Als ich am nächsten Morgen wach wurde, war Harry nicht mehr da.
Hatte ich alles nur geträumt?
Es hat sich zu real angefühlt.
Es muss wahr sein.
Dann öffnete sich langsam meine Hotelzimmertür und Harry schob einen Roomservicewagen rein.
"Ihr Frühstück ist angerichtet, Miss Goodwin."
Es war definitiv kein Traum gewesen.
Ich lächelte über beide Ohren. Harry war so unglaublich süß.
"Ich dachte du hättest vielleicht Hunger, also hab ich uns schnell was geholt," sagte er uns setzte sich zu mir aufs Bett.
"Aber zuerst....", Harry gab mir einen zärtlichen Kuss.
"Guten Morgen meine Hübsche."
"Guten Morgen," sagte ich und lächelte ihn an. Es kribbelte in meinem ganzen Körper.
Ich war sprachlos. Er hatte alles mögliche mitgebracht.
Pancakes, Croissants, Obst, Brötchen, Saft, Kaffee.
Alles war da.
Es war so perfekt.
Bis es an der Tür klopfte.
"Lil????"
Das Klopfen wurde aggressiver.
"Lilly! Bist du wach?"
Ich stand auf und ging zur Tür.
"Liam was machst du hier?"
"Ehm der Bus fährt gleich ab? Wusstest du das nicht? Wir haben heute Abend das nächste Konzert.
Und sag mal weißt du wo Harry ist? Er ist nicht in seinem Zimmer und er..."
Dann zog Harry die Tür komplett auf und stellte sich neben mich.
"Oh ok das hätte sich dann geklärt," sagte Liam und schmunzelte.
"Wie gesagt. In einer halben Stunde ca wollen wir los also solltet ihr euch fertig machen."
Dann drehte er sich um und verschwand.
"Hast du sein Gesicht gesehen?", sagte Harry und fing an zu lachen.
"Komm wir sollten schnell was essen und uns dann fertig machen, bevor alle noch länger auf uns warten müssen."
Wir beeilten uns und schafften es noch pünktlich unten bei den anderen zu sein.
<On the road again ;)> schrieb ich Lisa schnell.
Ich vermisste sie unglaublich.
<muss u so much!!!> schrieb sie mir nach wenigen Minuten zurück.
Ich musste Lächeln und gleichzeitig bildeten sich Tränen in meinen Augen.
"Alles ok bei dir Lilly?", hörte ich eine Stimme von der Seite.
Niall.
"Ja alles gut," sagte ich als ich mir die Tränen von der Wange wischte,"ich vermisse Lisa nur ein bisschen weißt du?"
"Ja das kann ich absolut nachvollziehen,"sagte Niall und schaute traurig zu Boden.
Er wusste genau wie es mir ging. Ihm ging es schon öfter so.
Weg von zuhause, weg von Freunden und Familie.
Monate lang.
Ich vermisste meine Familie schon nach ein paar Wochen, ich konnte nur erahnen wie es den Jungs geht.
Wir verbrachten sie Zeit im Bus alle individuell.
Louis rief seine Familie an, Liam sang während Niall Gitarre spielte und Harry und ich spielten Karten.
Es ging nach Belgien.
Viel von der Stadt würde ich eh wieder nicht sehen da wir direkt weiter fuhren nach Deutschland heute Abend.
Harry und ich hatten gerade unsere fünfte oder sechste Runde 'Mau-Mau' beendet. Er entschloss sich dazu kurz seine Klamotten zu wechseln. Kaum war er weg, wurde ich an der Schulter abgetippt.
"Wie geht's dir Lilly?", fragte mich Liam. "Soweit ganz gut, aber ich hab ja auch nette Gesellschaft", antwortete ich ihm und schaute mich dabei im Bus um. Mein Blick hielt da, wo Harry eben noch gesessen hatte. Wie von selbst umspielte ein Lächeln meine Lippen.
"Alles klar, ich verstehe", sagt Liam lachend. Den hatte ich schon wieder voll vergessen. Etwas verdutzt, weil ich nicht genau wusste wie er es meinte, schaute ich zu ihm hoch.
Er beugte sich zu mir runter und flüsterte:" So glücklich haben wir ihn schon lange nicht mehr gesehen."
Wieder fing ich an zu lächeln doch Harry Stimme holte mich in die Realität zurück.
"Was heckt ihr beide denn da aus", sagte er lachend. Liam stimmte mit ein und ging dann zurück zu Niall.
Ich hingegen schüttelte nur, immernoch lächelnd, den Kopf.
Harry setzte sich wieder zu mir und wir fingen eine weitere Runde 'Mau-Mau' an.
Wir genossen alle noch einbisschen die Freizeit.
In wenigen Stunden würden wir in Belgien ankommen und es gab noch viel zu tun.
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Danke Danke Danke nochmal an Sophie_remembered, die mich beim Ende dieses Kapitels unterstützt hat! Ohne dich wäre das nichts geworden und ich hätte ein Kapitel hochgeladen mit dem ich selber nicht zufrieden gewesen wäre!! <3
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1D FF- Der Sommer meines Lebens
FanfictionSommerferien: Check....Geld: Hilfeee! Ich brauchte Geld und das sehr dringend, also entschied ich mich dafür einen Ferienjob zu suchen, ganz zur Freude meiner Eltern, da sie der Meinung waren ich solle endlich erwachsener und eigenständiger werden...
