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Entgeistert starre ich auf das Pergament in meiner Hand, nicht fähig, einen Ton von mir zu geben.
»Was... Von wem ist das?«, durchbricht Ron die Stille, kommt auf mich zu und nimmt mir das beschriebene Pergament aus der Hand, um es zu überfliegen. Ich jedoch schaue wie gebannt auf meine rechte Hand, in der ich bis eben noch das Fetzen hielt.
»Zeig mal her, Ron. Vielleicht kennen wir ja die Schrift.«, sagt Harry, weshalb Ron auf ihn zukommt und sich auf den Stuhl neben Harrys Bett setzt.
»Hm... Die Schrift sagt mir nicht viel. Obwohl...«, begutachtet Harry das Pergament, doch lässt es beinahe fallen, als die große Tür mit Schwung geöffnet wird. Herein treten Dumbledore, Snape, Mcgonagall und Slughorn.
»Oh! Miss Granger, Sie sind wach.«, ruft Letzterer fröhlich und kommt auf mich zu. Snape bleibt etwas abseits stehen und sieht mich aus verengten Augen an.
»Es tut mir so leid, es ist meine Schuld, dass Sie beiden hier liegen.«, sagt Slughorn aufgewühlt, ich lächle zu ihm hoch. »Alles gut, Professor. Geben Sie sich nicht die Schuld. Uns geht es gut, nicht wahr, Harry?«
Grinsend zwinkere ich dem Genannten zu, er lacht leise. Auch auf Slughorns, Mcgonagalls und Dumbledores Gesichtern erscheint ein Lächeln, Snape behält wie immer seine kühle Miene.
»Professor Dumbledore, könnten wir Sie kurz sprechen?«, frage ich anschließend.
»Natürlich.«, entgegnet er, nickt den anderen Professoren zu, die sofort verstehen und den Krankenflügel verlassen.
»Gibt es ein Problem, Hermine?«, erkundigt sich Dumbledore, während er sich auf den Stuhl neben meinem Bett niederlässt und mich dabei anlächelt.
»Ich bin mir nicht ganz sicher.«, antworte ich, ehe ich mich auf den Fetzen in Harrys Hand konzentriere. »Accio Pergament.«, murmle ich leise, keine Sekunde später halte ich schon das Pergament in der Hand und übergebe es Dumbledore, welcher sich das Geschriebene durchliest.
Dabei bleibt sein Gesicht neutral, nichts kann man aus diesem herauslesen.
Als er seinen Blick hebt, um mir in die Augen zu schauen, taucht ein warmherziger Ausdruck in diesem auf.
»Woher hast du das, Hermine?«, fragt er mich, ich zucke mit den Schultern. »Ich bin aufgewacht, da spürte ich es in meinem Ärmel liegen.«
»Harry, Ron.«, peitscht Dumbledores Stimme durch den Raum, sein Gesicht nimmt nun einen ernsten Ausdruck an.
»Ja, Sir?«, schauen die Beiden sofort zu ihm.
»Versprecht mir, dass ihr in nächster Zeit vorsichtig seid, und auf alles Acht gibt.«
Bei dem Wort »alles« zucken kurz seine Augenbrauen, Harry und Ron nicken sofort verstehend. »Versprochen, Sir.«
Es sind nun drei Tage vergangen, in denen Harry und ich im Krankenflügel bleiben mussten. Heute durften wir nun endlich gehen, was mich mehr als glücklich gestimmt hat. Diese Matratze tat meinem Rücken überhaupt nicht gut – Harry ist da ganz meiner Meinung.
Gerade sitze ich in der Bibliothek und bin in einem der vielen Bücher vertieft, als sich plötzlich jemand räuspernd neben mir niederlässt. Langsam hebe ich meinen Blick und sehe geradewegs in Malfoys graue Augen. Überrascht hebe ich meine Augenbrauen.
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Tief In Der Dunkelheit | ABGEBROCHEN
FanfictionHarry Potter Fanfiction | Immer mehr droht die Dunkelheit in ihrem Inneren sie zu verschlingen, als Hermine die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei besucht. Dort lüftet sie viele Geheimnisse, probiert sich an schwierigen Rätseln, lernt Freunde k...
