Chapter 13.

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Alyson Pov.
Ich konnte nicht schlafen, egal in welcher Position, es war einfach unmöglich. Nach fünf Stunden ging endlich die Sonne auf und John musste zu seiner Frühschicht. Er würdigte mich keines Blickes und ging einfach aus seinem Zimmer. Ich wusste, dass es nichts bringen würde nach ihm zurufen, gegen Mittag würde er wieder kommen. Aber wenn Jax wieder seine Persönlichkeit ändert würde, wäre ich geliefert. Er würde seinen ganzen Frust an mir aus lassen. Keine Stunde später kam jemand in's Zimmer, John könnte es nicht sein, er war schon lange auf Arbeit. Jax hockte sich zu mir runter und fesselte mich mit seinem Blick. Seine Augen manipulierten mich und in diesen Moment hätte er alles mit mir machen können. Er öffnete die Käfigtür und sah mich erwartungsvoll an. Ich zögerte und hatte angst, ich wusste ja nicht welcher Jax vor mir stand, aber ich überwand die Angst und krabbelte aus dem Käfig. "Warum hast du das getan?" fragte er mich traurig. "Es tut mir so leid, bitte verzeih mir!" flehte ich ihn an. "Du bist zuweit gegangen, John muss dich bestrafen!" gab er mitleidig wieder. "Aber ich will das du mich bestrafst!" bettelte ich. "Nein, du weißt das ich es viel brutaler mache und ich bring dich womöglich noch um, das kann ich nicht zulassen!" antwortete er streng. Ich krallte mich in seine Ärmel und vergrub mein Gesicht in seiner Brust. "Was wird das?" fragte er kalt und drückte mich von sich weg. "Bitte gib mir eine Chance! Ich bring sie zurück!" bettelte ich abermals."Nein heißt Nein! Und es wäre besser wenn du uns gehorchst!" erklärte er herzlos. Plötzlich klingelte sein Handy und er ging ran.
"Hallo?- ah du bist es."
"Ihren Augenringen nach zu urteilen hat sie nicht geschlafen, aber du hättest sie heute Früh einfach nur angucken müssen." lachte Jax ohne das ich die Stimme des anderen hören konnte, aber ich wusste, dass es John war.
"Ok ich bereite sie darauf vor, ihre Strafe ist mehr als angemessen." lachte Jax amüsiert. Seine Persönlichkeit hatte sich jetzt geändert und er war nicht mehr der Jax, den ich als meinen Bruder bezeichnet hatte.
"Okay, dann bis in einer Stunde." meinte Jax und legte auf. Er grinste mich breit an. "John hat sich für dich extra frei genommen, und ich darf den Anfang machen" lachte er amüsiert. Zu Evie war er immer so gewesen, aber zu mir war er seit einer lange Zeit nicht mehr so. Bis jetzt. "Ausziehen!" befahl er schroff, aber ich schüttelte verängstigt meinen Kopf "Okay wie du willst." sagte er kalt und packte mein Handgelenk. Er nahm Handschellen aus der Kommode neben dem Bett und fesselte mein rechte Hand damit an das Bett gestell. "Dann werde ich dir helfen." grinste er dreckig und begannn meine Kleidung von meinem Körper zureißen. Ich war jetzt nackt und seine lüsternen Blicke streiften die ganze Zeit meinen entblößten Körper. Er löste die Handschelle und ohne das ich reagieren konnte lag ich mit meinem Bauch auf seinem Schoß und mein Hintern war ihm entgegen gestreckt. Ich bekam ein Flashback von meinem Vater und schrie wie am Spieß. "Schnauze! Ich hab ja noch nicht einmal angefangen!" sagte er kalt und streichelte über meinen nackten Hintern. Ich war wie in Trance und benahm mich wie ein Kind. "Bitte Dad ich werde es nie mehr machen!" bettelte ich, weil ich durch den Zustand dachte Jax wäre mein Vater. Die Trance hörte sofort auf als Jax genervt seuftzte und mich auf seinen Schoß setzte. Ich begann leise zu weinen und erwartete nicht das er mich auf irgendeine Art trösten wirde. Aber ich irrte mich, er schlag seine Arme um mich und streichelte sanft meinen Bauch. Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter und mir wurde sofort warm. Er war wieder der normale Jax, naja normal nicht, er war der fürsorgliche Jax, der auch im Krankenhaus vor einem halben Jahr für mich da war. Wir saßen in dieser Position gefühlt eine ewigkeit, was dann aber nicht so war weil die Tür sich plötzlich öffnete und John das Zimmer betrat. "Du solltest sie vorbeiten und nicht trösten!" knurrte John wütend. Jax sprang sofort auf und ich knallte vor erschrockenheit auf den Boden, was mir einen schmerzerfüllten Stöhner entlockte. Ich rollte mich ein und machte mich auf das schlimmste gefasst aber erstmal passierte garnichts. Jax verließ das Zimmer und John kam auf mich zu. Ich sah seine Füße und dann sah ich zu ihn hoch. Er hob mich hoch und legte mich behutsam auf's Bett. Warum war er jetzt so sanft? Dass machte mir noch mehr Angst und ich begann zu zittern und mich auf die Seite zudrehen. Fünf Minuten später kam Jax mit einpaar Gegenständen zurück. Ich konnte nicht sehen was es war und um ehrlich zu sein wollte ich es auch nicht wissen. Ich hatte meine Augen geschlossen und versuchte mich zu beruhigen, was sich aber als fehler herraus stellte weil es immer schlimmer wurde. Jax nahm grob mein rechtes Handgelenk und fesselte es mit einer Eisenkette an dem oberen Bettfosten, dass tat er auch mit meinem andern Handgelenk und mit meinen Füßen.

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