|38| Las Vegas

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Katherines Sicht:
Mitten in der Nacht wurde ich wach und sah an die Decke. Ich stellte mir selbst so unfassbar viele Fragen. Eine der vielen ist warum mich meine Eltern nicht mehr lieben. Was hab ich bitte falsch gemacht?
Ich löste mich aus Adriens armen und bewegte mich in Richtung des Wohnzimmers.
„Was ist los Kathi ?" fragte Pollen welche mir hinterher geflogen war.
„Ich weiß nicht. So viele Fragen sind in meinem Kopf und ich kann sie nicht einmal beantworten." erklärte ich Pollen.
„Möchtest du dich ablenken ?" fragte mein prinzesschen.
„Ja , Queen k ist zurück. Ich weiß auch schon genau wo ich hin will."
Ich nahm einen Zettel und einen Stift aus der Schublade und begann zu schreiben.
„Was machst du ?" fragte Pollen.
„Ich schreibe Adrien einen Brief damit er sich keine Sorgen machen muss." erklärte ich. Ich las den Brief noch einmal gründlich durch um nach zu sehen ob alles wichtige draufsteht.

Hallo mein Schatz,
Ich bin für ein paar Stunden weg. Mach dir bloß keine Sorgen , mir gehts gut.
Fühle dich gedrückt und geküsst.
Von dem kleinen Bienchen.

Das stand auf dem Brief und ich legte diesen auf mein Kopfkissen.
Dann schlich ich mich wieder lautlos aus dem Zimmer in das Wohnzimmer.
„Pollen , Buzz on!" forderte ich das bienchen auf.
Sie wurde in den Haarkosmetik gezogen und der hautenge Schwarz-gelbe Anzug legte sich um meinen Körper.
Ich sprang am Eiffelturm vorbei wo Espoir und ladybug standen und redeten.
Espoir drehte sich zu mir um und ich verschwand schnell hinter einem der stahlträger.
Ich hab keine Lust mit jemandem zu reden , auch nicht mit Char.
Ich sprang immer weiter über die Dächer von Paris.
Der Eiffelturm war bereits nur noch ein kleines Gemäuer was weit weg von mir ist.
Ich sah noch einmal zurück und sprang über die Grenze von Paris.
Ich kam vorbei an schönen Häusern, Statuen usw.
Es ist wunderschön das man mal wieder anderes sehen kann als die Mauern von Paris.
Langsam ging die Sonne auf und ich sprang immer noch über die Dächer. Mit einem klaren Ziel vor den Augen. Wenigstens war ich mittlerweile schon über der Hälfte der Strecke.

Adrien's Sicht
Ich schlug die Augen auf und wollte meinen Arm um das Mädchen was ich liebe legen doch da war niemand. Ich sah erschrocken zu der Seite von kath und bemerkte einen Brief von Kathi der auf ihrem Kopfkissen liegt. Ich las ihn mir durch.

Hallo mein Schatz,
Ich bin für ein paar Stunden weg. Mach dir bloß keine Sorgen , mir gehts gut.
Fühle dich gedrückt und geküsst.
Von dem kleinen Bienchen.

Bienchen ? Queen k ?
„Pollen ? Pollen ?" begann ich hektisch zu rufen.
„Adrien was rufst du hier so rum ich möchte schlafen ." sagte Plagg genervt.
„ Katherine hat mir einen Brief auf ihr Kopfkissen gelegt und sie ist weg!" meckerte ich rum.
„Adrien , beruhig dich . Zeig mal den Brief." sagte Plagg . Ich zeigte ihm den Brief und er las ihn durch.
„Adrien, beruhig dich erstmal. Kathi hat geschrieben das sie in ein paar Stunden zurück ist. Du sollst dir keine Sorgen um sie machen. Sie ist eine erwachsene Frau und eine Superheldin. Sie schafft das"
„Okay Plagg , vielleicht hast du ja recht." sagte ich damit Plagg sich beruhigt und eigentlich tobt in mir der reinste teufel.
Ich zog mich um und stylte meine Haare.
Dann zog ich meine Schuhe an und sah auf die Uhr welche 7:56 zeigte.
Da es warm draußen ist brauche ich keine Jacke .
ich ging ,mit Plagg in der Tasche, durch die Tür und los zu Kathis besten Freunden um zu sehen ob sie da ist. Zuerst zu Marinette.
Ich klopfte die ganze Zeit an der Tür und letztendlich wurde sie von mari geöffnet.
„Adrien ?" fragte sie etwas erschrocken , müde . Sie kam auf mich zu um mich zu umarmen was ich erwiderte. Ich sah sie an ,als sie sich von mir löste , und bemerkte das sie noch ihren Schlafanzug trägt.
„Adrien was machst du hier ?" fragte sie nun.
„Ist Katherine bei dir ?" kam ich direkt zum Punkt.
„Nein ist sie nicht . Was ist los ?" fragte sie etwas geschockt. „Katherine hat mir einen Brief auf ihrem Kopfkissen gelegt und da schrieb sie drauf das sie in ein paar Stunden wieder da wäre." erklärte ich.
„Oh das tut mir leid. Ich hoffe sie kommt schnell zurück. Schreib mir dann sofort wenn sie wieder da ist oder du sie gefunden hast. In Ordnung ?" fragte sie fürsorglich.
„Ja mach ich, danke Mari." bedankte ich mich bei ihr und sie machte die Tür zu.
Nun mache ich mich auf dem Weg zu Katherines aller besten Freundin , Charlotte.
Als ich ankam klopfte ich wieder Sturm und die Tür wurde nach einer Zeit von einer mit zerzausten haarigen Charlotte geöffnet.
„Adrien hast du mal auf die Uhr gesehen ? Ich will schlafen." brachte sie gähnend hervor.
„Ist kath bei dir ?" fragte ich sie.
„Nein , ist sie nicht zuhause ?" fragte sie mich.
„Nein sie hat einen Brief auf ihr Kopfkissen gelegt und da stand das sie in ein paar Stunden wieder da ist also dachte ich das sie vielleicht hier ist." erklärte ich ihr.
„Über was redet ihr beiden ?" fragte Luka plötzlich misstrauisch. Ich hab nicht einmal mitbekommen das er sich dort hingestellt hat.
„Etwas Wichtiges." brachte ich kalt hervor.
„Also bei mir ist sie leider nicht. Sag Bescheid wenn du sie gefunden hast oder sie wieder da ist ." kam es von Charlotte.
„Ja mach ich" sagte ich enttäuscht und ging wieder nach Hause.

