18.Kapitel

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Lächelnd wurde ich am nächsten Morgen durch die Sonnenstrahlen geweckt, die durch das Fenster aufs Bett schienen.

Wir hatten gestern Abend im Eifer des Gefechts wohl vergessen die Gardinen zu zuziehen.

Grinsend musste ich an gestern Abend denken.

Was Leon und ich da gemeinsam getan hatten, war einfach nur grandios gewesen.

Wir passten so gut zusammen, dass es schon wieder komisch war.

Er konnte mich nicht nur zum Lachen bringen bis ich Tränen vergoss, sondern schaffte es auch, dass ich mich bei ihm so wohl fühlte wie lange nicht mehr.

Wir hatten uns in der Nacht wohl so gedreht, sodass ich mit dem Oberkörper auf seiner Brust lag und meinen Kopf in die Kuhle an seinem Hals kuscheln konnte.

Lächelnd sah ich zu Leon hoch und beobachtete kurz wie er selig im Schlaf lächelte, ehe ich aus dem Fenster sah und einfach nur grinsen musste.

„Was grinst du so" fragte irgendwann eine verschlafene Stimme.

Oh wow, seine raue Stimme am Morgen. Das ist heiß!

„Ach nichts." grinste ich dann weiter.

Murrend zog er mich durch seinen Arm enger an sich und zwickte mich kurz in die Taille.

Ich musste auflachen und sagte einfach

„Naja, ich musste einfach am den gestrigen Tag denken. Der war eigentlich ganz schön, ich hab lange ausschlafen können, hab endlich das Paar Schuhe in meiner Größe ergattern können das ich schon lange im Auge hatte und war ziemlich lange in meiner Lieblingsbibliothek. Das war auch toll. Naja, am Abend hab ich mich dann noch mit irgend so einem Typen getroffen. Das war nicht so wirklich spannend. Eine Schnarchnase war das.

Aber die neuen Schuhe haben das wieder wett gemacht."

Lachend sah ich zu ihm hoch, während er mich erneut an der Taille kitzelte und mir ein

„Du kleines Biest" zuraunte, mich aber auch lachend küsste.

Wir küssten uns kurz lächelnd und standen dann auf.

Etwas anzuziehen hatte ich wohl gestern nicht mehr geschafft, dachte ich grinsend und musste leise lachen als ich auf die Kleidung sah, die verstreut am Boden herumlag.

Auch Leon musste grinsen und zog sich lachend seine Boxershorts an.

Ich suchte mir Unterwäsche, ein Handtuch, gemütliche Jeanshort und ein schlichtes weißes Shirt mit süßen Rüschen an den Ärmeln.

Leon zog mich grinsend an sich und fragte

„Wo willst du denn so schnell hin"

„Wonach sieht's aus. Ich gehe duschen" meinte ich frech zwinkernd.

„Und was, wenn ich dich noch nicht gehen lassen will?" fragte er schelmisch grinsend.

„Naja, dann wirst du wohl mitkommen müssen." antwortete ich kokett und verschwand grinsend ins Bad.

Kaum stand ich unter der Dusche spürte ich, wie Leon hinter mich trat, seine Hände um meine Taille schlang und mir einen Kuss in den Nacken hauchte.

Ich drehte mich um und verwickelte ihn in einen leidenschaftlichen Kuss.

Schnell wurden unsere Bewegungen wieder hektischer, während Leon mich gegen die kühlen Fließen drückte.

Stöhnend legte ich ein Bein um ihn und davon angefacht, hub er mich einfach mit einem Ruck hoch, sodass ich meine Beine um ihn schlingen konnte.

Mit einem Ruck drang er unerwartet in mich ein und ich krallte meine Hände stöhnend in seinen Rücken.

Er intensivierte die Bewegungen und während heißen Küssen kamen wir beide in der Dusche.

Oh Gott, zum Glück verhüte ich noch anderweitig dachte ich, an ein Kondom hatte nämlich grade keiner von uns beiden gedacht.

Und ihn so in mir zu spüren war nochmal ein ganz anderes Gefühl.

Ein unglaubliches Gefühl.

Lächelnd glitt er aus mir heraus und hauchte mir einen süßen Kuss auf die Lippen.

Lächelnd sahen wir uns an und begannen die Dusche dann, immer noch etwas außer Atem, für das zu nutzten, wofür sie eigentlich da war.

Ich schäumte meinen Körper ein und drückte ihm immer wieder einen Kuss auf. Das konnten wir beide wohl einfach nicht lassen.

Als ich allerdings begann meine Haare shampoonieren zu wollen, nahm Leon mir sanft die Flasche aus der Hand, drehte mich um und begann meine Haare zu shampoonieren.

Sanft begann er meine Kopfhaut zu massieren, anschließend wanderte er zu meinem Nacken und den Schultern hinunter.

„Wow, ich glaube ich will mir nie wieder selbst die Haare waschen." seufzte ich.

Lächelnd drehte ich mich zu ihm um und küsste ihn sanft und zärtlich auf die Lippen.



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ich weiß, ich weiß, lang ist's her...

eigentlich hatte ich geplant, viel früher das Kapitel hier hochzustellen, aber der Urlaub und die Zeit mit Freunden haben mich das etwas vergessen lassen.

aber ich schäme mich in Grund und Boden ;)

naja, als Entschädigung kommt jetzt gleich noch ein zweites Kapitel hintendran. 

hoffe ihr seid überhaupt noch da

Manchmal soll es wohl einfach so sein...Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt