Lügen

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„Ich sag ja du bist perfekt.", sagte Stiles grinsend.

„Ruf nochmal an.", sagte Scott hektisch und durchwühlte seine Sachen. Nach dem zusammen Bruch von gestern hatte ich bei Stiles geschlafen und am nächsten Morgen also heute waren wir dann zu Scott gefahren.

„Ach, dein Handy ist nicht hier.", sagte Stiles verzweifelt von einem Stuhl aus.
Ich hatte mich in Scotts Türrahmen gelehnt und sah ihn amüsiert seit 20 Minuten zu.

„Du hast es einfach verloren. Wieso besorgst du dir nicht ein neues?", fragte Stiles und warf die Arme in die Luft.
„Ich kann mir kein neues leisten.", sagte Scott und warf sich auf den Boden um unter seinem Bett nach zu sehen.

„Ich kann das nicht alleine tun, außerdem müssen wir Derek finden.", sagte Scott immer noch hektisch. Ein ziehen durchbohrte meine Magengegend da ich genau wusste wo Derek sich aufhielt und doch belog ich meine Freunde.

Wieso?

Ich wusste es selbst nicht, aber mein Gewissen sagte mir es sei besser so.
„A: Bist du nicht allein, du hast mich und Keyla.", sagte Stiles und zeigte auf mich.

„Und B: sagtest du nicht Derek wäre in die Schießerei geraten? Klingt für mich als wäre er Tod.", sagte Stiles und ich nickte zustimmend.

„Argent wollte ihn zum fange des Alphas benutzen, sie töten ihn nicht.", sagte Scott und sah dann zu mir.
„Und du weißt wirklich nicht wo er sein könnte?", fragte Scott mich und sah mir tief in die Augen.

„Nein, keine Ahnung.", log ich ihm stumpf ins Gesicht.
„Ist doch egal, dann lass sie das doch durchziehen. Sie werden Derek benutzen um Peter zu finden, Problem beseitigt.", sagte Stiles, als Scott anfing sein komplettes Badezimmer auszuräumen. Immer noch auf der Suche nach seinem Handy.

„Nicht wenn Peter hinter Allison her ist um Derek zu finden.", sagte Scott panisch und sprintete aus dem Bad zurück in sein Zimmer.
„Was?!", fragte ich geschockt und stieß mich vom Türrahmen ab.

„Wieso zum Teufel wusste ich nichts davon ?", fragte ich und die beiden sahen mich entschuldigend an.
„Ich kann sie nicht beschützen, was bedeutet wir müssen Derek zu erst finden.", sagte Scott.

Mein Magen drehte sich, sollte ich es ihnen sagen. Eigentlich war das alles hier nur um meine Freunde und Familie zu beschützen. Okay, zu gegeben Derek kam bei dem Plan nicht gut weg, aber Stiles und Allison.

„Ihr könntet ruhig beim suchen helfen.", sagte Scott genervt und warf einen Ball nach mir den ich geschickt auffing, während Stiles immer noch auf einem Stuhl mitten im Raum saß.

„Wahrscheinlich hast du das Ding verloren als ihr beide gekämpft habt.", stellte Stiles fest.
„Erinnerst du dich als er dich töten wollte.", fügte Stiles noch hinzu.

„Und du versucht hast Jackson zu retten. Siehst du immer noch nicht Dereks aggressives Verhalten. Du genauso ?", fragte er mich.

„Ich gebe zu Derek hat vielleicht nicht den besten sozialen Umgang aber er wollte mit Sicherheit niemanden töten.", verteidigte ich den Hale.

„Und ich werde ihn nicht sterben lassen." fügte Scott hinzu.
„Denk doch mal wenigstens drüber nach.", sagte Stiles.

„Für mich.", fügte er noch hinzu, als Scott etwas zu hören schien.
„Was ist ?", fragte ich ihn.
„Meine Mum kommt nach Hause.", sagte Scott.

„Geht es ihr gut ?", fragte ich besorgt.
Scott sah kurz zu mir und schüttelte traurig den Kopf.
„Was ist mit deiner Mum?", fragte Stiles mitfühlend.
„Sie...Sie ist traurig.", sagte Scott ebenfalls geknickt.

Scott ließ sich aufs Bett fallen.
„Scott du kannst nun mal nicht jeden beschützen.0, sagte Stiles.
Scott hob langsam seinen Kopf.

„Das muss ich aber.", sagte er langsam.

***

Nach dem ich meinen täglichen hilf Scott und Stiles Dienst abgerackert hatte, beschloss ich Derek einen Besuch abzustatten.

Leise schlich ich die Treppen zum Keller runter, nur um schmerzerfüllte laute zu hören.
Schleichend machte ich mich in Richtung Stahltor.

Dieses war weit geöffnet und so hatte ich die perfekte Chance einen Blick auf das Geschehen zu werfen. Ein großer stämmiger Mann war gerade dabei auf Derek einzuschlagen, der ziemlich fertig aussah.

Meine Augen blickten in den Gang hinter mir.
Eine Eisenstange stach in mein Blickfeld und ein Grinsen schlich sich auf mein Gesicht.

Meine Finger umgriffene das kühle Metall. Mit leisen Schritten schlich ich hinter den stämmigen Kerl der mich immer noch nicht bemerkte.

„Na, redest du jetzt?", fragte er Derek und ich konnte das Grinsen auf seinem Gesicht fühlen.
„Nicht sehr nett, jemanden zu schlagen der sich nicht wehren kann oder ?", fragte ich grinsend.

Der Typ drehte sich um und sah mich mit einem dreckigen Grinsen an.
„Was machst du denn hier unten Püppchen?", fragte er immer noch grinsend.

Die Eisenstange hinter meinem Rücken versteckt.
„Ich dachte ich schau mal vorbei.", gab ich ebenfalls grinsend wieder.
Dereks Blick war verwirrt und ich meine sogar einen Hauch von sorge in seinem gesehen zu haben.

„Bist du hier um deinen Freund zu retten, kleines?", fragte er mich und ich fing an zu lachen.
Ich wunderte mich selbst über mein Verhalten, denn das Lachen und das hinterhältige erinnerte mich ein wenig an einen Psychopathen.

„Du solltest gehen so lange du die Chance noch hast.", sagte er nun ernst.
„Och, ich bin gerne hier.",erwiderte ich grinsend.
Der große fing laut an zu lachen.

„So klein und schwach. Du willst es mit mir auf nehmen?", fragte er. Ich grinste zog mein Knie hoch und stieß es ihm in den Bauch.
Er fiel auf die Knie und sah mich schmerzerfüllt ein.

„Ich bin nicht klein.", sagte ich laut. Kniete ihn nochmal ins Gesicht.
„Und schwach erst recht nicht.", sagte ich grinsend und zog ihm die Eisenstange über den Kopf.

„Ganz schöner Auftritt.", hörte ich eine bekannte Stimme sagen.
„Wie ich seh hast du viel Spaß.", sagte ich zu dem Hale der mich mit einem leichten Lächeln ansah.

„Ich hatte gehofft das du kommst.", sagte er schwach.
„Ich werde dich nicht befreien und das weißt du. Alleine das da wird mir einen Heiden Ärger einbrocken.", sagte ich und zeigte auf den Bewusstlosen Typen.

„Das weiß ich. Ich wollte mich entschuldigen für letztes Mal. Ja, ich habe die „Seiten" gewechselt und dich, Scott und Stiles hintergangen.", sagte er und sah mir tief in die Augen.

„Aber Peter ist Familie...", sagte er leise.
Danach kam nur noch ein Flüstern aus seinem Mund aber ich war mir ziemlich sicher mit dem was ich hörte.

„Und ich will dich nur beschützen....", flüsterte er.


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Sorry für dieses Kapitel,
Schreibe diese Woche drei arbeiten. Fühle mich aber verpflichtet ab und zu etwas hoch zu laden also tut es mir leid für dieses wirklich grausame Kapitel. Ich werde dieses Teil denke ich noch einmal bearbeiten!!!!

1085 Wörter

Larah

Noch eine Argent ? //Stiles StilinskiWo Geschichten leben. Entdecke jetzt