„Das war großer Mist! So hatte ich das nicht geplant!"
Constantin schlug seine Faust auf einen Felsen, was allerdings absolut keine Wirkung hatte. Die Faust rauschte durch den Felsen hindurch und machte Constantin noch wütender. Asgar schüttelte seinen Kopf.
„Du hast keinen Körper mehr. Und warum regst du dich so auf? Es läuft doch gut. Mikael holt den kleinen Steinblutsauger und sie können wieder zurück in ihre Dimension. Bis sie wieder da sind, hat Damian sich beruhigt und Mikael kann wieder in seine Dimension! Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum du die beiden dorthin geschickt hast. Ohne ihre Kräfte wohl bemerkt. Das ist ganz übel!"
Constantin verdrehte genervt die Augen.
„Du bist so ein unromantischer Klotz! Also ehrlich! Ich bin froh, dass du nie eine Frau hattest!"
Asgar verschluckte sich und hustete wild drauf los.
„Romantisch? Hast du die beiden deswegen zu den Blutsaugern geschickt? Oh Mann! Hast du wirklich die Hoffnung, dass aus den zwei ein Paar wird?"
Constantin streckte ihm beleidigt den Mittelfinger entgegen.
„Mikael interessiert sich für sie! Das müsstest du doch auch bemerkt haben. Und seit du nicht mehr in ihm bist wird es immer besser! Du hattest einen schlechten Einfluss auf ihn!"
Asgar stieß seinen Atem aus.
„Ich fasse es nicht! Darum machst du das? Selbst wenn sie sich ineinander verlieben sollten...ich denke nicht, dass wir uns da einmischen sollten!"
Constantin kreuzte die Arme vor der Brust.
„Ach ja? Und warum nicht? Als wir lebten waren wir die harten Kerle, die keine Schlacht ausgelassen haben. Wir haben jede Menge Seelen zur Verzweiflung getrieben und was hat uns das gebracht? Wir sind früh gestorben. Und wie ich noch anmerken will, ohne eine Frau, die unseren Tod beweint hätte!"
Asgar riss die Augen auf.
„Ich glaube, du warst zu lange in dem Körper einer Frau! Du bist übersensibel und willst nun überall Liebe verbreiten! Aber ich bin mir nicht so sicher, ob es funktioniert. Mein Neffe scheint zwar interessiert zu sein, das gebe ich gerne zu! Aber die Hexe..."
„Mariposa!"
Asgar verdrehte genervt die Augen.
„Mariposa also. Sie sieht in ihm nur einen Freund."
Constantin schnaubte.
„Weil die Männer bisher nicht gerade nett zu ihr waren. Ihr Vater abgehauen..."
Asgar hob warnend einen Finger. Constantin seufzte.
„Er ist abgehauen! Auch wenn es Gründe hatte, aber er hat sie aus ihrer Sicht alleine gelassen. Dann dieser Menschenmann, der nicht zu ihr gepasst hat."
Asgar hob wieder einen Finger.
„Das soll es aber auch geben. Irren ist menschlich sagt man doch so schön. Mikael hat ihr wenigstens einmal gezeigt, dass es auch anders geht. Verflucht, er ist ein Dämon und kein Liebesengel! Ich weiß wirklich nicht, wieso ich das alles nicht sofort abbreche!"
Constantin grinste ihn an.
„Weil du auch wissen willst, wie es weitergeht!"
Asgar schüttelte verzweifelt den Kopf. Sein Körper löste sich langsam auf.
„Ich verschwinde zu den anderen. Du hast eindeutig einen an der Klatsche mit deinem romantischen Zeug!"
Constantin winkte ab.
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DEMONS
ParanormalDämonen leben unter uns! Auch wenn sie uns zu langweilig finden, kommen sie immer wieder in unsere Dimension. Mariposa Coulter beherbergt einen von ihnen ohne es zu wissen. Und sie schlittert ungewollt in einen Krieg um Gebiete, Macht und Reichtum...