Deutsch
Ich liege wach in der Nacht ohne Schlaf,
versunken in der See der Gedanken so tief.
Nichts ist dort, dass mich hindurchträgt,
wenn jeder Tropfen ein Gedanke an dich ist.
Es ist so lang her, dass ich das Ufer verlassen habe.
Es ist so lang her.
So lang.
Oh, so lang her.
Immer noch bildest nur du das Gedankenmeer.
Ich ertrinke in deinem ganzen Wesen.
Ist dort irgendetwas, dass meine Lungen erretten kann?
Um mich zu schützen vor dem Wellengang?
Ich kann meine Gedanken nicht fern des tiefen Blaus halten.
Der Farbe, die ich lieb, aufgrund von dir.
Und ich bin verloren in Wellen und all dem Wasser.
Mein Los ist, im Blau zu ertrinken,
ertrinken in all den Gedanken an dich.
Werde ich jemals ein anderes Ufer erreichen,
ohne auf ewig an dich zu denken?
Denn du, mein Liebling,
Du bist die See,
Du, mein Liebling, meine Peinigung.
Niederpreußisch
Ek liege wach in de Nacht ohn Schlaf,
Versunke inne See der Jedanke so tief.
Nüscht is dort, dat mich hinne durch trägt,
Wenn jeder Trope e Jedank an dich is.
As is so lang her, dat ich dat Uferke verlasse häbb.
As is so lang her.
So lang.
Oh, so lang her.
Immer noch bildest nur du dat Jedankenmeerche.
Ek ertrink in deene janze Weske.
Is dort irgen'etwat, dat meene Lunge errette kann?
Um mich tu schitze vör dem Wellengang?
Ek kann meene Jedanke net fern des tiefe Blus halte.
De Farb, de ek lieb, upgrun von dir.
Un ek bin verlore inne Welle un all de Wasser.
Meen Los is, im Blu tu ertrinke,
Ertrinke inne all den Jedanke an dich.
Wird ek jemals e andres Uferke erreeche,
Ohne up awig an dich zu denke?
Denn du, meen Lieblingche,
Du bis de See,
Du, meen Lieblingche, meen Pinigung.
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Dichtkunst
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