Kapitel 22: Ewige Dunkelheit

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Solomon rutschte mir langsam von der Schulter aber wir haben es fast geschafft. Weit und breit kein Monster zu sehen, alles war ruhig, zu ruhig.

Sakushi: (Ich brauch 'ne Pause!)

Solomon: (Du musst mich zurück lassen, sonst schäffst du es nicht!)

Ich lies ihn langsam runtergleiten und setzte mich neben ihn.

Sakushi: (Wie viel denn mal noch? Ich will dich nicht verlieren, verstehst du das nicht!?)

Solomon: (Ich halte dich nur auf, ich werde eh nicht überleben! Bitte, lauf!)

Ich weinte immer noch. Ich wusste nicht was ich machen soll. Ich kann ihn nicht sterben lassen. Ich liebe ihn. Und nur desswegen ist er hier.

Ich nahm ihn wieder hoch und lief weiter. Ein paar Schritte weiter hörte ich wie sich etwas von hinten nähert. Ich drehte mich um und sah wieder diese Augen.

Sakushi: (SCHEIßE!)

Ich rannte so schnell ich konnte. Bis ich über einen Stein stolperte und Solomon fallen lies.

Sakushi: (SOLOMOM!)

Solomon: (Lass mich liegen und LAUF!)

Ich stand auf und sah das die roten Augen immer näher kamen. Ich nahm Solomons Hand. Er strich mir durchs Haar und schaute mir in die Augen.

Sakushi: (WARUM?)

Das Monster stand jetzt genau hinter Solomon. Es packte ihn mit den Klauen. Ich versuchte ihn festzuhalten aber es war zu stark. Ich lies ihn los und schrie es an.

Sakushi: (LASS IHN LOS DU MONSTER!!! WENN DU IHN FRISST DANN BRING ICH DICH UM!!! LASS IHN RUNTER, SOFORT!!!

Er ertrückten ihn. Er jabbste nach Luft und versuchte mir etwas zu sagen.

Solomom: (Wir...sehen...uns...im...Paradies...ich...liebe...dich...)

Das Monster schluckte ihn mit nur einem Biss runter. Ich schrie vor Angst und rannte weg aber es verfolgte mich immernoch. Vorne sah ich Licht, ich bin fast draußen. Nur noch ein bisschen, komm schon, für Solomon. Ich bekam keine Luft mehr und drohte Ohnmächtig zu werden. Mit aller Kraft und letzter Luft schrie ich um Hilfe.

Tsume: (Sakushi? Wir sind alle hier draußen! Was ist los?)

Sakushi: (Ich...kann nicht mehr laufen! Das Vieh ist hinter mir her.)

Taro: (LAUF! FOLGE MEINER STIMME!)

Das Licht kam näher und wurde immer heller. Nur noch zwei Meter. Ich sah schon die anderen wie sie mich anfeuerten. Kurz vor dem Ausgang brach ich vor erschöpfung zusammen, ich konnte nicht mehr aufstehen. Tsume und Janosh kamen mir zur Hilfe. Sie stützten mich und drugen mich raus. Bevor ich draußen war krazte mir das Vieh den Rücken auf und ich schrie vor Schmerz.

Janosh und Tsume lagen mich auf die Wiese als ich ihnen vor schmerz sagte das es sich im Sonnenlicht auflösen würde. Ich setzte mich auf und krümmte mich vor Schmerz. Das Monster trat aus der Höhle und sprang vor mich. Bevor es mich packen konnte löste es sich in pech-schwarzen Partickeln auf und überströmte mich mit dunkelheit. Es floss in mich hinein durch meine Verletzung in mein Herz und alles veränderte sich. Dann wurde ich Ohnmächtig und schloss meine Augen. Alles wurde dunkel.

Wolfs Rain: Stray! (FF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt