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Abwesend betrachte ich das Feuer unseres Kamins im Slytherin-Gemeinschaftsraum. Um mich herum wird gelacht, Pläne für das anstehende Quidditchspiel geschmiedet und laut gegrölt.
»Wir werden die Gryffindors sowas von fertigmachen!«, brüllt Goyle überzeugt, woraufhin die restlichen Slytherins laut klatschen und jubeln. Ich verdrehe die Augen. Wo ist bloß Peyton, wenn man sie braucht?
»Los geht's, Jungs! Gehen wir noch ein wenig trainieren, heute Abend findet schließlich das Spiel statt.«, sagt Urquhart, der Kapitän unserer Mannschaft, klopft den anderen Jungs auf die Schulter und marschiert grinsend aus dem Gemeinschaftsraum.
Die Anderen folgen ihm, sodass nur noch ein paar Schüler und ich hier im Raum sind.
»Draco, wollen wir nicht auch gehen?«, ertönt Pansys Stimme, ich stöhne innerlich auf. Merlin, wie ich dieses Mädchen hasse!
»Geh' vor, Pansy, ich komme nach.«, entgegnet der Angesprochene daraufhin.
Kurz herrscht Stille, jedoch schreitet Pansy anschließend ebenfalls aus dem Raum.
Kurz darauf spüre ich, wie sich eine gewisse Person neben mich setzt, doch mein Blick klebt an den Flammen des Feuers, sodass ich meinen Kopf nicht nach rechts drehen kann. Nach dieser Nacht bin ich einfach nur müde und erschöpft, falle den ganzen Tag in Tagträume, bin am Nachdenken oder bin kurz vor dem Einschlafen.
»Alles okay bei dir?«
Kaum merklich zucke ich mit den Schultern.
»Ist etwas passiert?«, hakt Malfoy nach, ich seufze leise, ehe ich es schaffe, meinen Blick von dem Kamin abzuwenden, um ihn gleich darauf auf das Gesicht meines Gesprächpartners zu lenken.
Sofort ziehen sich seine Augenbrauen zusammen und sein Blick verdunkelt sich leicht. »Du siehst müde aus. Und erschöpft. Du hast diese Nacht wohl nicht viel oder gut geschlafen.«, stellt er neutral fest, ich lege meinen Kopf schief.
»Vielleicht habe ich etwas erkannt?«
»Und das wäre?«
»Dass du doch gar nicht so übel bist.«
Meine Augen weiten sich leicht. Wieso fallen mir diese Sätze gerade jetzt ein?
Als ich mich wieder auf Malfoy konzentriere, stelle ich leise schluckend fest, dass er mir mit seinem Gesicht etwas näher gekommen ist. Sofort stehe ich auf.
»Ja, ich hatte einen Alptraum, jedoch ist alles wieder gut. Wir sehen uns heute Abend auf dem Spiel.«, entgegne ich wahrheitsgemäß, nicke ihm noch einmal zu, ehe ich mit schnellen Schritten aus dem Raum flüchte.
Merlin, was war das nun wieder?
Lächelnd sehe ich Harry dabei zu, wie er seine Mannschaft motiviert, und ihnen dabei stets aufmunternd und entschlossen in ihre Gesichter schaut. Harry zum Kapitän der Gryffindor – Mannschaft zu wählen, war einfach brillant. Ich kenne keinen Schüler aus Gryffindor, der dafür besser geeignet wäre als Harry.
»Sag mal, Harry. Hast du keine Angst, dass Hermine ihren Freunden aus Slytherin etwas von unserem Plan erzählt?«, ertönt plötzlich Seamus' Stimme, weshalb ich die Augen verdrehe.
»Finnigan, du weißt ganz genau, dass ich Alles, was ihr hier besprecht, für mich behalten werde. So auch dasselbe bei den Slytherins.«
»Ach, komm schon, Hermine! Nur ein kleines Bisschen kannst du uns doch verraten, oder?«, lacht Seamus nun, ich schüttle nur den Kopf. Wie schnell sich die Laune der Jungs verändern können. Da soll noch ein Junge etwas über uns Mädchen sagen. Apropos!
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Tief In Der Dunkelheit | ABGEBROCHEN
FanfictionHarry Potter Fanfiction | Immer mehr droht die Dunkelheit in ihrem Inneren sie zu verschlingen, als Hermine die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei besucht. Dort lüftet sie viele Geheimnisse, probiert sich an schwierigen Rätseln, lernt Freunde k...
