Chapter Eleven

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Newt

Ich sah Thomas weiterhin schwach an. Nate setzte Thomas in einer Ecke auf einem Stuhl und fesselte seine Beine und Arme. Thomas schrie ihn mit voller Kraft an und versuchte sich zu befreien, was nicht ganz klappte. Nate grinste und lief auf mich zu, zog meine Haare hoch, sodass ich mich aufsetzen musste. Ich kniff meine Augen vor Schmerz vor und öffnete sie dann wieder. Mit voller Tränen sah ich zu Thomas. ,,Tommy...", flüsterte ich schwach und merkte die Pistole an meinen Kopf halten. ,,Danke", fügte ich hinzu. Doch Nate packte plötzlich die Waffe weg, schlug kraftvoll auf mich ein. Ich schrie vor Schmerz auf. Er schlug mich solange ein bis ich fast tot war. Ich atmete schwer und verlor das Bewusstsein. Ich bekam nur noch mit, wie Thomas sich befreit hatte, Nate wegzog und ihn tot verprügelte. Es wurde schwarz vor meinen Augen.

Langsam öffnete ich meine Augen und blinzelte. Ich sah leicht verschwommen ein Gesicht vor meinen. ,,T-tommy?", flüsterte ich. Thomas nickte und umarmte mich fest. Ich war total erleichtert wieder in seinen Armen zu sein. Kurz roch ich seinen Duft ein und guckte ihn dann an. ,,W-wo bin ich?", fragte ich schwach. ,,in Sicherheit. Wir sind zwar nicht im Krankenhaus, aber ich habe einen Haus für uns zwei bekommen und ich hab einen Arzt hier her holen lassen um dich zu verarzten. Ich konnte dich nicht sterben lassen...", erzählt er. ,,Sind wir weg von der Stadt?", fragte ich verwirrt. Er nickte. ,,Wir sind in Doncaster.", meinte er und strich sanft durch meine Haare. Ich lächelte schwach und schloss wieder meine Augen. Ich merkte wie Thomas sich neben mir hinlegte und mich in seinen Armen nah ranzog. Ich spürte seine Wärme und schlief auf seiner Brust ein. Dennoch konnte ich nicht gut schlafen durch meine Schmerzen.

Thomas strich meinen Rücken sanft und küsste auf meinen Kopf. Ich beruhigte mich langsam, doch ich zitterte aus Angst. Dieser Nate hatte mich zerbrochen. Nach einer Weile schlief ich fest ein und war ruhig. Irgendwann wurde ich wach und merkte, dass ich dringend auf Klo musste. Ich sah, dass Thomas noch schlief. Ich stand langsam auf und suchte das Bad. Doch durch die Schmerzen fiel ich hin, stöhnte auf und hielt mich an meinen Rippen fest. Thomas hob mich wie eine Braut hoch, ich sah ihn an. ,,Wo willst du hin?", fragte er leicht müde. ,,Auf Klo, aber ich finde es nicht", meinte ich und hielt mich an ihn fest. Er nickte, lief ins Bad und stellte mich ab. Ich wollte meine graue Jogginghose runterziehen, doch Thomas übernahm es und zog meine Jogginghose und Boxershort runter. Ich war Oberkörperfrei und guckte zu vielen Verbänden. Dann pinkelte ich los und guckte Thomas an. Er lächelte besorgt und streichelte meinen Rücken. ,,Ich werde dich beschützen und morgen bekommst du eine Überraschung. Eine Katze", sagte Thomas lächelnd. Meine Augen wurden größer und ich fing an zu strahlen. ,,Wirklich?", fragte ich. Er nickte, zog dann meine Boxershort und Jogginghose hoch, spülte es. Ich lief langsam zum Waschbecken und erschrak mich kurz wie schrecklich ich da aussah. Ich waschte meine Hände und lief langsam zu Thomas. ,,Danke", lächelte ich schwach. Thomas hob mich wieder hoch und ging mit mir zurück ins Zimmer. ,,Ich habe Angst", flüsterte ich in sein Ohr und zitterte. Thomas legte mich vorsichtig ins Bett, legte sich danach neben mir und nahm mich wieder in den Armen. ,,Ich bin bei dir. Dir wird nichts geschehen. Wer dich anfässt, hat es mit mir zu tun.", zischte er. Ich lächelte schwach und kuschelte mich an ihn. Mein Beschützer. Ich mochte ihn wirklich, er hatte wirklich alles getan um mich zu retten. Aber ich wusste, dass ich ihm bald von meinen Dad erzählen musste. Ich schlief langsam ein und merkte, dass Thomas meinen Rücken kraulte. Ich liebte es, wie er sich um mich kümmerte. Jetzt freute ich mich umso mehr auf morgen. Ich bekam wirklich eine Katze.

Am nächsten Morgen wachte ich langsam auf und merkte, dass Thomas weg war. Panik kam innerlich hoch, ich setzte mich langsam auf und rief seinen Namen. Keine Reaktion. Vielleicht holte er gerade eine Katze, redete ich mir ein und beruhigte mich. Ich beschloss auf ihn zu warten und schaute mich im Zimmer um. Es war wirklich schön, dennoch würde ich wissen woher er dieses Haus hat. Plötzlich kam jemand rein. Ich sah sofort zu ihm. ,,Tommy, wo warst..", doch ich unterbrach mich sofort als ich eine Mischlingskatze sah. ,,Oh mein Gott", fing ich an zu strahlen. Thomas grinste und gab mir die Katze. Ich streichelte die Katze und war überglücklich. ,,Wie willst du sie nennen?", fragte Thomas mich als er sich neben mir saß. ,,Lolli", meinte ich. Er lachte und nickte dann. ,,Hast du Hunger?", fragte er mich. Ich nickte. Sofort nahm er das Handy raus und rief jemanden an. Anscheinend bestellte er für uns was. Ich kuschelt mich an Thomas und kraulte dabei Lolli. Sie war total niedlich. Thomas hatte wohl gut ausgesucht.

Dann packte er sein Handy weg und beobachtete uns lächelnd. ,,Hast du auch notwendige Mitteln für Lolli geholt?", fragte ich. Er nickte zur Bestätigung. ,,Ich habe alles geholt, was unsere Lolli braucht. Schlafplatz, essen, Napf, Kloplatz, Spielzeuge und vieles mehr.", zählte er auf. Ich grinste nach langer Zeit und küsste auf seine Wange. Er fing an zu lächeln und wir genoss unser Moment.

,,Tommy...?", fragte ich nach einer Weile und war nervös. Er sah mich fragend an. ,,Ich muss dir was erzählen..es geht um meinen Dad", murmelte ich. Er hob meinen Kinn hoch, sodass ich ihn angucken musste. ,,Was ist mit ihm?", sagte er ruhig. ,,Ich habe einige Sachen verschwiegen. Er ist ein Polizist und er kennt dich...er meint, du seist ein gefährlicher Mensch. Aber ich weiß nicht, was du getan hast..bitte Tommy..bitte sei ehrlich zu mir, was hast du in der Vergangenheit getan?", flehte ich ihn an. ,,Wenn du mir versprichst, trotzdem bei mir zu bleiben", ernst sah er mich an. Ich nickte. Thomas hob eine Augenbraue hoch und atmete tief ein und wieder aus. ,,Also....", fing er an.

Too Dangerous | Newtmas's FF *abgeschlossen*Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt