Kiara POV
Heute war unsere lang ersehnte Gerichtsverhandlung. Wir machten uns alle fertig, die Jungs trugen einen Anzug und meine Schwester und ich mussten Kleidchen anziehen *kotz*
"Nawwww" Hörte ich eine Stimme hinter mir.
"Du siehst so süß aus." Tae kam richtig ins schwärmen, aber ich fühlte mich total unwohl.
"Packst du das?" fragte er besorgt und umarmte mich von hinten.
Durch den Spiegel konnten wir uns in die Augen schauen, ich nickte leicht.
Er lächelte sanft und küsste meine Wange. Es klopfte an unserer Tür und wir machten uns alle gemeinsam auf den Weg zum Gericht. Anna die Koreanisch Lehrerin von Mia war extra für uns mit gekommen um korrekt zu übersetzten. Mia würde es vielleicht auch in Koreanisch schaffen, aber dem Anwalt war die Gefahr zu groß, dass sie etwas falsches sagen könnte, aus versehen.
Alle waren total angespannt und daher verlief die fahrt eher schweigsam. Die Presse war nicht informiert, es würde alles zu viele Fragen aufwerfen. Die Jungs waren mal wieder verkleidet, als wenn sie auf den Fasching gehen würden.
Die Fahrt dauerte fast eine dreiviertel Stunde und ich wurde immer aufgeregter. Tae drückte meine Hand. "Schatz du schaffst das schon" versuchte er mich zu beruhigen.
"Denk dran heute bringen wir diese bitches in den Knast." sagte meine Schwester zuversichtlich
Zeitsprung
Mia POV
Die Verhandlung hatte begonnen, wir mussten alle einen Eid ablegen und dann gingen die Fragen los, zu erst wurden die Jungs in den Zeugenstand gerufen.
Ich verstand größtenteils alles, jetzt war Yoongi an der Reihe
"Herr Min, wie haben sie die Anwesendheit, der beiden Angeklagten vor dem Vorfall empfunden?" fragte der Staatsanwalt scharf.
"Sie waren beide immer eine Belastung, ich durfte mit keiner Frau sprechen und wenn ich es doch getan hatte, wurde diese gleich aus dem Unternehmen gemobbt. Ich kam mir vor wie ein Tier in Gefangenschaft" er war bitter Ernst und strahlte puren Hass für die beiden aus.
"Herr Min, erklären sie doch bitte die Situation genauer" wieder der Staatsanwalt
"Einspruch, dass hat nichts mit dem Fall zu tun" kam der Anwalt von Yoona und Sumi dazwischen.
"Einspruch abgelehnt" sagte der Richter trocken, freundlich machte er eine Geste, dass Yoongi weiter erzählen sollte.
"Es war letztes Jahr im April, da hatten wir eine Studentin im Haus, im Bereich Marketing. Sie machte ihren Job sehr gut. Ich habe mich zu nächst nur mit ihr angefreundet und auch später Gefühle für sie entwickelt. Doch von einem auf dem anderen Tag war sie nicht mehr da, ich hatte auch erfahren, dass sie gekündigt hatte und in einem anderen Entertainment arbeitet. Ich habe sie versucht zu Kontaktieren aber wurde nur blockiert und meine Nummer unterdrückt. Nach einigen Wochen habe ich sie aus Zufall auf der Straße getroffen und sie direkt gefragt warum sie nicht mehr mit mir redet sie antwortete mir in diesen Worten 'Du bist ein Arschloch, warum sagst du nicht, dass du mit Yoona zusammen bist und machst mir Hoffnungen, die beiden haben mir gedroht mich zu verprügeln wenn ich das Unternehmen nicht verlasse'." Er senkte seinen Blick und ich konnte seinen Schmerz bis zu mir spüren. Der Richter nickte, die anderen erzählten ähnliche Geschichten, dass sie von den beiden verfolgt wurden auf Schritt und Tritt.
Jetzt waren wir an der Reihe, wir erzählten alles bis in das kleinste Detail, jetzt da ich wieder so richtig drüber nachdachte brach ich in Tränen aus, auch meine Schwester konnte ihre Gefühle nicht mehr zurück halten. Es musste eine Pause gemacht werden und danach waren die beiden mit ihrer Verteidigung dran.
"Frau Lee Yoona, Sie haben die Anschuldigungen gehört, was haben sie zu ihrer Verteidigung zu sagen?" fragte der Richter
"Nun ja, wir haben es als unsere Aufgabe gesehen, die Jungs vor allem zu beschützen vor allem gegen ungebetene Gäste, ich wollte nicht, dass ihre Gefühle verletzt werden oder sie ausgenutzt werden" ja is klar Mädel, dachte ich mir nur. Der Richter war auch nicht gerade begeistert von dieser Aussage.
DU LIEST GERADE
Als BTS unser Leben Veränderte
FanfictionIch spürte einen tiefen Schnitt unter und über halb meines Auges, gleichzeitig nahm ich einen Fuß vor meinem Auge wahr. Plötzlich spürte ich eine Hand an meiner, welche mich weg zog, mit der anderen hielt ich mir das Gesicht und sah das ganze Blut...
