Wieder bei den anderen angekommen, spürte ich sofort, dass sie etwas erfahren hatten. Etwas, das mir sehr bald schon zum Verhängnis werden würde.
Naruto War natürlich, wie sonst auch immer, überfreundlich und sehr neugierig.
Shikamaru musterte mich, gleich nachdem ich eingetroffen War, von Kopf bis Fuß.
Choji aß, resigniert von unserer Rückkehr seine Kartoffelchips. Heute bot er sie keinem an, was eigentlich nicht Chojis üblichem Verhalten entsprach.
Gaara-sama interessierte sich nicht mal dafür, was seine Schwester, Sakura und ich da mit gebracht hatten. Er War viel zu vertieft in irgendeine Schriftrolle um einer von uns auch nur einen einzigen Augenblick seine Aufmerksamkeit zu schenken.
Er saß einfach so da. Auf einem großen Stein, die Schriftrolle vor sich ausgebreitet mit gesenktem Kopf. Seine Narbe leuchtete mir blutrot entgegen.
Schnell ließ ich mich neben dem Kaze-Kage nieder, direkt auf meine Schlafmatte. Dort zog ich meinen Rucksack zu mir und wühlte in ihm, um zu schauen ob mein Mantel, der ganz unten, noch unter allen Möglichen Dingen in meinem Rucksack War, noch an seiner geplanten stelle War. Mir fiel aber rasch auf, das dies nicht der Fall War. Irgendeiner von ihnen War an meiner Tasche gewesen. Wer auch immer das War, der kannte die Wahrheit über mich und Akatsuki. Denn der schwarze Mantel, der mit vier rot umrandeten Wolken geziert wurde, lag nicht mehr, wie sonst perfekt zusammengelegt ganz unten. Schon beim ersten griff spürte ich, mein Mantel lag komplett ungefaltet sehr weit oben.
Meine diamantblauen Augen glitten bedächtig durch die runde und so kam ich zu dem Entschluss, dass wohl Shikamaru an meinem Rucksack War. Er war der einzige, der darauf geachtet hatte, wie wir Kunoichi uns verhalten hatten, als wir wieder zurück kamen. Natürlich würde ich den Mantel nicht freiwillig ansprechen, sondern warten bis sich der neugierige Junge erkenntlich zeigte.
"Wann brechen wir auf, Gaara?", murmelte ich schüchtern und mit gesenktem Haupt in die Richtung des Kaze-Kage.
Als er nach einer langen weile schweigen endlich seinen Kopf in meine Richtung erhob, sahen seine türkisfarbenen Augen aus wie ein strahlender Tag in der Karibik, ich hätte mich schon damals in ihnen verlieren können. Über meine roséfafbenen Lippen schlich sich ein scheues Lächeln während ich seiner schönen, tiefen stimme lauschte:" wir werden in circa zwei Stunden aufbrechen. Naruto wollte vorher noch im nahe gelegenen See baden. " mein Kopf bewegte sich kaum sehbar auf und ab.
Ich stand auf und setzte mich etwas abseits von der Gruppe auf einen großen Stein. Dort starrte ich gedankenverloren in den fast Wolkenlosen Himmel.
Nachdem ich lange Zeit allein einfach so in der Gegend umher geschaut hatte, ertönten hinter mir Schritte.
Jedoch fuhr ich nicht gleich herum sondern wartete darauf, dass mich die immer näher kommende Person selbst ansprach. "Wer bist du wirklich?", diese Stimme War rau und ungestüm. Als ich mich umdrehen wollte, merkte ich, dass ich es nicht konnte. Mein Blick senkte sich zu Boden und ich sah, mein Schatten War viel länger als sonst. In dem Moment wurde mir klar, Shikamaru stand hinter mir.
Ich lächelte stumm während ich dem jungen Shinobi ruhig Antwort stand. Meine Worte wählte ich mit bedacht. "Denkst du dein Jutsu könnte mich abhalten, dir weh zu tun?" Er schaute mich etwas verwirrt an, während ich fortfuhr "glaubst du wirklich, wenn ich euch etwas tun wollte, hätte ich das nicht schon längst getan?", an seinen Augen sah ich, dass er über meine Worte vorher noch nie nachgedacht hatte. "Ganz genau, ich hätte euch wahrscheinlich schon gestern alle umgebracht." Der Ananaskopf erhob sich und löste sein Schattenjutsu auf. Ich sprang von meinem Stein und trat ihm direkt gegenüber. Nur wenige Zentimeter trennten uns voneinander. Aufrichtig schaute ich ihm in seine Augen. "Für jeden von euch bin ich ein offenes Buch. Wenn du Fragen hast frag... Wer ich bin kann dir der Kaze-Kage erzählen..."
