Ich wachte mitten in der Nacht auf, wie ich es befürchtet hatte, ich konnte nicht mehr schlafen. Ich dachte an das, was ich Michael anvertraut hatte. Ich sah zu ihm rüber, er schlief so voller Frieden, als wäre er in einer wunderbaren Welt. Er sah so süß aus wenn er schläft. Ich machte meine Augen wieder zu und versuchte zu schlafen....
,,Willst du mitspielen?" ,,Leg dich sofort hin und halt die Klappe, zieh dich aus! "Ich fande es komisch was Dad sagte, aber ich machte es. Ich zitterte am ganzen Körper, nicht weil mir kalt war, ich hatte Angst, was als nächstes passiert. ,,Geht das nicht schneller? " ich spürte schmerzen an meiner Wange, er hatte mich geschlagen, zum ersten mal in meinem Leben. Ich habe Angst, ich will hier einfach nur weg. Nun lag ich eben nackt im Bett, und er, er zog die Hose aus? Warum? Vielleicht zu warm im Bett? ,, Was machst du da? " ich fragte mit zitternder Stimme, aber weiter bin ich nicht gekommen, ich spürte einen weiteren starken Schmerz an meiner Wange. Jetzt weinte ich, es tat so weh, warum schlug er mich? ,,Halt deine Klappe, sei leise.. " sagte er mit aggresiver Stimme und schlug mich ein weiteres mal. Ich konnte kaum noch was sehen, ich weinte zu sehr vor schmerzen. Auf einmal spürte ich etwas in mir, dazu die stärksten schmerzen, die man sich vorstelllen kann. Ich versuchte in zu beißen und zu kneifen, nichts half... Ich schreite laut, es tat soo weh...
,,Nelly, Nelly, wach auf"
Ich hörte die Tür unten, es musste Mum sein. Ich schrie und haute um mich rum. Mein Dad schlug mich nochmal und alles war schwarz.....
,,Nelly, wach auf.. " ich merkte das mich jemand schüttelte. Ich wachte unter Panik auf, ich zitterte am ganzen Körper. Ich schwitze auch sehr. Was ist passiert? Oh, wieder mal ein Albtraum........
,,Nelly, es ist alles gut, komm her. " er nahm mich sofort sanft in seine Arme und streichelte mir über den Rücken.
Ich sah ihn an. ,, Michael, er tat mir weh." nun weinte ich bitterlich. Michael zog mich noch näher an sich ran. ,,Nelly, schon gut, shhh ich bin ja bei dir. " ,,Michael? Was ist passiert?"
Michael sah mich traurig an. ,, Ich hörte dich reden, und dann fingst du an zu schreien. Ich versuchte dich sanft aufzuwecken, du hast um dich geschlagen, du warst völlig weg. " ,,Oh Gott Michael, tut mir leid." ich lag in seinen Armen und zitterte immer noch. ,,Schon gut, ich versteh das. Ich werde mich neben dich legen und dich in meinem Armen halten. Nelly du bist sicher bei mir... "
Er legte sich neben mich, und nahm mich in den Arm. Mir liefen immer noch Tränen über die Wangen. Ich hatte zu sehr Angst, wieder schlafen zu müssen. Michael streichelte sanft meine Haare. Er ist so liebevoll, er weiß, wie er mit Kindern umzugehen hat. Na gut, stimmt, ich bin auch kein Kind mehr, aber ich fühle mich geborgen bei ihm.....
Schließlich machte ich doch noch ein wenig die Augen zu und schlief friedlich ein...
Ich wachte auf und die Sonne schien mir ins Auge, aber irgendetwas fehlt. Michael!! Ich sah mich um, aber er ist nicht im Zimmer. Plötzlich hörte ich, wie jemand die Tür auf macht. Gefunden. ,,Ich habe nur etwas mit deiner Leiterin abgesprochen. Und ich habe dir dein Frühstück mitgebracht." er lächelte mich an und kam zu mir rüber. ,,Danke Michael. " nun lächelte ich ihn ein wenig an. ,,Nelly, die restliche Nacht hast du friedlich geschlafen, ist trotzdem alles in Ordnung? " ich nickte nur. Ich wollte nichts dazu sagen, es war mir peinlich.
Michael
Sie ging ins Bad und machte sich fertig, danach setzte sie sich hin und aß etwas. Ich sah ihr an, das ihr das sehr unangenehm war die Nacht. Sie brauch sich keine Sorgen zu machen, schließlich bin ich für sie da, wenn sie mich braucht. ,,Nelly, ich habe dann etwas für dich. " sie sah mich an und nickt nur. Sie schien sehr traurig zu sein. Nun kam auch die Schwester rein. ,,Nelly, es gibt verdammt schlechte Nachrichten für dich. Frau Sina kommt gleich und erzählt was los ist. " Nelly sah die Schwester voller Panik an. Ich ging zu ihr und legte meine Hand auf ihre, und streichelte sanft ihren Rücken. Hoffe sie entspannt ein wenig..
Das arme Mädchen, sie hat extrem Angst, das ist spürbar. Ich hoffe, es hat nichts mit ihrem Vater zu tun. Das wäre das schlimmste was noch auf sie zukommen kann....
Nelly
Schließlich saß Michael jetzt nebenmir und nun kam Frau Sina auch rein. Sie schloss hinter sich die Tür zu und die Fenster machte sie auch zu. Sie schien unter Panik, was mir noch mehr Angst machte. ,,Nelly, ich weiß,du bist hier um dich vor deinem Vater zu schützen. Er wurde heute früh entlassen, und steht vor unserer Tür." Was???? Nein,Nein, ich muss hier weg, ich muss hier raus, SOFORT..... Ich ging zu meinem Schrank und packte meine Sachen. Michael zog mich weg und umarmte mich. Ich fing wieder an zu weinen. Womit habe ich mir das verdient? Warum bin ich diejenige???
,,Nelly, ich weiß, das ist grad schwer für dich, die Polizei ist Alamiert, du musst hier unbedingt weg, dieser Ort ist nicht länger sicher für dich. Ich habe mich mit Michael abgesprochen. Du wirst mit ihm mit gehen. Er bringt dich an einen sicheren Ort." ich sah zu Michael hoch und er nickte nur...
Ich hörte ein aggresives Klopfen an der Tür und geschreie...
,,Mach sofort die Tür auf Nelly, ich mach dich fertig, das wirst du büßen!!!" dann hörte ich nur noch wie ein Beamter ihn gegen die Tür drückt, vermutlich zur festnahme...
Ich bin schockiert, ich bekomme keine Luft, was soll ich tun, ich hab Angst, ich will hier Weg.......
Michael
Ich merkte das sich Nelly plötzlich bei mir festhielt. Sie stand komplett unter schock. Verdammt,was mach ich jetzt nur, sie bekommt schwer Luft. ,,Nelly, tief durchatmen, tief einatmen und tief ausatmen." ich merkte das hilft nicht und in diesen moment bricht sich völlig zusammen aber ich konnte sie noch halten gerade so.......
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Ich werde da sein für Dich
FanfictionNelly ist gerade 19 geworden und bekommt nur noch Ärger. Sie hat keine eigene Wohnung und lebte im Heim aber erfährt das ihre geliebte Mutter vor kurzem verstorben ist und ihr Vater bald aus dem Gefängniss kommt. Sie ist total verzweifelt, leidet a...
