Der neue Tag brach an und sie bekam im Büro einen Anruf mit der Bitte, herzukommen. Dieser Anruf kam von Mrs. O'Connel, sie wünscht sich, dass Felicia sie besuchen tut.
Deshalb ging sie Stunden später, als sie abends das Museum abgeschlossen hat, zu der Adresse hin, die ihr gesagt wurde und wo sie erwartet wird.
Aber der Fußweg ist teilweise sehr weit, deshalb ließ sie sich ein Taxi rufen, der sie zu der angegebenen Adresse fuhr. Felicia hatte zwar damit gerechnet, dass die O'Connels reich sind, aber dass das Haus, wo die Familie da lebte, so riesig ist, damit hat Felicia gar nicht gerechnet.
Sie stieg aus, bezahlte den Fahrer und trat näher heran und klopfte an die große Tür.
Einige Sekunden später wurde die Tür geöffnet und es erschien eine attraktive Frau mit schwarze Locken.
"Guten Abend, was kann ich für sie tun?", gegrüßt die Frau.
"Sind sie Mrs. O'Connel?"
"Ja, die bin ich."
"Dann müsste Alex ihnen von mir erzählt haben, nicht?", fragte sie sicherheitshalber.
Die Frau verstand dann endlich.
"Ach, dann müssen sie die neue Museumsdirektorin sein?"
,,Ja, richtig. Feilcia Thomas mein Name", stellte sie sich vor und reichte ihr die Hand.
"Evelyn O'Connel", stellte auch sie sich vor und erwidert den Händedruck.
"Freut mich sehr."
"Ebenso. Kommen sie doch rein", bittet sie und Felicia antwortet mit einem "Danke" und trat ein, besah sich die Wohneinrichtung.
"Ein schönes Haus was sie hier haben."
"Danke."
"Ich habe von ihren Sohn gehört, sie würden selbst das Altägyptisch beherrschen?", fragt sie nach, will auf Nummer sicher gehen.
"Kann ich ihn nur Recht geben, das habe ich von meiner Familie."
"Und ich von meine. Sie haben es mir beigebracht, bevor ich laufen konnte!", schwelgte sie in Erinnerungen.
"Was ist mit ihrer Familie?" fragte Evelyn.
"Sie sind tot", antwortet Felicia und ihre Stimmung kippte leicht.
"Es tut mir leid, ich wollte nicht-"
"Ist schon gut, ich kann mich eh kaum noch an sie erinnern. Ich war sehr jung als es passierte."
"Wirklich?", fragte Mrs. O'Connel sie ungläubig.
"Ja."
Eine Minute Schweigen herrschte, bis Evelyn wieder das Wort übernahm.
"Nun ja, da sie schon mal hier sind, wie wäre es mit eine Tasse Tee?", fragte sie höflich. "Wir können auch in den alten Bücher gucken und herausfinden, was es mit dem Armband auf sich hat?"
Felicia hob den Arm, wo das Erbstück ihrer Familie dort hängt.
"Hat Alex was davon erwähnt?"
"Ja hat er, er war ganz neugierig, was es damit auf sich hat und er meinte, sie wollen es selbst auch herausfinden!", gestand sie.
"Da hat ihr Sohn recht", bestätigt sie und nickte, "ich würde gerne bei einer Tasse Tee bleiben."
Evelyn lächelt freundlich und ließ einen Bediensteten zu sich rufen. Er kam und fragte nach ihren Wunsch.
"Wir haben einen Gast hier. Können sie uns eine Kanne Tee zubereiten?"
"Sehr wohl, Mrs. O'Connel. Darf es sonst noch was sein?", fragte er höflich.
Evelyn wandte sich an Felicia. "Essen sie gerne süßes Gebäck?"
"Klar, solange es nichts mit Himbeeren zu tun hat? Ich bin allergisch."
"Dann noch kleine Törtchen und Kekse, bitte", sagte sie es den Bediensteten. "Und wir würden es gerne in der großen Bibliothek einnehmen!"
"Sehr wohl, Madame", verbeugte er sich und ging fort.
"So", drehte sich der Herrin des Hauses wieder zu Felicia um, "wollen wir uns zu der Bibliothek begeben?"
"Ja, gerne", antworte die junge Frau und folgte Mrs. O'Connel, die vorausging.
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Die Rache, die nie aufhört
FanfictionDie Zwillingsschwestern Asenath und Nakia waren noch jung gewesen, als sie mit ansehen mussten, wie ihr großer Bruder Imhotep den Hom-Dai verhängt wurde. Als sie älter wurden, versucht Nakia ihren Bruder von dem Fluch zu befreien, wird aber von ihre...
