Nach einer kurzen Fahrt kommen wir auch schon an der Boulderhalle an. Ich freue mich schon sehr aufs klettern und stieg auch als erstes aus. Die anderen stiegen auch aus und wir liefen zum Eingang. Wir bekamen von einem Mann Boulderschuhe und einen Magnesium Beutel. Ich gehe mit meinen Freudinnen in die Umkleidekabine. Sam muss sich nur noch die Schuhe anziehen, weil er sich schon umgezogen hatte. Ich bin gerade mit umziehen fertig und will schon aus der Umkleidekabine gehen, doch werde von Tara und Nani zurückgerufen. „Isa, warte! Bitte mach nicht die schweren Touren sondern nur höchstens die mittleren, damit du dein Knie nicht so viel belastest, okay." „Versprochen," versichere ich ihnen und verlasse dann die Umkleidekabine. „Na, willst du heute wieder die schweren Touren klettern?", fragt mich Sam, der auf einmal hinter mir steht. „Nein. Ich werde heute bei den mittleren und leichten bleiben, weil ich ja schon länger nicht mehr geklettert bin," erkläre ich ihm mit einer Notlüge. Ich würde zwar gerne die schwierigen Touren klettern, aber versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen. „Aha, okay," entgegnet er und ich bemerke einen misstrauischen Unterton und wie er meine Beine mustert. Weiß er etwas? Wenn ja habe ich schlechte Karten, denn zum einen ist er Krankenpfleger und der beste Freund von Tino, aber woher sollte er was wissen. Ich ignoriere deshalb seinen Blick einfach und warte mit ihm auf Tara und Nani. „Auch endlich mal fertig," meint Sam genervt als sie endlich aus der Umkleidekabine kommen. Sie ignorieren seine Bemerkung und dann gehen wir zu einer Wand mit leichten und mittleren Touren. Sofort fing ich an nur an den blauen Griffen (für leicht) hoch zu klettern und schaffe das relativ schnell. Zwischendurch spüre ich ein Ziehen in meinem Knie, aber ich will und werde mir das Klettern nicht durch ein Ziehen kaputt machen lassen. Als ich oben war laufe ich an der Seite den Weg nach unten. „Das sieht bei dir so leicht aus," meint Sam beeindruckt. „Es war ja auch leicht," erwidere ich im. „Wie wär es, wenn wir uns aufteilen und jeder eine Tour sucht, die die anderen machen sollen," schlug Nani vor. „Auja, das ist eine gute Idee," stimme ich begeistert zu und auch die anderen willigen ein. Sofort schaue ich mir einzelne Touren an und klettere immer wieder welche, die ich cool finde. Am Ende finde ich eine mittlere Tour, die zum Teil auch ein bisschen tricky ist, weil man sich an einer Stelle hochziehen muss.
Nach einer Stunde treffen wir uns wieder da, wo wir uns aufgeteilt haben. „Wer will anfangen," fragt Sam. „Isa, darf anfangen. Sie hatte schließlich gestern Geburtstag," antwortete Nani ihrem Bruder. Auch Tara ist einverstanden und so zeige ich ihnen meine Tour. Zwar brauchten Tara und Nani ein wenig bei der Stelle, wo man sich hochziehen musste, aber schlussendlich schafften sie es. Sam schaffte es sowieso ist ja auch sein Hobby. Dann machten wir die Tour von Tara, die war Mittel mit einem kleinen Übergang. Anschließend Nani's Tour, da musste man sich einmal mit den Füßen an der Wand halten. Danach kamen wir zu Sam's, der hat sich natürlich eine schwere ausgesucht und weil ich mein Versprechen halten werde, sagt ich:„ Sorry Sam. Ich habe dir gesagt, dass ich heute keine schweren klettern möchte." Er nickte zögernd. Auch Tara und Nani wollten diese nicht klettern, weil sie ihnen zu schwer erschien. Wir entschieden uns kurz Pause zu machen und dann noch ein bisschen zu klettern.
Gegen 17 Uhr zogen wir uns dann wieder um und Sam brachte mich nach Hause. Ich verabschiede mich von meinen Freunden und von Sam:„ Tschau ihr beiden bis morgen und danke für den schönen Tag und auch dir danke Sam." „Tschauii," verabschiedeten sie sich auch. Ich lief ins Haus und kochte mir dann was. Mama kommt eh erst spät am Abend wieder, weil sie noch auf ein Konzert gehen wollte. Ich machte mir schnell Pommes mit Schnitzel, räumte danach alles auf und schaute dann 'Ninja Warrior'. Ich guckte es aber auch nur bis 22:00 und fiel dann ins Bett. Morgen ist ja wieder Schule.
Sam's Sicht
Wir brachten noch Tara nach Hause und dann fuhr ich zu uns nach Hause. Nani und ich aßen mit Leon zu Abend und danach ging meine kleine Schwester und Leon nach oben. Super. Immer darf ich abräumen, da werd ich den beiden gleich noch ein paar Takte erzählen. Aber so konnte ich den Tag Revue passieren lassen. Irgendwie benahm sich Isabella wirklich komisch. Als ich das letzte Mal mit den dreien Bouldern war, ist sie schwierige Touren geklettert und sie kann das auch voll gut. Zudem hat sie bei der leichten Tour am Anfang ihr rechtes Bein kaum merklich geschont hat und Emilio meinte, dass sie das Bein nachzieht, aber warum zieht sie es nach. Was ist mit ihrem Bein? Auf einmal fällt mir ein, dass sie vor zwei Wochen gar nicht mit Bouldern war, da bin ich ja mit Nani und Tara alleine Bouldern gewesen. Nani hat gemeint, dass Isa keine Zeit hätte. Aber vielleicht hat steht das damit in Verbindung. Irgendwas muss davor passiert sein, aber was. Sofort rief ich Tino an.
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My Life
Teen FictionIsabella, die von allen nur Isa oder Bella genannt wird, hatte eine schreckliche Kindheit. Sie zieht zur ihren 5 Brüdern, nachdem ihre Mutter starb. Das veränderte ihr Lebens zum Besseren. Denn ihre eigene Mutter hat Isa nur tyrannisiert und als ihr...
