Kapitel 8: Alter Freund

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Es liegt Blut in der Luft, wir rochen es alle. Kiba rannte als schnellster vor uns und zeigte uns den Weg zu Cheza. Damit auch den Weg zu Darcia und meiner Familie. Mir kamen die Tränen als ich daran denken musste das sie tod sind und ich sie nie wieder sehen würde wenn es das Paradies nicht gibt. Alle glaubten daran, mehr oder weniger. Kiba am meisten und seit wir Cheza gefunden haben auch Tsume und die anderen. Und ich...

Hige: (Warum weinst du denn?)

Mit Hige hab ich kaum gesprochen aber er scheint ganz in ordnung zu sein, wenn er mal nicht an Essen denkt. Ich blieb stehen weil Hige mich festhiehlt. Tsume drehte sich um und merkte gleich was los ist.

Tsume: (Kiba, Toboe bleibt mal kurz stehen)

Kiba drehte sich um und sagte das wir keine Zeit hätten.

Tsume: (Wir brauchen alle eine kleine Pause)

Hige: (Und was zu Essen!)

Tsume kam näher und wischte mir die Tränen aus den Gesicht. Dabei fragte er was los sei.

Sakushi: (Ich will keine Last für euch sein. Ich halte euch nur auf)

Tsume: (Du willst doch deine Familie wieder sehen oder?)

Sakushi: (Du hast selber gesagt das du gehört hast wie Jäger über mein Rudel sprachen und sie schon tod sind!)

Kiba mischte sich ein und schubbste Tsume zur Seite.

Kiba: (Wir sind jetzt dein Rudel und deine Familie. Wir beschützen aneinander und helfen uns, so wie du mir hilfst Cheza zurück zu bringen obwohl du ihr nicht glaubst.)

Er schaute mir in die Augen und lachte.Ich holte tief Luft. Dabei kam mir noch eine Träne aber schwor mir das das die letzte war.

Kiba: (Da das nun geklärt ist holen wir Futter und ihr wartet hier)

Er zeigte auf Tsume.

Als sie weg waren machte ich es mir auf einen Felsen bequem. Tsume stand vor mir und schaute mir ins Gesicht, er Grinste mich an. Ich dachte nur oh-oh, was kommt jetzt?

Tsume: (Das tut mir leid, ich wollte sowas nie sagen aber da kannte ich dich noch nicht. Ich wollte nur nicht das ich aus der Stadt raus musste.)

Ich nickte nur.

Er kam näher und schaute jetzt direkt in meine Augen. Er legte seine Hand auf meine Wange und ich schaute zu ihn rauf.

Tsume: (Ich liebe dich.)

Als unsere Lippen uns fast berührten raschelte es im Gebüsch. Wir lösten uns schnell und schauten nach rechts wo das Geräusch her kam.Tsume stellte sich vor mir um mich zu schützen.

Janosh: (Bitte nich angreifen, ich brauche...Sakushi?)

Sakushi: (Tsume, die Stimme hörte ich in meinem Traum)

Ich stoßte ihn leicht zur anderen Seite. Er schaute mich entsetzt an. Ich sah endlich wer es war.

Ich sprang vom Felsen und rieb mir die Augen vor verwunderung.

Sakushi: (Janosh, du lebst!)

Ich rannte hin und umarmte ihn so fest ich konnte. Dabei hustete er und jabbste nach Luft. Ich löste mich sofort und sah ihn mir an. Er war voller Blut und Narben.

Sakushi: (Was ist passiert? Wie geht es den anderen? Wo sind sie?)

Ich bin so eine Heulsuse, hör auf Sakushi!!!

Janosh: (Ich bin so froh dich zu sehen, ich hörte Stimmen und bin ihnen Gefolgt. Ich komme von der Festung. Ein Mädchen was nach Blumen roch hatte mir das Leben gerettet)

Sakushi: (Cheza, die Blumenjungfrau? Hast du sie gesehen? Wie geht es ihr?)

Er musste sich erstmal hinsetzen. Tsume kam näher und gab ihm Wasser.

Janosh: (Danke. Ihr geht es gut, Darcia würde ihr nichts antun. Ich muss dir noch was sagen. Unser...Rudel...ist...im...Paradies...)

Als er drohte umzufallen hielt ich ihn davon ab, setzte mich und legte sein Kopf auf meine Beine. Er war ziemlich geschafft. Tsume legte seine Hand auf meine Schulter denn er wusste was das bedeutete. Mein Rudel ist tod.

Tausende Tränen vielen wie ein Wasserfall auf Janosh hinab. Ich legte meine Hand auf Tsumes.

Sakushi: (Du hattest Recht, es tut mir leid das ich dir nicht glauben wollte).

Er umarmte mich und ich ihn.

Janosh muss leben, er kann uns helfen Cheza zu finden. Ich will nur noch ins Paradies, mich hält nichts mehr hier.

Wolfs Rain: Stray! (FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt