Sinnvoll oder Mainstream? - Der Prolog

80 7 0
                                        

Der Prolog ist nach dem Cover und dem Klappentext das erste, was der Leser von deinem Buch zu sehen bekommt. Viele nehmen an, dass im Prolog irgendwas erklärt werden muss, damit man die Geschichte versteht, aber diese Annahme ist falsch. Es gibt verschiedene Prologtypen, heute möchte ich dir ein paar vorstellen.

Hierbei schreibst du etwas über die Vergangenheit deines Protagonisten, damit der Leser ihn besser kennenlernt und die Geschichte verstehen kann

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

Hierbei schreibst du etwas über die Vergangenheit deines Protagonisten, damit der Leser ihn besser kennenlernt und die Geschichte verstehen kann. Dies ist der häufigste Typ, aber leider auch der langweiligste, viele neigen die Vorgeschichte schnell herunterzurattern, weil sie ja in ein Kapitel passen muss.

 Dies ist der häufigste Typ, aber leider auch der langweiligste, viele neigen die Vorgeschichte schnell herunterzurattern, weil sie ja in ein Kapitel passen muss

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

Aus der Sicht des Protagonisten erzähltes Ereignis, welches am Ende der Story passiert, oder ein einschneidendes Erlebnis der Story beschreibt. Der Leser bekommt einen Einblick in das direkte Leben der Hauptperson und einen kleinen Vorgeschmack auf die Story. Dieser Typ erweckt Interesse, aber bitte nicht zu durchsichtig schreiben, sonst weiß der Leser nach dem Prolog schon den gesamten Verlauf deiner Geschichte und das willst du ja nicht ;)

 Dieser Typ erweckt Interesse, aber bitte nicht zu durchsichtig schreiben, sonst weiß der Leser nach dem Prolog schon den gesamten Verlauf deiner Geschichte und das willst du ja nicht ;)

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

Meist ein sehr kurzer Prolog, der auf den ersten Blick überhaupt nichts mit der Story zu tun hat. Er kann aus einer allwissenden Perspektive sein, oder aus der eines Nebencharakters, der seinen Blick auf das Geschehen erzählt. Dies ist die schwierigste Methode einen Prolog zu schreiben, denn man muss den Leser mit einem unerwarteten Einstieg zum Weiterlesen animieren. Wenn das gelingt definitiv ein sehr spannender Prolog.

Diese drei Typen sind die häufigsten. Acht darauf, dass dein Prolog nicht zu lang wird, meist reicht ein kurzer, knackiger Anfang schon aus, um den Leser neugierig zu machen. Der Prolog ist deine Chance den Leser zu überzeugen! Ein kleiner Tipp am Rande, damit du den perfekten Prolog zaubern kannst: Überlege dir vorher, was genau dein Prolog im Leser auslösen soll: Neugier?, Spannung?, soll der Leser grübeln?, Oder so schnell wie möglich weiterlesen wollen?

Setz ans Ende unbedingt einen kleinen (aber eher unauffälligen Cliffhanger, sodass der Leser quasi gar keine andere Wahl hat, als weiterzulesen ;)) Du kannst auch im Laufe des Buches immer mal wieder auf den Prolog zurückkommen, mit typischen Sätzen, die im Prolog vorkommen, um dein Buch ganz auf dem Prolog aufzubauen. Wenn du möchtest und den Weg des mysteriösen Prologs wählst, solltest du den im Laufe der Story immer ein bisschen weiter auflösen, das hält die Spannung und lässt den Leser mitfiebern!

Sicher hast du schon bald deinen perfekten Prolog und wenn du noch Fragen hast, dann frag ruhig, ich helfe dir :) Ansonsten sehen wir uns nächsten Sonntag mit einem Kapitel über Inspiration!

by JordansCalligraphy

The Art of Writing [Closed]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt