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»Waren wir jemals am späten Abend auf einem Quidditchspiel unserer Schule? Ich meine, es ist schon dunkel... Ich dachte, da darf kein Spiel mehr stattfinden.«, grübelt Peyton, welche neben mir sitzt, vor sich hin und betrachtet dabei nachdenklich das Spielfeld.
Es ist zwar dunkel, jedoch wird das Spielfeld von verzauberten Lichtern beleuchtet.
»Was glaubst du? Wer wird gewinnen?«, fragt die Braunhaarige nun mich, ich zucke bloß mit den Schultern. »Es ist mir eigentlich egal. Dennoch würde ich mich freuen, wenn Harry und Ron das Spiel gewinnen.«, meine ich, ehe ich auf das alte Buch in meinen Händen runterschaue.
Dumbledore hatte tatsächlich recht, das Buch hat mir in der verbotenen Abteilung Dinge auf Parsel zugeflüstert, die mich zu jenem geführt haben. Und auch bei der Sprache behielt er recht – das ganze Buch ist in außergewöhnlichen Zeichen geschrieben, jedoch verstehe ich jedes einzelne. Angefangen zu lesen habe ich noch nicht, da ich heute keine Zeit dazu hatte.
»Bei Merlin! Schau dir ihn nur an! Er ist so süß.«, fängt Peyton an zu schwärmen, ich schüttle bloß den Kopf. Seit Neustem schwärmt sie von Graham Montague, welcher gerade jubelnd auf seinem Besen durch die Lüfte fliegt. Vor ihm Urquhart und hinter ihm noch weitere Slytherin-Teammitglieder.
»Hermine, schau ihn dir doch nur mal an! Die dunklen Haare, die selbstbewusste Haltung, das Grinsen auf seinen Lippen... Letztens fragte er mich sogar, ob ich mit ihm ausgehen möchte!«, quietscht sie schon fast, jedoch höre ich ihr nicht richtig zu, da ich die erste Seite des Buches aufschlage.
Jeder Zauberer und jede Hexe verfügt über eine helle sowie eine dunkle Seite in sich, eine überragt die andere jedoch.
Wenn die dunkle Seite „siegt", spürt man sie regelrecht im ganzen Körper.
In der Magie, in der Seele, im Herzen und in der Austrahlung.
Doch es gibt mehrere Gründe, die die Dunkelheit in einem Zauberer oder einer Hexe verantworten.
Der erste wäre Trauer. Und zwar alles, was man darunter versteht.
Verlust eines geliebten Menschen, Einsamkeit, tragische Unfälle...
Der zweite wäre Hass und Wut.
Auch hier können die oben genannten Beispiele der Grund dafür sein. Jedoch gehört auch hier Selbsthass oder die Verabscheung mehrerer Personen dazu.
Der dritte und somit der letzte Grund wäre, wenn man diese Dunkelheit vererbt bekommt, also eine angeborene Dunkelheit. Dies ist jedoch ein ziemlich seltener Fall, der nur bei Kindern auftritt, deren Eltern tief in der Dunkelheit „versunken" sind.
Diese Kinder spüren eine merkwürdige Leere in sich. Auch die Dunkelheit spüren sie, doch bei ihnen ist sie erst noch verdeckt und schwach. Dennoch spürt man jene an ihrer Ausstrahlung und Magie.
Irgendwann spüren die jungen Zauberer und Hexen ein starkes Verangen. Das Verlangen nach dunkler Magie. Was danach alles passiert, kann man sich wahrscheinlich mehr als nur gut vorstellen. Morde, Folterungen oder andere Dinge, die von dunkler Magie nur so wimmeln.
Sofort klappe ich das Buch zu.
Nein, das wird niemals passieren. Niemals würde ich auch nur daran denken, jemanden umzubringen oder zu foltern. Niemals würde ich eine Seele aus dieser Welt reißen, jemanden zu Tode foltern und sie in Angst baden lassen.
Außerdem kann man gegen so etwas ankämpfen, wenn man stark genug ist und ein hohes Durchhaltevermögen besitzt.
Entschlossen lege ich das Buch wieder weg und sehe auf den Punktestand, welcher zeigt, dass Gryffindor mit dreißig Punkten vorne liegt.
Plötzlich kommt ein Spieler mit einer sehr hohen Geschwindigkeit auf uns zugeflogen, welcher sich als Harry entpuppt, der mir grinsend zuzwinkert.
Leise lache ich und winke ihm zu.
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Tief In Der Dunkelheit | ABGEBROCHEN
FanfictionHarry Potter Fanfiction | Immer mehr droht die Dunkelheit in ihrem Inneren sie zu verschlingen, als Hermine die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei besucht. Dort lüftet sie viele Geheimnisse, probiert sich an schwierigen Rätseln, lernt Freunde k...
