Kapitel 3

19 1 0
                                    

Endlich zuhause angekommen, gehe ich sofort in mein Zimmer und schmeiße mich aufs Bett.

„Hey Claire was ist los?"
„Ich bin sauer, Ryan."
Ryan ist mein großer Bruder, mit dem ich zusammen wohne. Er ist 20 und auch ein Fehlerhafter, weswegen wir in der rechten Hälfte wohnen. Ich bin mal gespannt ob ich auch noch weiterhin hier leben kann. Ryan riss mich auf einmal wieder aus meinen Gedanken.
„Also soll ich dich in Ruhe lassen?" Er sagt das einfach so süß, dass ich laut los lachen muss.
„Man Ryan, wenn du da bist kann ich nie sauer sein. Hör auf damit."

Wir lachten noch den ganzen Abend und er lenkte mich ab. Spät in der Nacht schauen wir dann auf die Uhr und beschließen endlich schlafen zu gehen.

Am nächsten Tag

Heute ist mein 18. Geburtstag, also auch meine Beurteilung vor der Regierung.
Ich habe schreckliche Angst in welche Gruppe ich komme. Ich hoffe einerseits in die gute, wegen dem guten Ruf halt und andererseits zu den Fehlerhaften wegen meinem Bruder.

Dieser Tag ist übrigens auch der einzige andem die Leute umziehen können. Sie müssen halt alle in ihrer Hälfte bleiben.
„Und kleines. Bist du schon aufgeregt?"
„Was für eine Frage soll das denn sein? Natürlich bin ich aufgeregt."
Ryan hilft mir mich fertig zu machen, damit ich vor der Regierung gut aussehe.

Ich sitze jetzt in dem Warteraum der Regierung und muss warten bis mein Name aufgerufen wird. Nach einer gefühlten Stunde würde ich endlich aufgerufen und gehe in den Raum rein. Man man man bin ich nervös. Ich hätte das jetzt gerne hinter mir.

„Mrs Wilson, sie erwartet nun ihre Beurteilung. Wir denken durch ihr früheres Verhalten der Regierung gegenüber, gehören sie keinesfalls in die Gruppe der guten. Wir befürchten Probleme mit Ihnen zu kriegen. Also kurz und knapp sie gehören zu den Fehlerhaften und können dort wohnen bleiben wo sie zur Zeit sind.
Und nun abtreten bitte."
Ich murmelte noch ein Danke hinterher und verschwand dann aus dem Raum. Warum genau hätte ich jetzt Angst davor? Is doch alles ganz gut gelaufen. Nur das ich jetzt bei den Abstimmungen nicht mehr mitmachen darf. Nur die guten dürfen bei unserem System mitentscheiden, die Fehlerhaften werden eigentlich komplett ausgeschlossen.

Endlich zuhause angekommen, stürzt sich Ryan auf mich.
„Hey und wie wars? Du musst mir unbedingt alles erzählen." Er klingt so aufgeregt, so habe ich ihn schon lange nicht mehr erlebt. Ich muss schmunzeln bei dem Gedanken daran.

Nachdem ich ihm alles erzählt habe, zieht er mich in eine feste Umarmung.
„Man ist das toll, dass wir hier weiter zusammen leben können. Ich liebe dich, Schwesterherz."
„Ich liebe dich auch, mein großer Bruder."
Wir verbrachten noch den ganzen Abend zusammen auf der Couch und redeten über Gott und die Welt. Mein Bruder ist doch echt der Beste. Gegen Mitternacht gehen wir dann wieder ins Bett.

Wir haben momentan zum Glück Ferien, das heißt ich muss niemanden über den Weg laufen wenn ich es nicht will.

Verliebt in den falschen Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt