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Schweigend schaue ich zu Boden, als Peyton außer Hörweite ist. Auch Dumbledore gibt kein Wort von sich, scheint in Gedanken zu sein.
Ich darf niemals wieder meinem Zorn nachgeben, das würde nicht gut enden.
Da war dieses Gefühl in mir, dieses Verlangen, Pansys Freundin einen Fluch auf den Hals zu hetzen.
»Was hat Miss Dillon zu dir gesagt, Hermine?«, fragt Dumbledore plötzlich, mein Blick schnellt zu ihm hoch. Er hat ihre Lüge nicht abgekauft. »Zuerst hat sie Harry, dann mich beleidigt. Ich kann es nicht... austehen, wenn man meine Freunde in den Dreck zieht.«, erkläre ich ihm, woraufhin er nickt.
»Wenigstens hast du deinen Zauberstab ihr gegenüber nicht erhoben.«, meint er nur, verdutzt weiten sich meine Augen.
»Trotz dessen sollte das nicht noch einmal vorkommen. Ich weiß, dass du nicht einfach so eine Schülerin bedrohen würdest, jedoch war deine Magie vorher beängstigend.«
Ich presse meine Lippen aufeinander, als Dumbledore leise seufzt. »Hast du das Buch schon gelesen?«, fragt er mich, ich nicke. »Hast du etwas Hilfreiches herausgefunden?« Wieder nicke ich nur.
»Gut.«, murmelt er leise, ehe er mir warm zulächelt und mit seinem Kopf zum Schloss deutet. »Willst du noch kurz draußen bleiben? Du kannst im Innenhof etwas... runterfahren und die Stille genießen.«
Überrascht weiten sich meine Augen.
»Das darf ich?«, hake ich leicht lächelnd nach. »Natürlich. Na, komm.«
Mit geschlossenen Augen sitze ich auf einer alten Bank, genieße die angenehme Luft des Herbstes und höre den wundervollen Geräuschen, welche die Eulen von sich geben, zu. Die Dunkelheit der Nacht umgibt mich, als wäre sie das Angenehmste, das es auf der Welt gibt.
Eines stört jedoch – Ich spüre klar und deutlich eine dunkle Aura, eine dunkle Magie, welche den ganzen Innenhof einnimmt, jedoch löst sie etwas, tief, in meinem Inneren, in mir aus. Etwas Vertrautes.
Ich öffne stirnrunzelnd die Augen, greife nach meinem Zauberstab und sehe mich um, während ich nonverbal den Zauberspruch Lumos ausführe.
Meine Blick wandert über den ganzen Hof, jede Stelle, doch alles scheint so wie immer.
Ein paar Mal blinzle ich angestrengt. Vielleicht ist es besser, wenn ich auf mein Zimmer gehe.
Als ich jedoch aufstehe, um ins Schloss hineinzugehen, erklingt ein leises, aber deutliches Zischen, welches aus nichts als Kälte besteht:
»Deine Erscheinung, wie ein Engel. Deine Magie jedoch, wie der Teufel. Bald hole ich dich, meine Kleine.«
Wie erstarrt bleibe ich stehen, reiße die Augen dabei förmlich auf und spüre, wie sich eine mächtige Gänsehaut auf meinem ganzen Körper ausbreitet.
Die Magie ist nun jedoch nicht mehr zu spüren, es ist, als wäre sie nie da gewesen.
Leise aufkeuchend reiße ich mich aus meiner Starre und renne in das Innere des Schlosses, darauf bedacht, nicht allzu laut zu sein.
Das Einzige, was mir durch den Kopf gerade geht, während ich in den Kerker renne, ist das Versprechen, welches ich Dumbledore in seinem Büro abgeliefert hatte. Ich muss nun vorsichtiger sein.
»Wo warst du?«, ist das Erste, was ich zu hören bekomme, als ich die Tür meines und Peytons Schlafraums öffne.
Seufzend blicke ich in die braunen Augen meiner Freundin. »Draußen.«, entgegne ich knapp, bevor ich mich auf meinem Bett niederlasse, um Zino über seinen länglichen Körper zu streichen, der sofort ein genießerisches Zischen von sich gibt.
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Tief In Der Dunkelheit | ABGEBROCHEN
FanfictionHarry Potter Fanfiction | Immer mehr droht die Dunkelheit in ihrem Inneren sie zu verschlingen, als Hermine die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei besucht. Dort lüftet sie viele Geheimnisse, probiert sich an schwierigen Rätseln, lernt Freunde k...
