Die Party des Jahres (Part:2)

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„Entschuldige mich bitte kurz.", sagte ich lächelnd zu Allison.

Ich war gerade auf dem Weg zu Scott der auf seine Hand runter starrte. Also stellte ich mein Glas Punsch in seine Hand. Er sah zu mir auf.

„Äh, ich kann heute nicht trinken.", sagte er und sah mich verwirrt an.
„Erstens könnte der Abend enden indem wir alle sterben also Trink und zweitens was ist los mit euch?", fragte ich Scott.

„Nur ich trinke nicht. Stiles trink schon...", fing er an doch ich unterbrach ihn.
„Ich meine nicht Stiles, sondern dich und Allison.",sagte ich ruhig.

„Ich meine natürlich ist es schwer eure Beziehung geheim zu halten, aber genau hier und jetzt scheint es doch die richtige Zeit zu sein um das beste draus zu machen.", fügte ich leicht lächelnd hinzu.

„Weißt du was ? Du hast recht.", sagte Scott motiviert und erhob sich von seinem Platz.
„Ich habe immer recht.", sagte ich grinsend.

***

In der letzten halben Stunde hatte ich Literweise Punsch getrunken um die Stimmen in meinem Kopf auszublenden nur leider half der Punsch nicht in geringster Weise.

Er bewirkte er das Gegenteil, denn nun war ich betrunken und verrückt.
Langsam fing ich an Dinge zu sehen, also entschloss ich mich kurz vors Haus zu gehen und mich dort auf die Treppe zu setzten.

„Wieso so betrübt ?", fragte mich eine Stimme die ich das letzte mal vor ungefähr 3 Monaten gehört hatte. Ich riss meinen Kopf hoch nur um meinen Augen nicht zu trauen.

Meine Sicht war etwas verschwommen, doch trotzdem erkannte ich die Person vor mir.
„Kate?", fragte ich leise.

„Kennst du noch eine blonde, junge, umfassbar gut aussehende Lady ?", fragte sie mich grinsend.
„Du...du bist Tod.", stellte ich stotternd fest.

Ihr Grinsen viel und nun sah sie mich ernst an.
Mit langsam Schritten kam sie auf mich zu und hockte sich vor mich.

„Genau Keyla. Ich bin Tod und weißt du wessen Schuld das ist ?", fragte sie mich ruhig aber dennoch bedrohlich.

„Niemand ist schuld an dem was passiert ist.", flüsterte ich leise.
„Das stimmt nicht. Du bist schuld. Du bist schuld an allem.", sagte sie nun laut und ich schreckte ein wenig zurück.

Sie holte eine Waffe aus ihrer Jackentasche und schoss auf mich. Ich sah auf den kleinen Blut Fleck an meinem Bauch herunter.

Ich schloss meine Augen und atmete tief durch. Als ich sie wieder öffnete war Kate weg. Genauso wie die Wunde an meinem Bauch.

Langsam stand ich auf und lief ins Haus um Scott zu informieren das hier etwas nicht stimmte.
Irgendwas brachte mich dazu Dinge zu sehen die nicht da waren.

Außerdem waren die Stimmen in meinem Kopf schon so laut das sie wortwörtlich schrien.
Ich suchte überall doch Scott war wie vom Erdboden verschluckt genauso wie Allison.

Draußen am Pool an einer Säule fand ich Stiles. Er saß völlig betrunken mit dem Rücken an der Säule gelehnt und schlief.

Ich hockte mich zu ihm.
„Stiles.",sagte ich laut aber er zeigte keine Reaktion.
„Stiles!", rief ich nun laut und holte aus um ihm eine Backpfeife zu verpassen.

Allerdings wurde meine Hand vorher abgefangen. Ich sah hoch zu dem jenigen der meine Hand gefangen hatte.

Scott.

