Konoha wir kommen!

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Sakura war ein Mädchen mit pinken Haaren, die ihr bis knapp über die Schulter gingen. Sie lächelte schüchtern in meine Richtung als der Jinchūriki ihren Namen erwähnte. Aber ich hatte nicht das Gefühl, das sie mir vertrauen würde während Ino eine lange, blonde Mähne hatte, die sie zu einem hohen Zopf gebunden trug und mich gleich skeptisch von oben bis unten musterte.
Alles in allem, waren wir eine sehr gemischte Gruppe.

Langsam setzten wir uns in Bewegung damit wir am nächsten Tag in Konoha ankommen würden.
Der Weg War nun nicht mehr weit. Ich hoffte nur, Akatsuki würde mir nicht in die Quere kommen bei meiner Mission.
Das War ich Pain und Itachi schuldig.
Immer war ich nutzlos für Akatsuki gewesen, Nur als Trainingspartner spielte ich bei ihnen eine Rolle. Irgendwann wollte ich ihnen von Nutzen sein und so kam es, das Konan mir diese Mission mit Gaara auftrug. Das würde ich mir auf keinen Fall durch Deidara oder jemand anderes von ihnen nehmen lassen, selbst wenn das heißt ich müsste sie umbringen. Zwar würde dies ein sehr langwieriger Kampf sein, aber irgendwie müsste ich es schaffen den Explosionsprofi zu besiegen.

Als ich mich nach einiger Zeit umschaute, sah ich nichts als Wald und Wiese. Aus irgendeinem Grund fühlte ich mich hier sehr wohl. Dies schien anscheinend auch Gaara zu merken.

Der junge Kaze-Kage und ich liefen am Schluss von allen und so kamen wir nach langer Zeit, in der wir schweigend nebeneinander her gingen in ein Gespräch. Der Jinchūriki des Ichibi fing an "warst du schon mal hier?" Schnell wand ich meinen Kopf zu Boden um die leichte Röte die mir ins Gesicht stieg - weil der Junge tatsächlich mit mir reden wollte und mir seine Aufmerksamkeit schenkte - zu verbergen während ich kurz mit den Schultern zuckte. Etwas ungläubig sah er mich an und ich spürte seinen kalten Blick auf mir ruhen. "Ich weiß es nicht, Pain hat mir damals immer erzählt, dass Tobi mich in der Nacht des Angriffs von Kurama auf Konoha gefunden hatte und mit zu ihnen nahm" entgegnete ich schüchtern ohne den rothaarigen auch nur ein einziges mal anzusehen. "Ich war mutterseelenallein in mitten von einem Krieg und Häuserruinen und anscheinend hatte er sich gesorgt...". Fuhr ich fort. Nachdem ich meinen Satz beendet hatte nickte mein Gegenüber nachdenklich bevor er mir erneut eine Frage meine Vergangenheit betreffend stellte. "Kennst du denn noch jemanden aus deiner Familie?" Dort trafen sich zum ersten mal unsere Blicke während dieser Unterhaltung. Leise murmelte ich vor mich hin "ich sagte doch, er fand mich alleine irgendwo auf dem Schlachtfeld..." Erneut nickte der junge Mann bevor er noch ein mal fragte "wie alt warst du denn, als sie dich zu sich geholt haben?" Meine Augen konnten seinen nicht Stand halten und so blinzelte ich schnell in der Gegend umher während ich ihm mehr über mich erzählte. "Ich weiß nicht, seitdem ich denken kann, bin ich bei ihnen. Ich glaube einmal, als ich Itachi fragte wie ich zu ihnen kam, sagte dieser mir, dass ich seit dem ich geboren worden war bei Akatsuki war..."

Seine türkisen Augen wandten sich von mir ab und blickten stur geradeaus. Ich wusste nicht warum, aber ich vertraute dem jungen Dorfoberhaupt vom ersten Augenblick an, genau so auch Naruto. Denn ich fühlte mich bei dem Konoha-Nin als wenn ich zu Hause angekommen wäre. Bei dem Suna-Nin fühlte ich Ehrlichkeit und Sicherheit. So kam es, dass ich mir schnell darüber klar wurde, dass ich mit den beiden Jungen sehr viel zu tun haben würde und ihnen auch meine komplette Lebensgeschichte erzählen würde. Es War alles nur eine Frage der Zeit.

Aus der Entfernung sah man nun ganz langsam die Umrisse des Berges in den die Gesichter der vergangenen Ho-Kage eingemeißelt waren. Auf Narutos Gesicht machte sich ein glückliches Grinsen breit. "Ich freue mich so auf Ichirakus Nudelsuppe!", hallten seine erfreuten Worte in meinem Kopf. Diese Nudelsuppe hatte er auf dem gesamten Weg schon unglaublich häufig erwähnt. Auch die anderen Shinobi aus dem Dorf hinter dem Laub freuten sich sichtlich als sie langsam ihre Heimat in der Ferne erblickten.

Als wir unser Lager aufgeschlagen hatten, setzte ich mich an einen Felsvorsprung, unweit von unserer Raststelle entfernt. Um uns herum standen bloß Bäume, nichts weiter Als Bäume. Ich wollte ein wenig Abstand gewinnen und eventuellen unangenehmen Fragen ausweichen.
Während ich so da saß und in Gedanken versunken in eine dunkle Nacht hinein starrte, gesellte sich nach einiger Zeit Naruto zu mir, ganz zu meiner Verwunderung. "Warum sitzt du so weit weg vom Feuer in dieser Dunkelheit?", erkundigte er sich plötzlich bei mir mit einem fürsorglichen lächeln auf seinem breiten Mund.Nach dem ich den Jungen noch ein mal genau angesehen hatte flüsterte ich ihm trocken "Komplizierte Geschichte..." zu. Der junge Shinobi blickte mir mitfühlend entgegen während er sich neben mir plazierte. In dem Moment, als ich dem blonden Kerlchen in seine großen ozeanblauen Augen sah, spürte ich wie mich eine Welle der Vertrautheit überkam, gepaart mit einem Gefühl als wenn man zu Hause wäre. Ich entschied mich nach langem Ringen mit mir selbst, ihm ebenfalls die Geschichte, die Pain mir damals erzählte, mitzuteilen.

Meine Worte fesselten den aufgedrehten Jinchūriki sichtlich, denn er lauschte die ganze Zeit über aufmerksam dem klang meiner Stimme. Leider konnte er mir nicht bei meinem Problem helfen, aber das hatte ich auch nie von ihm verlangt.

Einige Zeit saßen wir nur so nebeneinander da und starrten stumm in den fast sternenlosen Nachthimmel. Das einzige, das in irgendeiner Art und Weise Licht spendete, war der Halbmond der seicht von dichten Wolken bedeckt wurde. Erst als ich mich nach gefühlten Stunden wieder in Richtung des Lagerfeuers von meiner Gruppe drehte, sah ich, dass die anderen mittlerweile schlafen gegangen waren. Bloß Sakura hatte Naruto und mir eine gute Nacht gewünscht.

Mein Weg des Ninja!Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt