Was will die Menschheit wirklich?
Wissen?
Allmächtigkeit?
Schönheit?
All das ist gebündelt in einer Person, vorborgen vor der Welt. Obwohl er so anmutig wie eine Lilie ist, kann er wie ein Orkan wüten. Aber was geschieht, wenn so eine Person ihre...
Ich blieb stumm und hoffte insgeheim, dass alles, was ich gerade gehört hatte, nur eine schlechte Lüge war. Doch Namjoon sah mich traurig an und steuerte wieder auf die Wohnungstür zu. "Ich gehe jetzt besser..." sagte er noch, doch ich unterbrach ihn. "Ich...weiß zwar nicht, warum du erst so spät kommst, doch ich verzeihe dir...irgendwie" sagte ich und sah ihm fest in die Augen. "Du bringst mich und besonders Tae in eine scheiß Situation und wir werden jetzt sofort losfahren, also...mach sowas nie wieder. Keiner hat es verdient, auf diese Weise seiner Heimat entrissen zu werden, nicht mal Tiere oder Wesen wie Taehyung". Vor dem Haus hupte es: das Taxi war da. Ich seufzte und sah wieder zu Namjoon. "Sag allen einen schönen Gruß, Namjoon" verabschiedete ich mich und sah demonstrativ zur Tür. Dieser sah mich verletzt an, jedoch öffnete er die Tür und verschwand ohne ein Wort. Ich schnaupte enttäuscht und stopfte die Karte in meine Jeans, dann rief ich Tae aus meinem Zimmer und blickte auf die Uhr. Es war bereits abends.
"Ist er weg?" fragte Taehyung, den ich sofort wieder in die Arme schloss. Ich hätte mir nie Träumen lassen, dass ein Mann wie Namjoon Einhörner in Großstädte schmuggelte. "Ja. Und wir verschwinden jetzt von hier, Liebling" hauchte ich und sah Tae an, um ihm einen sanften Kuss zu schenken. Tae schmiegte sich fest an mich, doch das zweite Hupen des Taxis ließ uns auseinanderfahren. Ich schnappt mir den Koffer, zog mir mit meinem Freund warme Jacken an und schloss noch die Tür ab. Den Schlüssel warf ich in den Briefkasten meiner Vermieterin, dann schob ich Tae ins Freie und in das Taxi. Mein Freund war sichtlich nervös, als es mir wieder einfiel: dies war Taehyungs erste Fahrt in einem Auto. Schnell nahm ich seine Hand und gab dem Taxifahrer noch die Adresse zum Haus meiner Tante, dann flüsterte ich Tae beruhigende Worte in sein Ohr. Es dauerte nicht lang, dann war die dünne Gestalt neben mir eingeschlafen war. Ich musterte besorgt sein Gesicht und sah, wie eingefallen seine blasse Haut war. Selbst im schmummrigen Licht der vorbeiziehenden Straßenlaternen erkannte man, wie schlecht es Taehyung ging...
Am nächsten Morgen wurden wir beide durch ein Ruckeln des Taxis aufgeweckt. Ich fuhr mir verschlafen über das Gesicht und sah aus dem Fenster. Man sah weit und breit nur braunes, langes Gras und am Horizot einen dunklen, schlecht erkennbaren Wald. Ich richtete meinen Blik nach vorn, wo man bald ein großes Anwesen sah.
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Bild: to owner (Sorry für die scheiß Quali, ich hab kein besseres Bild gefunden ;-;)
Taehyung neben mir stöhnte genervt und richtete sich auf, um mit verwuschelten Haare das Haus vor uns zu begutachten. Das Taxi hielt auf dem Schotterplatz vor dem Anwesen und ich stieg aus, um Tae die Tür zu öffnen. Dieser kämpfte erfolgslos mit der Autotürklinke. Vor dem Haus standen bereits weitere Autos von meiner Familie, die ich gekonnt ignorierte. Ich bezahlte den Fahrer und steuerte auf das Haus zu, dabei folgte mir ein verschlafenes Einhorn. Schnell warf ich einen Blick durch die großen Fenster, dann schloss ich die Tür auf und stellte erleichtert fest, dass alle schon auf dem Friedhof sein mussten.
"Jimin, gehst du jetzt schon?" fragte Taehyung und rieb sich die Augen, dann sah er sich um. Das Haus war wirklich riesig. Ich stellte den Koffer ab und fuhr mir duch das silberne Haar. "Ja, Tae, die anderen sind längst weg. Ich bin viel zu spät..."
POV TAEHYUNG
Stumm blickte ich Jimin hinterher, wie er in einem der Bäder verschwand und sich den schwarzen Anzug anzog. Ich seufzte schwach, dann suchte ich die küche und dort das Toast. Mittlerweile hatte ich jegliche Schränke geöffnet, als mein Mensch fertig in die Küche kam und mich traurig ansah.
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Bild: to owner (Jimin hat hier eine schwarze Krawatte)
"Jimin" flüsterte ich angstvoll und starrte ihn mit großen Augen an. Jetzt war ich hellwach. "Was hast du da an deinem Hals?!" hauchte ich panisch, währemd Jimin an sich hinunter sah. "Tae, das ist eine Krawatte" schmunzelte er und zog diese fest. "Wird sie dir wehtun?" fragte ich und lieferte mir mit diesem komischen Band einen Starrkampf. "Was? Nein, natürlich nicht! Ich muss jetzt auch los, Tae...wünsch mir Glück..." hauchte Jimin, während sein sanftes Lächeln langsam verschwand...