Mein Alltag wurde so langsam normal und geregelt, seitdem Damiano nicht mehr in Rom lebte. Naja, er lebte schon noch in Rom nur weiß keiner, wie lange er noch bei seiner Familie bleibt. Es sind fast 3 Wochen um. Ich rechnete also auch fast gar nicht mehr mit ihm. Vielleicht war er auch untergetaucht, um niemandem erklären zu müssen was an dem Abend passiert war.
Lu und ich schlenderten gerade durch den Supermarkt. Ich wollte heute etwas kochen, weil Vic, Ethan, Thomas und Chiara vorbei kommen würden. Was Lu noch nicht weiß ist, dass ich sie heute frage, ob sie zu mir ziehen möchte.
„Brauchen wir Paprika?", fragte sie mich, als sie eine grüne Paprika hoch hielt.
Ich verzog mein Gesicht und sagte angewidert: „Ja, aber doch keine grüne Paprika? Wer isst denn schon grüne Paprika? Gelbe sind die besten. Pack die ein", ich zeigte dabei auf die gelben Paprika.
„Spinnst du? Gelbe sind bitter!", sagte sie und verzog ihr Gesicht.
„Pack einfach beide ein", sagte ich und verrollte die Augen.
Wir kauften noch Lasagneblätter, Basilikum, Zucchini und frische Tomaten ein. Heute wollte ich eine Gemüselasagne machen, so wie sie meine Mama immer machte.
......
„Hast du eigentlich noch was von Damiano gehört?", fragte mich Lu, als sie den Einkauf auspackte. Als ich seinen Namen hörte, erschrak ich mich so, dass mir zwei Weingläser runterfielen.
„Nein", murmelte ich nur und hob die Scherben auf. „Verdammt", fluchte ich. Ich schnitt mir ausersehen mit der Scherbe in die Finger.
„Komm her. Du musst das unter Wasser halten, nicht das es sich noch entzündet", sagte Lu besorgt. „Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht an ihn erinnern. Das war unüberlegt von mir", führte sie fort.
„Nein Lu. Du hast ja gar keine Schuld. Es kann nicht sein, dass wenn ich seinen Namen höre, ständig zusammen zucke. Er ist nicht mehr da und ich habe auch keine Ahnung ob und wann er zurückkommt. Ich weiß nur, dass es ohne ihn sehr ruhig und strukturiert war und ist", sagte ich und klebte mir ein Pflaster über die Wunde. „Und jetzt, mach dich fertig. Die ‚Gäste' kommen bald."
„Aber wenn du reden willst, bin ich da", sagte sie und stand auf um sich fertig zu machen.
Ich weiß Lu, danke....sagte ich in Gedanken........
„Das riecht schon so lecker", sagte Ethan, der gerade durch die Küchentür linste.
„Hey! Nicht mit den Fingern rumstochern", sagte ich zu ihm und schlug ihm auf die Finger.
„Auaa", murmelte er leise und lief Fingernugelnd aus der Küche. An seinem Blick konnte ich erkennen, dass es natürlich sarkastisch gemeint war.
„Das ist so nett von dir Sofia und riechen tut es auch gut", schwärmte Chiara als ich gerade mit der Lasagne an den Esstisch kam.
„Ich hoffe es schmeckt euch", sagte ich in die Runde. Zu erkennen an den Gesichtern, schmeckte es allen sehr gut, was mit riesig freute.
„Möchte jemand Wein? Ich habe einen mitgebracht", sagte Vic nach dem Essen.
„Unbedingt", sagte Thomas und forderte Vic mit Blicken auf, ihm sein Weinglas zu füllen.
......
Während sich Vic, Ethan, Lu und Thomas draußen auf der Terrasse bequem machten, half mir Chiara das dreckige Geschirr in die Küche zu tragen.
„Danke, dass du mir hilfst",lächelte ich. „Chiara, wenn wir schon hier sind kann ich es auch gleich ansprechen. Ich wollte mich nochmal bedanken für den Abend im Krankenhaus. Deine lieben Worte haben mir sehr geholfen. Und das mit dem, du kannst immer zu mir kommen wenn du Hilfe brauchst, war ernstgemeint." Chiara lächelte.
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I wanna be yours|| Damiano David FF
RomanceSofia ist ein 20.jähriges Mädchen, welches eigentlich aus Norwegen kommt aber in Italien Musik studiert. Eigentlich wollte sie nur ein neues Leben mit ihrem Traum - Studienplatz beginnen, doch als sie Damiano David traf, war das Musikstudium Nebens...