„Oh Gott sei Dank.", sagte ich erleichtert und sah zu Scott der sich nun zu mir und Stiles hockte.
„Du hast es auch gesehen oder ?", fragte Scott mich.

„Wenn du damit sehen definierst das meine tote Tante vor mir stand und mich erschossen hat, dann ja ich hab's auch gesehen.", sagte ich zu Scott der nun mit einer Wasserflasche versuchte Stiles wach zu bekommen.

„Stiles, Trink das Wasser. Ich brauch dich jetzt nüchtern.", versuchte es Scott und hielt Stiles die Flasche hin.

„Was macht ihr denn da ? Das ist der falsche Weg um ihn schnell nüchtern zu kriegen.", sagte ein fremdes Mädchen.

„Kannst du's besser?", fragte Scott hoffnungsvoll.
„Und ob ich das kann.", sagte sie, packte Stiles am Arm und drückte seinen Kopf für ein paar Sekunden in den Pool.

Als er wieder hoch kam war er völlig nüchtern und ich lächelte ihr dankbar zu.
„Wie fühlst du dich ?", fragte sie Stiles.

„Wenn du ein Kerl wärst würd ich dir jetzt eine klatschen.", sagte Stiles ernst.
„Er ist wieder nüchtern.", stellte das Mädchen fest.

***

Irgendwann wurden mir die Stimmen zu laut und ich kämpfte mich durch die Masse nach draußen, um frische Luft zu bekommen und vor alle dem Platz.

Vor dem Haus fühlte sich mein Kopf dann so an als würde er explodieren und das einzige was mein Kopf mir vorschrieb zu tun war schreien.

Die Blätter auf dem Boden flogen durch die Luft, wie als wenn eine unsichtbare Schallwelle diese durch die Luft wirbeln würde.

Der Schrei Durchschnitt die Stille vor dem Haus. Er war schrill und unfassbar laut, doch danach ging es mir nicht besser.

Im Gegenteil ohne zu wissen warum ich geschrien hatte oder was passiert war fingen meine Augen an zu Tränen.

Ich weinte ohne zu wissen wieso und kurze Zeit später klingelte mein Handy.
Dad
Schnell drückte ich auf annehmen und hielt mir das Telefon ans Ohr.

D: Es tut mir so leid...
K: Dad was ist passiert?
D: deine Mutter sie...

Dad hatte noch nicht zu Ende gesprochen, da hatte ich schon aufgelegt und war auf dem Weg ins Krankenhaus.
Allison war anscheinend schon dort, weil sie die Party früher verlassen hatte als ich.

***

Unten an der Rezeption traf ich auf Melissa.
„Wo ist sie ?", fragte ich mit zitternder Stimme.
Melissa sah mich mitleidig an und wies mit dem Kopf nach rechts.

Am Ende des Ganges standen Allison und Dad eng umschlungen und dahinter in einem Raum der mit einer riesigen Glasscheibe versehen war lag eine Person unter einem Stofftuch.

Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen und mein Mund wurde schlagartig trocken. Meine Augen wurden feucht und ich wollte so viel sagen, aber die Worte blieben in meiner Kehle stecken.

Denn jetzt wurde mir bewusst ich hatte zum zweiten Mal meine Mutter verloren...

Als Dad mich bemerkte sah er mich mit roten Augen an. Er hatte geweint. Ich hatte ihn noch nie in meinem ganzen Leben weinen gesehen.

Ich ging mit schnellen Schritten auf ihn zu und warf mich mit in die Umarmung.

„Was ist passiert?", flüsterte ich während Allison laut schluchzte.

„Wie?", fragte ich und versuchte stark zu klingen doch meine Stimme brach.

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Ich muss gestehen ich war ein bisschen nervös wegen diesem Kapitel und um ehrlich zu sein bin ich nicht ganz zu Frieden hier mit aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem.

1061 Wörter

Larah

Noch eine Argent ? //Stiles StilinskiWo Geschichten leben. Entdecke jetzt