Half a heart

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Nach der Beerdigung kam Harry mit zu uns nach Hause.
Er musste sich tausenden von Fragen von meinen Cousinen stellen und sie konnten es immer noch nicht glauben, dass ich wirklich mit ihm zusammen war.

Aber war ich das überhaupt? Irgendwie war es kompliziert zwischen Harry und mir. Man konnte unseren Status nicht wirklich mit einem Wort beschreiben und abgesehen davon, wusste ich auch nicht wie es zwischen uns weiter gehen sollte.

Der Rest des Samstags verging wie im Flug. Wir verbrachten den ganzen Abend zusammen in meinem Zimmer, redeten und schauten Filme.

"Sowas hatte ich lange nicht mehr," sagte Harry und schaute traurig auf seine Hände.

"Wie meinst du das?"

"Naja sowas normales, weißt du? Das ist einer der Nachteile am 'berühmt sein'."
Er sah wirklich traurig aus.

Wir redeten eine Zeit lang, auch über meine Mutter und es fiel mir erstaunlich leicht. Bis jetzt hatte ich mit niemandem so intensiv über alles geredet was geschehen war.
Aber mit Harry war es so einfach.

Lange lagen wir auch einfach auf dem Bett und schauten zur Decke. Wir schwiegen uns an, doch es war ein schönes, angenehmes schweigen.
Mit ihm war alles so leicht.
Irgendwann drehte er sich zu mir, legte sich auf die Seite und stützt seinen Kopf mit seiner Hand.
Er schaute mich an. Gott seine Augen waren einzigartig.

"Du bist wunderschön Lilly Goodwin."
Seine Worte brachten mich zum grinsen.
"Hör auf Harry," sagte ich und drehte mich von ihm weg, doch er drehte mich wieder zurück.
"Ich meine das wirklich ernst. Du bist nicht nur äußerlich wunderschön, nein, auch innerlich bist du toll. Du bist so eine starke Persönlichkeit Lilly, das ist bemerkenswert."

Ich setzte mich auf Harry drauf und schaute ihm in die Augen, seine Arme hielt ich rechts und links von seinem Kopf fest und stützte mich auf ihnen ab.
"Ich liebe dich Harry Styles."
"Und ich liebe dich Lilly Goodwin."

Gekonnt drehte er mich auf den Rücken und war jetzt in der Position in der ich bis vor einigen Sekunden noch war. Er stützte sich auf meine Arme, schaute mich an und küsste mich.
Es nervte mich, dass ich nicht in der Lage war ihn anzufassen, oder durch seine Haare zu streichen, doch gleichzeitig machte es mich unglaublich an.

Der Kuss wurde fordernder und Harry fing an meinen Hals zu küssen.
Langsam viel mir das Atmen schwerer und mein Herz schlug mir bis zum Hals.
Endlich konnte ich mich aus seinem Griff lösen und legte meine eine Hand auf seinen Rücken und die andere in seine Haare.
Er roch so wahnsinnig gut.

Mit seinem Knie schob er meine Beine ein Stück auseinander und drückte es dann gegen meine Weiblichkeit.
Ein leises Stöhnen kroch aus mir heraus und ich drückte ihm mein Becken entgegen.

Ich wollte ihn. Jetzt. Wer weiß wann ich das nächste mal die Gelegenheit haben würde.

Mein ganzer Körper fing an zu kribbeln, als Harry anfing meine Brüste zu massieren und ich langsam auch die Beule in seiner Hose bemerkte.

"Harry warte!"

Verwirrt schaute er mich an, doch ich stand schnell auf, lief zur Tür und schloss sie ab.
"Diesen Moment soll uns keiner kaputt machen," sagte ich und ging schnell zurück ins Bett zu Harry.
Ich kniete mich vor ihn und zog mir meine Oberteil über den Kopf. Dann krabbelte ich auf ihn zu und zog ihm auch sein Oberteil aus.

Sein Körper war so unglaublich schön und seine Tattoos raubten mir jedes Mal den Atem. Wie konnte eine Person nur so perfekt sein.
Ich strich mit dem Finger über seine Brust und schaute ihn gierig an. Ich konnte nicht länger warten.

1D FF- Der Sommer meines LebensWo Geschichten leben. Entdecke jetzt