Die Zeit verging so wahnsinnig schnell und die Hälfte der Ferien waren mitlerweile schon gelaufen.
Wir hatten einige schöne Orte gesehen und waren mitlerweile in Spanien angekommen.
Ehe ich mich versah würde meine Zeit mit den Jungs und vor allem mit Harry, wieder vorbei sein.Wir hatten schon so viel zusammen erlebt mitlerweile und sie sind ein so wichtiger Teil meines Lebens geworden.
Ich wollte mir gar nicht ausmalen, wie es sein würde, wenn ich mich von Ihnen verabschieden musste.
Harry und ich hatten dieses Thema noch nicht angesprochen.
Wir wollten das hier und jetzt genießen und uns unsere Zeit nicht vermiesen.Als wir in Berlin gewesen waren, hatten Harry und ich uns Ketten gekauft. Beide die gleiche. Mit einer Lotusblume als Anhänger.
Uns gefiel die Kette und die Bedeutung der Blume sehr, also kaufte er uns Beiden eine.
Auch wenn das vielleicht falsch war, sah ich die Kette schon jetzt als eine Art Andenken an die Zeit mit ihm und mit den Jungs.
Wir lernten uns alle so gut kennen, da wir so wahnsinnig viel Zeit miteinander verbrachten.
Niall war mir besonders and Herz gewachsen. Er war der herzlichste und liebevollste Mensch den ich je getroffen habe und meiner Meinung nach konnte sich die Frau die ihn einmal heiraten würde so glücklich schätzen.In Spanien war es traumhaft, hier hatten wir extra einbisschen mehr Zeit eingeplant als in den anderen Städten, um das schöne Wetter genießen zu können und um einbisschen zu entspannen.
Das hatten die Jungs sich wirklich auch mal verdient.Gemeinsam lagen wir am Strand, bräunten uns und redeten über die vergangene Zeit, auch wenn es gerade mal drei gemeinsame Wochen gewesen waren.
Es waren die schönsten drei Wochen meines Lebens."Habt ihr euch eigentlich schon überlegt, wie es mit euch weiter gehen soll?"
Louis sprach genau das Thema an, welches Harry und ich zu vermeiden versuchten.
Verunsichert schaute ich zu Harry. Ich wusste nicht was ich sagen sollte, also hoffte ich darauf, dass er die Situation retten würde."Nein haben wir nicht", sagte Harry und schaute dabei nicht Louis sondern mich an.
Ein Kloß bildete sich in meinem Hals. Ich wollte nicht darüber reden was in drei Wochen sein würde.
"Haben wir nicht, aber darum können wir uns noch wann anders Gedanken machen. Jetzt genießen wir erstmal die Zeit hier", fügte er hinzu und gab mir danach einen Kuss.Keiner von den Jungs sagte mehr etwas dazu, sie versuchten eher, das Thema zu wechseln, da sie mit Sicherheit gemerkt hatten, wie unangenehm mir das Thema war.
"Komm wir gehen noch eine Runde schwimmen," rief Niall, stand auf und zog mich hinterher.
Zusammen rannten wir ins Wasser und ließen uns hinein fallen.
Harry rannte uns hinterher.Wir waren an einem kleinen abgelegenen Strand mit einer süßen Strandbude und nur ganz wenigen Besuchern.
Es war wunderschön hier."Leute! Ich hab eine Nachricht von Paul gekommen! Wir sollen uns auf den Rückweg machen. Es ist wohl dringend, sagt er!"
Liam stand am Strand und winkte uns wie wild zu.
Ich saß gerade auf Harrys Schultern und Niall versuchte mich runter zu ziehen, was ihm auch gelang als Harry wegen Liam abgelenkt war.
Schnell kamen wir aus dem Wasser, trockneten uns ab und zogen unsere Sachen wieder an.
Irgendwie hatte ich kein gutes Gefühl in meinem Bauch."Alles ok Lilly? Du siehst beunruhigt aus."
Harry kam auf mich zu als ich gerade mein Kleid über den Kopf zog.
"Bitte?", schaute ich ihn fragend an,"oh ja klar alles in Ordnung," log ich ihn an.
Er ging nicht weiter drauf ein und fing an alles zusammen zu packen.Nach ca einer Stunde kamen wir endlich am Hotel an, wo Paul schon nervös auf uns wartete.
"Da seid ihr ja endlich. Habe ich nicht gesagt, dass es dringend ist?"
"Was ist den los Paul? Dann klär uns doch jetzt auf," erwiderte Louis.
"Ich würde gerne erst mit Lilly alleine sprechen wenn das in Ordnung ist."
Alle Blicke wanderten zu mir, doch mein Blick ging direkt zu Harry.
Es würde 100%ig etwas wegen uns sein, das fühlte ich.
Sicherlich hatte Paul das Management informiert und ich würde nun meinen Job verlieren.Harry sah die Angst in meinen Augen, gab mir erst einen Kuss auf die Stirn und zog mich dann in eine Umarmung.
"Alles gut Lilly es wird nichts schlimmes sein," flüsterte er mir ins Ohr.Dann schaute ich zu Paul und ging mit ihm mit.
Wir setzten uns in einen kleine abgelegenen Bereich an der Bar des Hotels.Ich zitterte am ganzen Körper, so eine Angst hatte ich.
Paul fing an zu erzählen, doch nach einigen Sekunden schaltete ich ab.
Die ersten Sätze hatten gereicht, damit ich wusste was los war.
Ich starrte auf den Boden.
Das konnte nicht sein.
Das durfte einfach nicht wahr sein."..... Lilly wir werden dich natürlich unterstützen und für dich da sein, aber du musst jetzt so schnell es geht nach Hause...."
Das waren die einzigen Worte, die ich noch bewusst wahrgenommen hatte.
Ich war wie in einer Trance.
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1D FF- Der Sommer meines Lebens
FanfictionSommerferien: Check....Geld: Hilfeee! Ich brauchte Geld und das sehr dringend, also entschied ich mich dafür einen Ferienjob zu suchen, ganz zur Freude meiner Eltern, da sie der Meinung waren ich solle endlich erwachsener und eigenständiger werden...