Verrückt so eine Traumwelt

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Jara's Sicht

Ich bin froh nicht mehr alleine auf dem Zimmer zu sein. Es ist nämlich so dermaßen langweilig im Krankenhaus. Laufen kann ich ja mit meine tollen Beinbruch auch nicht und mit meinem Bruder als behandelnder Arzt haben ich das große Los gezogen. Ich hoffe der Sarkasmus kommt an. Isabella und ich verstehen uns auf jeden Fall gut und ich hoffe wir bleiben nach dem Krankenhaus noch in Kontakt.

Gerade schauten Isabella und ich fern doch als ich merkte, dass sie eingeschlafen ist, machte ich den Fernseher aus und nahm mir mein Handy in der Hoffnung, dass meine Freunde Caja und Fine noch wach sind. Ich schrieb in unsere Gruppe, diese heißt 'Crazy Friends'.

Ich: Hiii, ist noch jemand wach?

Caja: Ja, klar so spät haben wir es doch noch nicht.

Fine: Ich bin auch noch wach. Ach und Caja wir haben gleich 22 Uhr.

Caja: Oh, schon so spät, hab ich gar nicht bemerkt.

Ich: Wie hast du das denn nicht bemerkt? Warst du mal wieder in einem Buch vertieft?

Caja: Ja

Fine: Du bist echt unverbesserlich. Wie geht's dir, Jara?

Ich: Ich habe ein wenig Kopfschmerzen und ein Übelkeits Gefühl und mein Gips nervt, aber sonst geht es mir gut. Ich teile mir mein Zimmer jetzt.

Fine: Wie wir dich kennen, hast du dein Bruder nichts von der Übelkeit und den Kopfschmerzen erzählt oder?

Ich: Nope, der macht nur wieder ein Drama draus auf das ich lieber verzichte.

Caja: Das stimmt. Mit wem teilst du dir denn jetzt ein Zimmer?

Ich: Mit Isabella. Sie ist voll nett und wir verstehen uns gut. Isabella hat sich  stark am Knie verletzt und wird morgen von meinem Bruder operiert.

Fine: Ich freue mich, darauf Isabella kennenzulernen, aber das mit ihrem Bein hört sich nicht so gut an.

Caja: Jap, das klingt schmerzhaft, aber ich freue mich auch sie kennenzulernen. Wir kommen dich ja morgen nach der Schule besuchen.

Ich: Jay, ich denke ihr werdet Isabella mögen.

Fine: Das denke ich auch. Muss jetzt aber auch Schluss machen. Sonst kriege ich später noch Ärger, da morgen ja Schule ist.

Ich: Ach stimmt ja, viel Spaß 😜

Fine: Haha, danke. Vergiss nicht, dass du alles nachholen musst. Byeee.

Caja: Genau, haha. Ich gehe jetzt auch off. Bye, bis morgen.

Ich: Ja ich weiß. Byeee

Ich schloss WhatsApp und schaute auf die Uhr. Wir haben jetzt genau 22 Uhr. Ich machte mein Handy aus und beschloss auch zu Schlafen. Doch als ich kurz vorm einschlafen war, hörte ich immer wieder ein leises 'Nein'. Ich drehte mich um und sah Isabella, die sich unruhig im Bett hin und her wälzte und leise 'Nein' vor sich hin murmelte. Oh, je anscheinend hat sie einen schlimmen Albtraum. Ich setzte mich kurzer Hand in den Rollstuh, der neben mein Bett steht und rollte zu ihr. Sanft rüttelte ich an ihrer Schulter, um sie von ihrem Albtraum aufzuwecken.

Isa's Sicht

*Heute ist es soweit. Heute werde ich  aus dem Krankenhaus entlassen. Gleich kommen auch meine Brüder, um mich abzuholen. Ich freue mich so sehr endlich das Mama Kapitel hinter mir lassen zu können und nun bei meinen Brüdern zu leben. Nach kurzer Zeit kamen auch meine Brüder. „Isabella komm jetzt. Der Heimleiter wartet nicht,“ sagte Tino monoton. Was Heim? „Ich wohne doch bei euch,“ entgegnete ich. „Du denkst doch nicht ernsthaft, dass wir jemanden, der unsere Familie zerstört hat, bei uns wohnen lassen,“ meinte Elias. „Mama und Papa haben doch alles zerstört,“ konterte ich. Ich hoffe das ist nur ein Scherz von denen. „Papa ist mit uns wegen dir von Mama weggezogen, wegen dir konnten wir nicht bei Mama wohnen. Du hast unsere Familie zerstört. Also bringen wir dich in ein Heim in Deutschland. Dann bist du weit weg von uns und kannst unser Leben nicht mehr zerstören. Nani und Tara wirst du auch nie wieder sehen, also komm jetzt,“ erklärte Felix. „Nein, Nein, Nein,“ jammerte ich. Mein Leben sollte jetzt besser werden und nicht schlimmer. „Nein, nein..“*

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