Zwölf.

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Zwölf.

“There was no such thing as a fair fight. All vulnerabilities must be exploited.”

– Cary Caffrey

April 1978                                  

 „Das Leben kann so schön sein.“ Mit diesen Worten schmiss Sophia sich neben Lily auf die Wiese.

Es waren die ersten sonnigen und warmen Tage des Jahres, sogar im schottischen Hochland, und die meisten Schüler nutzten das aus und lagen in der Sonne.

„Hmm“, murmelte Lily ohne von ihren Büchern aufzusehen, die sie zum Lernen mitgenommen hatte.

„Hast du mir überhaupt zugehört?“, fragte Sophia belustigt.

„Natürlich.“ Lily blätterte eine Seite weiter.

„Ihr seid doch Frauen“, kam es da von Sirius. „Könnt ihr nicht mehrere Sachen gleichzeitig?“ Seine schwarzen Haare tropften immer noch von der Dusche als er sich in die Sonne legte. Das Gryffindorteam hatte mal wieder trainiert, wie mittlerweile jeden Tag, schließlich würde in weniger drei Wochen das letzte Spiel stattfinden. Es ging gegen Slytherin und es würde entscheiden wer in diesem Jahr den Pokal gewann. James war natürlich besessen davon den Pokal zu holen, sein Team stand ihm mittlerweile im nichts nach, aber auch die Slytherins waren ehrgeizig.

„Woher hast du denn dieses wertvolle Wissen?“, lachte Marlene, die einfach nur faul in der Sonne lag und sich zwischendurch immer wieder über ihren Muskelkater vom Quidditch beschwerte.

„Das willst du gar nicht wissen.“ James tauchte als letzter auf, küsste Lily auf den Scheitel, was sie in ihrer Lektüre nicht unterbrach und schmiss sich dann zwischen Remus und Peter auf die Wiese. „Wo sind Alice und Frank?“

„Das willst du gar nicht wissen“, antwortete ihm Marlene lachend mit den gleichen Worten.

„Ich kriege diese Bilder gar nicht mehr aus dem Kopf“, beschwerte sich Sirius.

„Als ob du besser wärst“, schnaubte Remus ohne von seinem Buch aufzusehen. Genauso wie Lily schien er der einzige zu sein, der sich im Moment ums Lernen kümmerte. Alle anderen waren viel zu faul um etwas anderes zu tun als in der Sonne zu liegen.

„Oh, Remus. Wie kannst du nur solche Worte zu mir sagen“, stöhnte Sirius dramatisch auf und fasste sich ans Herz. „Du hast mich auf ewig verletzt.“ Er sank zusammen während die anderen lachten. Sogar Remus und Lily sahen von ihren Büchern auf.

Sophia gab ihm einen Hieb auf die Schulter. „Dramaqueen.“

Sirius sah sie ungläubig an. „Auch du fällst mir in den Rücken?“

„Immer wenn sich eine Gelegenheit dazu bietet.“ Sophia grinste ihn an.

„Du benimmst dich wie ein kleines Kind“, lachte Marlene Sirius aus.

„Er ist ein kleines Kind“, kam es trocken von Remus, der wieder total erschöpft und müde aussah. Morgen Abend würde wieder Vollmond sein und das forderte jetzt schon seinen Tribut.  

„Kann mir jemand sagen warum ich überhaupt mit euch befreundet bin?“, seufzte Sirius.

„Weil es sonst keiner mit dir aushält?“, schlug James vor.

Als Antwort bewarf Sirius James mit Gras, was James natürlich gleich zurückwarf, schließlich konnte er so etwas nicht einfach so auf sich sitzen lassen. Und so war innerhalb von Sekunden die schönste Schlacht zwischen den beiden im Gange. Es ging sogar so weit, dass James Sirius bis hinunter zum See verfolgte und irgendwann beide mit einem lauten Klatschen im See landeten.

Anfang || Rumtreiberzeit (HP)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt