Es war irgendwie angsteinflöstend aber auch schön.
Was soll das? Er hat dich gefoltert und will dich jetzt noch vergewaltigen und du findest es schön, dass er dir in deine Augen guckt? fragte meine innere Stimme abfällig.
So ist das garnicht, aber seine Augen verbreiten gerade etwas wärme in mir. gab ich zurück.
Denkst du nicht, dass das an dem Brandzeichen liegen könnte? fragte die Stimme triumphierend.
Ich schaute beschämt auf meinen Bauch. Dies wurde aber unterbrochen, als Jax zwei Finger unter mein Kinn legte und es hoch drückte. Seine Augen waren warm, anderes als vorhin, da waren sie kalt wie Eis. Er begann mich sanft und innig zuküssen. Warum war er jetzt so sanft, er hatte mich in seiner Gewalt, er konnte alles mit mir machen und das einziege was er nach der Qual und Folter mit mir tat, war mich zuküssen?
Was ist mit dem Typen los? fragte die Stimme in meinem Kopf nachdenklich.
Ich habe keine Ahnung aber irgendwie gefällt es mir antwortete ich verträumt.
Ich glaub es hackt??! Du liebst Damon, oder nicht mehr? Ich ignorierte diese Frage und fing an den Kuss zu erwiedern. Als wir gerade den Kuss gelöst hatten, überkam mich die Ohnmacht und mein Kopf viel auf Jax's Schulter. Ich bekam alles nur noch verschwommen mit. "Alles ok?" fragte Jax panisch. Das einzige was ich noch tun konnte war leicht meinen Kopf zu schütteln, dann wurde alles schwarz.
So und jetzt hast du den Dreck, du bist bewusstlos und er kann machen was er will!" rief meine innere Stimme.
Also erstens hat er das schon davor gemacht und zweitens, denk ich das nicht, er würde mich nicht sterben lassen, schließlich gehöre ich ihm! gab ich gekonnt zurück.
Du denkst schon wieder ganz Falsch! Langdas fängst du nämlich an Damon zuvergessen! mahnte sie mich. Und sie hatte recht ich hab Damon vergessen, ich hab mich nur auf Jax konzentriert und es war ein Fehler. Damon wird mir das niemals verzeihen. Aber vielleicht komme ich auch niemals hier raus. Ich spürte nur noch leere und mir war kalt. Ich wollte diese brechen, was mir auch gelang. Das Bewusstsein hatte ich wieder erlangt, aber ich war nicht mehr bei Jax. Nein, ich wachte wieder in einem Krankenhauszimmer auf. Ein Tropf mit Blut meiner Blutgruppe hing rechts über mir. Das Blut führte durch einen Schlauch in meinen Arm. Ich wollte mich aufsetzte wurde aber von einer starken Hand wieder runter gedrückt. "Der Arzt hat gesagt das du noch liegen bleiben sollst." sagte mir eine, in den letzten Tagen sehr bekannt gewordene Männerstimme, ruhig. Natürlich war es die von Jax, er saß neben mir auf einem Stuhl und grif sich eine kleine Fernbedienung. "Damit du etwas mehr sehen kannst ohne dich anstrengen zu müssen." erklärte er und drückte auf einen Knopf, der die Rückenlehne langsam hochfahren ließ. Ich schaute mich um, in dem Zimmer waren nur ich und er. Die Wände hatten sich auch nicht geändert, was eigendlich Quatsch war, weil die Krankenhäuser nicht aller einer Woche die Wandfarbe änderten. "Wie lange war ich weg?" fragte ich Jax unsicher. "So ungefähr 10 Stunden, wie geht es dir?" fragte er besorgt, was mich verwunderte, weil ich erst wegen ihm in dieser Lage war. "Den Umständen entsprechend, warst du die ganze Zeit hier?" fragte ich etwas angespannt. "Nein, in den Op, darf ich nunmal nicht, aber seit dem die Ärtzte fertig sind und du ins Zimmer gebracht wurdest bin ich bei dir." erzählte er fürsorglich und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Danke" gab ich leise von mir. "Alyson." sagte er ernst "Ich hab so ein komisches Gefühl, wenn ich bei dir bin. Ich empfinde das erste mal Reue dafür, dass ich dir weh getan habe." sagte er beschämt. Ich sah ihn erschrocken an. Er liebte mich? Das war alles zuviel gerade. "Bitte geh, ich brauch einen Moment für mich." bat ich ihn. "Nagut, du hast 10 Minuten." seufzte er, "Und dann, gehen wir Damon besuchen" lächelte er freundlich.
Dieser Typ...er ist soo krank, was ist mit diesem Kerl nur passiert fragte meine innere Stimme verwirrt.
Ich habe keine Ahnung aber er ist gerade so süß schwärmte ich und meinte dabei die Tatsache das er mich freiwillig zu Damon bringen wollte. Das ruckartige aufgehen der Tür riss mich aus meinen Gedanken. Und es war eigendlich wie zuerwarten mein Vater, er kam aufgebracht auf mich zu. Ich kannte seinen Blick nur zu gut. Seine Hand fuhr an meinen Hals und er drückte mich gegen die Wand. Er hatte wieder getrunken, wie immer eigendlich, es gab nur seltene Tage an denen er nüchtern ist. Gerade hatte ich keinen Schutz, der einzige der mich retten könnte, hat mich erst hierher gebracht und was jetzt? Ich zappelte und versuchte mit meinen Händen seine weg zudrücken. "Was fällt dir ein dich entführen und dann so misshandeln zulassen?!" lallte mein Vater mit einem widerlichen Mundgeruch. Ich spürte wie mein Luft ausging und meine bewegungen langsamer wurden. Bei ihm wurde ich immer zum Kleinkind und ich wimmerte nur noch erbärmlich. Wie ich das hasste. Meine letzte Rettung war Jax der meinen Vater von mir wegzerrte. Ich schnappte hecktisch nach Luft und rutschte wieder auf das Bett. Jax schlug noch einpaar mal auf meinen Vater ein bis der sich nicht mehr wehrte und das Bewusstsein verlor. "Geht es dir gut?" fragte Jax besorgt und zog meinen Vater in den zweiten Teil des Raumes. Ich nickte nur schwach und sah ihn ängstlich an. Er kam wieder zu mir und fuhr mir tröstend über die Wange, "Wer ist der Typ?" fragte er mich abfällig wegen ihm. "Mein Dad" krächzte ich beschämt und erwiederte seinen Blick nicht. "Oh Aly." meinte er besorgt und setzte sich wieder auf den Stuhl neben meinem Bett. Ich lehnte meinen Oberkörper gegen seinen, dass mein Kopf auf seiner Brust lag. Er zögerte er aber strich dann sanft über meinen Kopf. Nach einigen Minuten sah ich zu ihm hoch. "Können wir zu Damon gehen?" fragte ich vorsichtig.
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Hell Is Everywhere
Mystery / ThrillerDas ist die Fortsetzung von Lost Freedom Evie ist endlich aus der gefangenschaft ihres Bruders befreit. In ihrem neuem Leben lernt sie Leute kennen, andenen sie auf der Straße nur vorbei gelaufen wäre.