Katherines Sicht:
Nun war ich endlich da .
Ich sprang über die letzten Dächer bis zum Ort wo ich hin wollte. Unser altes Haus.
Ich bin mal wieder hier in las Vegas bei dem Ort der mein Leben auf die negative Seite gezogen hat.
Nur wegen dieser Stadt hier habe ich Charlotte verloren. Nur weil meine Eltern hier hin wollten.
Allerdings hat dieser Ort auch was gutes für mich ,hier habe ich angefangen zu modeln.
Ein großer Teil meines Lebens.
Ich setzte mich vor das Haus und sah es an. Bis ich aufsprang und durch die Fenster sah.
Als ich das alte Esszimmer von uns sah kamen mir die Tränen. Immer wenn meine Mutter arbeiten war sollte ich den kompletten Haushalt machen und immer wenn ich eine Sache vergessen hab oder es nicht ordentlich gemacht hat ,hat mein Vater mich geschlagen. Meine Mutter weiß bis heute nichts davon das er sowas mit mir gemacht hat. Ich hatte so viele blaue Flecken und so viele Schmerzen die ich alle ertragen musste. Aber ich habe es durchgestanden und ich bin so stolz auf mich das ich jede Entscheidung in meinem kompletten Leben nicht bereue sondern immer wieder die gleiche Entscheidung nehmen würde.
Zum Glück wohnt im Moment noch keiner wieder in diesem Haus,sonst würden die mich denken das ich völlig verrückt bin und hier durch Fenster in fremde Häuser sehe.
Ich lief noch ein bisschen durch las Vegas und merkte wie unfassbar viele Menschen hier leben. Das hab ich früher nie wahrgenommen.
Allerdings musste ich auch mal wieder zurück nach Paris und das ist ein langer Weg dorthin.
Ich sprang los über die Dächer von las Vegas. Ich weiß nicht warum aber irgendwie musste ich mal wieder her.
Nach 3 einhalb Stunden war ich endlich wieder in Paris und sprang weiter zu mir nach Hause ich hoffe Adrien hat sich keine Sorgen gemacht.
Das werde ich wohl gleich heraus finden denn mit einem gezielten salto sprang ich durch mein offenes Fenster und sah Adrien auf dem Bett sitzen.
„Kath?" fragte er erschrocken.
„Wer denn sonst ?" antwortete ich.
„Ich hab mir so verdammt viele Sorgen um dich gemacht weil du einfach nicht da warst. Du sollst mir bitte nie wieder so einen Schrecken einjagen."
Sagte er und kam auf mich zu um mich zu umarmen.
Was er auch tat und ich erwiderte.
Ich flüsterte leise „pollen , buzz off" der Anzug löste sich von mir und ich hielt Pollen einen macaron hin damit sie ihre kraft auch wieder aufbauen kann.
Adrien löste sich von mir und setzte sich auf das Bett während ich gerade vor den Spiegel trat und mich umzog.
Zum schlafen gehen denn es ist bereits 20:34 Uhr.
„Wo warst du eigentlich Kathi ?" fragte er mich während ich mein top auszog.
„In las Vegas" sagte ich etwas leiser doch er hörte es trotzdem und ich sah zu ihm wie seine Kinnlade runterging.
„Vegas ?" brachte er nur hervor.
„Ja.." sagte ich schüchtern.
„Warum ?" fragte er mich.
„Ich weiß nicht irgendwie hatte ich das Verlangen dort hin zu kommen," sagte ich und setzte mich neben ihn auf das Bett.
„Tut mir leid..." sagte ich leise während ich auf den Boden sah.
Er hob mein Gesicht an und drehte es zu ihm. Er vereinte unsere Lippen miteinander und ich schloss meine Augen.
„Schon in Ordnung mein Schatz. Aber wenn du das nächstes mal machen willst dann sag mir bitte Bescheid oder ich komme mit." sagte er mir.
„Mach ich" sagte ich.

Er holte sein Handy raus und tippte darauf rum.
„Was machst du ?" fragte ich.
„Ich schreibe Char und Mari das du wieder da bist weil ich bei den beiden war und gefragt hab ob du bei ihnen bist."
„Oh okay"
Wir legten uns hin und schliefen ein.
Ich in den Armen meines Traum jungen.

Hallöchen ,
Das War mein Kapitel ich hoffe es hat euch gefallen ,bis nächstes Mal. Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag und ich hoffe ihr bleibt alle gesund und munter und
Au revoir 💕

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