Shikamaru kniff vor Wut die Zähne zusammen, doch mich kümmerte es herzlich wenig.
Ich ließ ihn dort verharren und ging zurück zu den anderen um mich Aufbruchsfertig zu machen.
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Nachdem wir einen halben Tag lang Durch verschiedenste Tannen, Birken oder Büsche gewandert waren, stießen wir auf eine Brücke die über einen kleinen Fluss führte. Als ich ins Wasser blickte, fiel mir auf, dass das Bett des Gewässers zu sehen War. Das hieß das Wasser musste klar gewesen sein. Während ich das Wasser mit meinen Augen inspizierte, erspähte ich einige wenige Unterwasseralgen. Mit der Strömung bewegten sie sich rhythmisch unter der flüssigen Oberfläche. Auch spiegelte sich die langsam am Spätnachmittagshimmel untergehende warm brennende Sonne auf eben dieser Oberfläche.
Die Brücke die wir überqueren mussten sah zwar ein wenig brüchig aus, aber dadurch dass wir so schnell liefen, machte ich mir keine weiteren Gedanken. Ich genoss dieses schöne Zusammenspiel der Natur und diesen unglaublichen Anblick.
Vor mir liefen Naruto und Shikamaru, die vorsichtig die Umgebung erkundeten. Dicht auf den Fersen waren ihnen die Mädchen Sakura, Temari und Ino die sich einfach so unterhielten weit hinter mir ging Kankurou der seinen vor sich her laufenden Bruder keinen Moment aus den Augen ließ. Dieser ging dicht bei mir, jedoch schwieg der Rotschopf die ganze zeit.
Erst nachdem wir auch diese Brücke hinter uns ließen und ich für einen kurzen Moment, als wir nach links abbiegen mussten, neben dem Jungen her ging ergriff er das Wort mir gegenüber. Seine türkisen Augen musterten mich von oben bis unten und während des ganzen Gespräches ließ er keinen Moment von mir ab. "Du trägst einen Akatsuki Mantel bei dir? ", seine Stimme War bloß ein beängstigendes grummeln, das mich verstummen ließ. Als Antwort bewegte ich meinen Kopf schnell auf und ab.
Er wartete scheinbar auf eine Antwort. "Dieser Mantel ist eine Erinnerung an meine Familie. Aber ich bin kein Mitglied mehr. Sonst hätte ich Euch doch schon längst angegriffen und wahrscheinlich auch eliminiert.", erklärte ich dem jungen schnell während unsere Blicke starr aufeinander gerichtet waren. Keiner wollte aufhören den anderen anzustarren. Bedächtig nickend murmelte er "die anderen werden dir das nicht glauben. Wir beide haben uns ja schon unterhalten... Aber eine verdächtige Geste..." bei seinen letzten Worten durchfuhr mich für einen kurzen Moment ein Anflug von Angst. Seine Stimme War ruhig und sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich "und ich beerdige dich eigenhändig." Während ich noch einen kurzen Moment brauchte um seine Worte zu verstehen, blickte ich ihn aus weit aufgerissenen Augen an.
Der junge Kaze-Kage schien nicht auf eine Antwort von mir zu warten, denn er gab Kankurou ein Zeichen. Der Marionettenspieler kam direkt neben ihn und so baute sich zwischen uns eine kleine Distanz auf.
Ab dem Moment lief ich alleine ganz hinten und dachte über die Worte des Dorfoberhauptes und die des jungen Uchia nach.
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Mein Weg des Ninja!
FanfictionNanashi ist seitdem sie denken kann ein Mitglied der Akatsuki-Organisation. Nachdem ihr Mentor und Ziehvater Pain verstarb, wurde ihr von Konan die Aufgabe übertragen, den Ichibi und den Kyuubi zu fangen und später auch zu extrahieren. Auf ihrer Rei...
