Nach dem Tod seines Vaters flieht der 16 jährige Bent von New York nach Arizona, hinein in den Wilden Westen, denn sein Vater hat ihm immer von einem Schatz in einem See unter den Bergen verborgen lag erzählt.
Im Zug lernt er William kennen, ein Fre...
Yari war aufgebracht, das war deutlich zu erkennen. Ich schaute kurz zu Will und zog Yari dann auf die Beine.
„Los, komm.", sagte ich und zog ihn hinter mir her.
„Wohin gehen wir?", fragte er verwirrt, aber ich schüttelte den Kopf und sagte ihm erneut, dass es eine Überraschung sei.
Ich führte ihn einige Bergpfade entlang, immer höher hinauf, bis wir zu einem Becken kamen, das in den Felsboden eingelassen war.
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„Wie hast du das gefunden?", fragte Yari und schlang die Arme um mich.
„Ich war klettern. Mit Will und Kaya.", erklärte ich und gab ihn einen Kuss. „Das Becken ist mit Regenwasser gefüllt, aber das Wasser ist trotzdem sauber".
Ich zog mich aus und Yari folgte meinem Beispiel. Er stieg zuerst in das Becken und lehnte sich an. Ich setzte mich vor ihn und lehnte mich gegen seine Brust. Mein Kopf lag auf seiner Schulter und ich hatte die Augen geschlossen. Yari verteilte kleine Küsse in meinem Nacken, aber ich stoppte ihn, bevor sich mehr daraus entwickeln konnte.
„Yari... Will und ich... wir, uhm, wir mussten Kaya versprechen keinen Sex hier drinnen zu haben... Sie hat uns gedroht, uns kopfüber an einem Baum aufhängt und den Kindern erlaubt uns mit Matsch abzuwerfen, wenn wir das Versprechen brechen sollten.", murmelte ich und Yari brach in schallendes Gelächter aus.
„Weißt du was das traurige bei der Sache ist?", fragte er, nachdem er sich beruhigt hatte und ich schüttelte den Kopf. „Das Traurige ist, dass ich genau weiß, dass sie das machen würde. Und das ich mir sicher bin, dass Hia sich von dieser Drohung nicht abschrecken lassen wird.".
Ich lachte und schüttelte den Kopf. Zwar kannte ich Yaris Bruder noch nicht sehr lange, aber ich wusste schon nach einer Woche oder so, dass dieser Mann keinen Funken Scham in sich hatte.
Yari und ich verbrachten den Rest des Tages in dem Becken und redeten. Aber auch, wenn er mich immer wieder fragte, warum ich mit Will nach New York gehen wollte, wiederholte ich doch immer, dass ich es ihm nicht sagen würde.
„Und deinen Bruder brauchst du gar nicht erst zu fragen. Der hat nämlich auch keine Ahnung.", murmelte ich und drehte mich um.
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Die drei Tage vergingen wie im Fluge und ehe ich mich versah, standen Will und ich am Bahnhof. Als der Zug ankam, drehte ich mich noch ein weiteres Mal um und schaute zu den Bergen zurück. Will legte eine Hand auf meinen Rücken und schob mich in den Zug.
„Mach dir keine Sorgen, Anuk... Wenn alles gut geht, sind wir Morgen schon wieder hier."
Ich nickte und versuchte, es mir auf der harten Holzbank bequem zu machen.