Die nächsten Tage vergingen schnell.
Tessa und ich besprachen unseren Urlaub weiter, ich bereitete mich schon einmal etwas auf die Uni vor und telefonierte viel mit meinen Eltern, den anderen Mädels und auch mit Leon.
Tessa verbrachte ihre Abende zurzeit hauptsächlich mit Marius, dementsprechend war ich häufig alleine, wenn ich nicht grade die Spätschicht im Café übernahm.
Heute würde ich mich mit Leon treffen und freute mich schon wieder extrem darauf.
Marius war vor ein paar Minuten bei uns reingeschneit, was bedeutete, dass Leon ihn wirklich zu Tessa einquartiert hatte. Lächelnd lief ich ins Bad, duschte und schminkte mich etwas.
Ich wählte ein schlichtes Makeup mit gemütlicher Kleidung.
Wir würden heute schließlich nur bei Leon in der Wohnung sein und da wollte ich wirklich nicht overdressed sein.
Ich hörte, wie Tessa und Marius lachend in der Küche herumwerkelten.
Na, wenn die heute nicht noch einen schönen Abend hatten, dachte ich schmunzelnd.
Ich zog mir eine gemütliche lockerere Jeans an und entschied mich außerdem für ein fliederfarbenes, kurzes verspieltes Oberteil mit einer leichten Strickweste.
Ja, so konnte ich gehen. Bequem, aber trotzdem ansehnlich.
Ich trug schließlich noch etwas von meinem Lieblingsparfum auf und entschied mich für etwas zierlichen Schmuck.
Dann klingelte es auch schon und lächelnd lief ich zur Tür, um Leon in die Arme zu fallen. Lächelnd zog er mich näher zu sich heran, um mir einen kurzen Kuss auf die Lippen zu hauchen.
Doch ich schlang einfach lächelnd die Arme um ihn, um ihn in einen längeren Kuss zu verwickeln. Dieses kleine Küsschen reichte mir bei ihm einfach nicht.
Außer Atem sah er mich mit funkelnden Augen an, ehe er mir nochmal einen kurzen Kuss aufdrückte und raunte „Das nenn ich mal eine angemessene Begrüßung"
Schmunzelnd sah ich zu ihm hoch. Lächelnd bemerkte ich, dass auch er heute ziemlich leger gekleidet war. Mit einer Jeans und einem Shirt passte er perfekt zu meiner ungezwungenen Kleiderwahl.
Leon schnappte sich lächelnd meine Hand und rief in Richtung Küche
„Wir sind jetzt dann weg, viel Spaß euch."
„Aber nicht zu viel Spaß" fügte ich lachend hinzu.
Tessa und Marius erschienen mit verdächtig roten Wangen, ehe Marius lachend meinte
„Verschwindet endlich. Aber lasst unsere Wohnung leben."
„Gleichfalls" meinte ich lachend, drückte Tessa einen kurzen Kuss auf die Wange, ehe ich mir Leons Hand schnappte und ihn zur Tür zog.
Lachend liefen wir die Treppen hinunter zu seinem Auto.
Ein wenig aufgeregt war ich ja schon. Ich sah gleich immerhin zum ersten Mal seine Wohnung und mir stand ein ganzer Abend mit Leon bevor.
Grinsend sah ich Leon von der Seite her an und lachend unterhielten wir uns über die letzte Folge unseres Lieblingspodcasts.
Mit Leon gingen mir die Themen einfach nie aus. Wir fanden immer etwas zum Quatschen.
Die Fahrt zu seiner Wohnung verging wie im Flug und schon parkte er seinen Sportwagen.
Wir befanden uns in einer schönen, recht zentralen Wohngegend. Die Häuser hier waren alle im Bestzustand und Leon öffnete mir lächelnd die Tür, zog mich aus dem Wagen und lief mit mir auf ein modernes Mehrfamilienhaus zu.
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Manchmal soll es wohl einfach so sein...
RomansaKathi ist eine ganz normale Studentin. Ihr Leben unterscheidet sich also nicht wirklich von denen anderer junger Erwachsener: etwas reisen wenn es das Budget zulässt, sich mit Freunden treffen, ein wenig feiern gehen und dabei studieren. Doch durch...