Hermine Granger:
Ein Knistern erfüllte ihre Fingerspitzen, sodass sie glaubte, dass sie keine Magie berührte, sondern eine gewaltige Ladung an Strom. Dieses unheimliche, mächtige Kribbeln, welches der Magiefetzen ausgelöst hatte, verwandelte sich anschließend plötzlich in ein buchstäblich elektrisierendes Gefühl. Stöhnend zog sie hastig wieder ihre Hand weg, da diese Erfahrung alles andere als schön war und doch es ließ einfach nicht nach!
Die Wellen der Magie breiteten sich in ihrem Körper aus und für einen Moment raubte es ihr den Atem und nicht nur das: Kleine Funken bildeten sich vor ihren Augen, die sich mit schwarzen Flecken vermischten. Ein plötzliches Schwindelgefühl ließ sich ebenso wenig unterdrücken. Die anfängliche, gute Idee von Hermine die Magie zu nützen gegen Cecilia war doch nicht so einfach als gedacht. Aber Hermine musste es schaffen, sie musste die Magie kontrollieren ohne dabei umzukippen, um sie gegen Cecilia einsetzen zu können!
Was wäre wohl erfolgreicher als diese fanatische Verrückte mit ihren eigenen Waffen zu schlagen?
"Draco...", murmelte sie, als sich immer mehr Magie in ihr ausbreitete und der Schmerz nicht nachlassen wollte: "Ich weiß nicht, ob ich stark genug dafür bin..."
Dieser war schon längst zu ihr gerannt und hatte sie aufgefangen, als Hermines Beine langsam nachzugeben drohten. "Was soll ich tun? Wie kann ich helfen?", schnappte er nach Luft und fixierte sie weiter.
Seine grauen Augen waren besorgt auf sie gerichtet, während ihre nur in Richtung See starren konnten, wo sich der letzte Magieregen anzubahnen schien und das hieß, dass es Cecilia dann geschafft hätte.
Verdammt! Hermines Entschluss stand fest, sie musste die Magie noch einmal berühren.
"Ich muss die Magie noch einmal berühren.", gestand sie es auch Draco.
"Granger, das ist dein Plan? Du stirbst mir hier noch, wenn die Magie zu stark für dich sein sollte. Du hast doch selbst gesagt, dass das die pure, reine Magie ist und du willst dein Leben aufs Spiel setzen?", äußerte er sein Widerwillen und schüttelte bloß mit zusammengebissenen Zähnen den Kopf.
"Draco, das ist doch genau unser Trumpf! Wenn ich es schaffe die Magie so zu kontrollieren, dass sie auf mich hört oder mir hilft, dann heißt es meine Magie gegen Cecilias und, da werde ich gewinnen, weil schwarze Magie der richtigen unterliegt, wenn sie direkt aufeinander treffen! Das haben wir schon bei Harry gesehen!"
Dracos Gesicht verhärtete sich und entschlossen entgegnete er: "Du bist aber nicht Potter!" Und nach einer kurzen Pause ließ er verlauten: "Ich mache es, nicht du!"
Nur ehe er sein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte, riss die letzte, finale Welle an Magie die beiden zu Boden. Schmerzen über Schmerzen übernahmen ihre Körper auf ein Neues und vollends glaubte Hermine in die Besinnungslosigkeit zu kehren, aber da täuschte sie sich. Sie konnte ein überglückliches Lachen hören und es war nicht Draco.
Die Magie war immer noch in ihrem Körper und sie spürte wie sich jene nach mehr sehnte. Gab es noch einen Rest an Magie, den Cecilia ausgesendet hatte?
Und siehe da ein kleiner roter Fleck lag direkt vor ihren Füßen. Mit zitternden Händen berührte die Gryffindor es und machte sich schon auf einen erneuten Schock gefasst. Anstatt diesen jedoch zu erleben fuhr die Magie mit einer unheimlich angenehmen Wärme durch ihre Glieder und verband sich mit der bereits vorhandenen davon. Das Kribbeln stieg an und Hermine merkte, dass sie bereit war. Es war doch nur logisch, dass sie mit Hermine einen Bund eintrat, um gegen die schwarzen Künste zu bestehen. Noch nie mehr war sie glücklicher gewesen eine wahrhafte Hexe sein zu dürfen!
Nichts Gutes ahnend rappelte sie sich auf und vergewisserte sich das Draco ebenso tat, welcher aber schon längst aufgestanden war zu ihrem Verwundern und am Ufer des Sees stand und mit eine weiteren Person, von der das Lachen gekommen war.
Unüberlegt und mit voller Furcht nur nicht den Slytherin zu lange mit Cecilia alleine zu lassen rannte sie zu den beiden. Sie wusste nicht, wie Cecilia nun handeln würde. Ihr Ziel war doch erreicht, oder? Würde sie Hogwarts in Frieden lassen? Sie lebte anscheinend immerhin wieder.
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Die Teegesellschaft - Dramione
Fanfiction"Hinter jeder Türe lauert ein dunkler Schatten.", erwiderte Malfoy und zuckte mit den Schultern. "Mir macht das Ganze immer mehr Angst.", hauchte Hermine und blickte hilflos um sich. "Ich verlasse dich nicht, Granger.", meinte Hermine von ihm zu v...
