Als ich meine Augen öffnete, stand ich auf einer herrlich, grünen und mit leuchtenten Blumen verzierter Wiese. Weite Täler und hohe Berge sah man in der Ferne. Ein langer Fluss zierte das Land. Hasen und Füchse sprangen durch das hohe Gras. Vögel zwitscherten fröhlich und flogen um uns. Ich sah in der Ferne wie Hige einen Hasen hinterher jagte. Janosh brüllte ihn an das er auf uns warten solle. Ich schaute zu Tsume und lächelte ihn überglücklich an. Wir gingen Hand in Hand zum Fluss, da wo auch Janosh stand. Als ich ihn an der Schulter berührte, drehte er sich um und umarmte mich herzlich. Er sah so glücklich aus.
Sakushi: (Sind das Mondblumen?)
Janosh: (Ja, ich glaube schon aber wo sind die anderen drei?)
Tsume: (Sie waren hinter uns im Tunnel. Ich hab aber nicht gesehen wie sie uns folgten.)
Ich schaute nach hinten, sah aber niemanden. Sind sie uns nicht gefolgt? Ich schaute Tsume sorgend an.
Tsume: (Keine Angst sie werden gleich hier sein wenn sie nicht umgekehrt sind.)
Er küsste mich auf die Stirn und sagte das wir uns erstmal satt essen und uns ausruhen sollten. Das taten wir auch alle und lagen uns auf die Wiese. Von Zeit zu Zeit wurde ich immer glücklicher und hoffte nur das das kein böser Traum war. Ich lag mit dem Kopf auf Tsumes Bauch und schaute in die Wolken. Nur einzelne Wolken waren zu sehen. Ob es hier jemals regnete oder schneite?
Wir lagen schon eine Weile so und Tsume fing an zu schnarchen. Mit der Zeit vergaß ich auch auf was wir überhaupt warteten. Es gibt noch so viel zu Entdecken. Das Land ist weit, ewig weit. Dann nickte ich auch weg.
Das war das Paradies. Dort wo alle ein perfektes Leben führen können. Hier sind wir nun und freuen uns unser Ziel erreicht zu haben. Von Tag zu Tag vergaß ich alles was ich zuvor gemacht hatte. Ein ewiger kreislauf und jegliches Zeitgefühl war veschwunden. Ich errinerte mich nicht einmal daran wie wir uns getroffen hatten oder was wir auf den Abenteuern erlebt hatten. Selbst Solomon vergaß ich. Der einzige der noch kam war Toboe. Er vermisste Tsume und ist uns gleich gefolgt. Er wollte uns was mitteilen, vergaß es aber wieder.
Aber wenn es das Paradies ist, wo sind dann Solomon, Kiba und die anderen? Müssten sie nicht auch hier sein? Etwas zweifel kam mir schon hoch aber bald vergaß ich auch dies.
Irgendwas in meinem Herzen sagte mir das ich nicht hier sein sollte und das all das nicht echt ist. Es ist alles zu perfeckt. Jede Nacht träumte ich das selbe. Ich stand mit mir fremden Wölfen und einem Mädchen das nach Blumen duftete vor einem rießigen Wolf der uns den Weg ins Paradies versperrte.
Was hat all das zu bedeuten? Ich werde es wahrscheinlich nie erfahren wenn ich nicht herausfinde wo ich hier wirklich bin...
Fortsetzung folgt...?
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Wolfs Rain: Stray! (FF)
FanfictionEs wird von einer Legende erzählt, nach der die Wölfe den Weg ins Paradies kennen und jeden vor dem Ende der Welt dorthin führten. Diese Legende wird jedoch von vielen nicht ernst genommen, da Wölfe bereits seit 200 Jahren als ausgestorben gelten. I...
