn ich War es ja gewohnt eine weite Strecke zurück zu legen ohne eine pause zu machen.

In Amegakure angekommen hatte sich der Himmel schon verdunkelt und dicke Wolken zogen auf. Der typische Nebel hier machte sich breit und verschlang die ganze Stadt unter sich. Jeder der sich hier nicht auskannte War schon verloren wenn er alleine unterwegs war. Solange wir hier umher streiften, versuchte ich so viel wie möglich von den umstehenden Bewohnern aufzuschnappen. Zunächst war ich ganz schön schockiert darüber, daß sie total normal über Pains Tod redeten, doch dann dachte ich mir das es für sie mittlerweile wahrscheinlich normal sein müsste. "Wir machen hier Pause. Dort hinten ist glaube ich eine Übernachtungsmöglichkeit. Außerdem können wir unsere Vorräte wieder auffüllen.", wies ich die anderen an, "ruht euch etwas aus, denn wir müssen unsere Kräfte sammeln."
Der Uzumaki folgte mir sofort während ich langsam durch das Dorf Schritt.
In meinen Gedanken hatte sich eine einzige Person festgesetzt, die ich gewillt War zu finden. Ich setzte alle Hoffnung in dieses Dorf. Ich wusste einfach sie kann mir helfen. Doch kein einziger Bewohner hatte den Engel auch nur ein mal erwähnt, als hätte sie nie existiert.
"Nach wem suchst du?", riss der Uzumaki mich schließlich aus meinem Gedanken. "Ich... Ich suche Konan..." gab ich leise zu. Der blonde Junge nickte etwas verwirrt aber schien mir dann doch zu helfen.
Es verging eine ganze weile ohne das wir sie fanden, bis schließlich abends die Nacht herein brach und der Jinchūriki und ich uns auf den weg zurück in die Gaststätte machten. Dort angekommen, war jedoch keine Spur von den anderen. Lediglich Sakura hatte mir eine Notiz da gelassen. Sie waren in den heißen Quellen dieser Gaststätte. Ich überlegte kurz, bevor ich mich doch dazu entschied, den anderen Gesellschaft zu leisten.

Ich trat in die Mädchen Kabine. Dort entledigte ich mich erst mal meiner Kleidung, bis ich nur noch in Unterwäsche da stand. Dann tapste ich zu den anderen Mädchen. Sakura entspannte sich in der heißen Quelle, solange Ino den Rücken Temaris abschrubbte. Verwundert musterten mich die Blicke der drei Kunoichi. Unbeeindruckt von ihnen Schritt ich in die Richtung der pinkhaarigen und ließ mich gegenüber von ihr im Becken nieder. "Wo warst du so lange?", setzte die grünäugige an, bevor Ino noch scharf anfügte:" mit Naruto!". Unbeeindruckt von der Wortwahl des Yamanaka-Mädchens entgegnete ich Sakura gegenüber: "ich habe eine alte Freundin gesucht..." anscheinend schien das Mädchen nicht weiter nach zu fragen.
Ich ließ die stille auf mich wirken, entspannte mich und schloss wenig später schließlich auch meine Augen. Bis mich plötzlich die stimme der Gedankenleserin aus meiner Entspannung riss. "Du scheinst dich ja sehr gut mit Naruto zu verstehen.", murmelte sie zusammenhanglos in meine Richtung. Ein wenig verdattert weiteten sich meine Augen wobei man deutlich in meinem Gesicht ablesen konnte, das ich ihren Gedankengang nicht großartig nachvollziehen konnte. Ino konnte dies aber nicht sehen, da ich mit dem Rücken zu den beiden Blondinen saß. Bevor ich antworten konnte,vernahm ich ein spöttisches lachen, welches definitiv von Temari kam. „Das stimmt, gibt es dabei ein Problem?", hakte ich nach, wobei ich mich zu den beiden Mädchen drehte. Diese schüttelten den Kopf. „Naja, es ist nur, Naruto hat nicht viel mit anderen Mädchen zu tun.", ertönte erneut Inos Stimme. „Oh, das ist für mich nicht weiter schlimm. Ich kenne Männer die noch weniger mit anderen Mädchen zu tun haben als der Uzumaki.", bemerkte ich wenig später. Die Mädchen nickten und wir ließen das Thema Naruto und ich auf sich beruhen. Schon bald verließen wir dann die heißen Quellen, um uns in unsere Zimmer zu begeben. Ich hatte ein Einzelzimmer, welches sehr kahl wirkte. In der Mitte des Zimmers befand sich das Bett, auf der linken Seite eine kleine Küchenzeile mitsamt Minibar, die bis oben hin mit Sake gefüllt war und auf der anderen Seite eine kleine Couch und ein Fernseher, auf den man auch vom Bett aus schauen konnte. Tiefenentspannt und mittlerweile auch müde, zog ich mir meine Schlafsachen an und legte mich in dieses Bett. Schnell schlief ich ein. Doch diese idyllische Stille sollte nicht von langer Dauer sein.

3:00 Uhr leuchtete die Uhr am Ofen, als mich das klirren eines Glases dass auf dem Boden zersprungen sein musste aus dem Schlaf riss. Zunächst war es in diesem Zimmer so dunkel, das ich nicht mal die eigene Hand vor Augen sehen konnte. Also schloss ich meine Augen und konzentrierte mich auf mein Gehör und meine Nase. Als ich die Augen wieder aufschlug, sah ich rote Sharinganaugen aufblitzen. Mit einem Satz sprang ich vom Bett auf und direkt dort hin wo ich die roten Augen zuvor erblickt hatte. Außerdem fing ich den Uchiha - Eindringling mithilfe meiner Chakraketten. „Was machst du in meinem Zimmer, Fremder?", bebte meine Stimme, die zur Abwechslung sogar mal wirklich bedrohlich klang. Der Uchiha versuchte wohl ein Jutsu einzusetzen, doch die Ketten waren so stark, das ich nur die Muskelbewegung spürte und trotzdem die Handzeichen blockierten konnte. Ich trat näher an den Kerl heran und merkte, unweit seines Gesichtes stehend, dass er wohl etwa anderthalb Köpfe größer war als ich. Doch genau so erkannte ich den Geruch meines Gegenübers und dachte, ich hätte meinen Gegenüber entlarvt. Meine Ketten legten sich immer enger um meinen nächtlichen Besucher und legten sich schließlich auch um den Hals von ihm. „Noch einmal falle ich nicht auf dich herein Uchihajunge!", stieß ich mit steigender Wut heraus, „Sag, wer bist du?!". Plötzlich schwang meine Zimmertür auf und Sakura stand, gemeinsam mit Gaara und Naruto in der Tür. „Nanashi!"rief der Blondschopf. „Ich habe die Jungen geweckt weil ich dich herumschreien hörte und mir Sorgen gemacht hatte.", gab Sakura besorgt zu. Der fünfte knipste derweil das Licht an und staunte anschließend nicht schlecht, genau so wie die Rosahaarige und der Uzumaki. Mit so einer Kraft hat wohl keiner von ihnen gerechnet. „Ich dachte, du hättest Sasuke bei dir.",gab die hübsche Kunoichi verlegen und mit gesenktem Haupt zu. Erst da, drehte ich mich wieder zu dem Eindringling und erkannte ihn schließlich. Mittlerweile war er schon ziemlich in sich zusammengesackt und bekam immer schwerer Luft. Schnell entfernte ich die Ketten und wurde gleich an den jungen Mann heran gezogen. Mein Gesicht drückte er in seine Brust während er mich in eine lange Umarmung einband. „Du bist stark geworden seit dem letzten mal, kleine.", flüsterte er mir zu. „N-Niisan... Ich dachte du wärst tot.", schluchzte ich in seine Brust hinein. Itachis Hand fuhr über meine Haare, den Rücken hinab und später wieder hinauf. Als ich mich wieder von dem Uchiha löste und meine Augen durch die umstehenden schweiften stand Gaara noch immer in der Tür, der Uzumaki stand ein paar Schritte von mir entfernt und Sakura war weiter aus der Tür heraus gegangen, sie stand hinter dem Rotschopf. „Naruto, so sehen wir uns wieder. Konntest du meinen Bruder finden?", grüßte der Zopfträger gleich den Jinchuuriki, dieser verneinte mit einem sanften Kopfschütteln. Erneut wand ich mich zu meinen Teamkollegen und bat sie in ruhigem Ton: „Wäre es okay für euch wenn ihr uns alleine lasst, denn ich habe ihm eine Menge zu erzählen. Er wird für uns keine Gefahr darstellen, Keine Sorge." Die drei nickten und trabten dann wieder zurück in ihre Zimmer. Als letztes verließ der Kazekage das Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Einen Moment starrte ich dem Rotschopf noch hinterher, bevor ich mich wieder Itachi zuwand und ihm eine Tasse grünen Tee anbot. Nachdem der junge Mann mein Angebot angenommen hatte und ich mich um dieses gekümmert hatte, begab ich mich langsam in Richtung Bett um mich dort gegenüber von dem Uchiha nieder zu lassen. „Wie kamst du darauf das ich tot wäre?", erkundigte sich mein Gegenüber bevor er sich an dem heißen Tee versuchte. „Dein Bruder erzählte mir dies vor kurzem...", murmelte ich mit erstickter Stimme vor mich hin, als mein Gegenüber gerade die Tasse an den Mund geführt hatte und mit den Lippen das heiße Getränk streifte. Mit einer ruckartigen Bewegung zog er die Tasse von seinem Gesicht weg während dieses schmerzerfüllt weg zuckte. Es lockerte die Stimmung ein wenig, denn immerhin hatte ich ihn mehrere Jahre nicht mehr gesehen und wir hatten uns mit der Zeit verändert. Es dauerte zwar einen kurzen Moment bis er den Schrecken überwunden hatte, aber anschließend schenkte er mir ein ermutigendes lächeln, was mich die Veränderung des Menschen neben mir vergessen ließ. „Wann hast du denn Sasuke gesehen?", hakte er nun verblüfft von meinem Statement nach.

Mein Weg des Ninja!Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt