Für mein liebes Purzelchen liisasc 💕. Ich hoffe der OS gefällt dir und heilt unsere geschädigten Jarcus Fangirlherzen🥺
Anmerkung: Als ich den OS geschrieben haben war es noch nicht sicher,wo Jesse nun spielen würde.
POV Marcus
Ich saß hier auf Jadons Couch und starrte auf meinen Controller mit den Gedanken ganz weit abgeschweift in andere Sphären. Denn heute war der eine Tag. Von nichts auf dieser Welt hatte ich solche Angst, wie vor diesem Tag und was heute geschehen sollte. Aus diesem Grund hatte Jadon mich auch zu sich eingeladen, um mich abzulenken. Spoilerwarnung, es hatte nicht funktioniert.
Ich war immer nur in den Gedanken bei ihm. Und in verschiedene was-wäre-wenn-Szenarien versunken. Was wäre wenn wir uns nicht gestritten hätten? Was hätte dann alles anders laufen können? Müsste ich dann überhaupt die Existenz unserer Freundschaft hinterfragen? Wahrscheinlich nicht. Dabei wusste ich noch nicht einmal, was genau ich falsch gemacht hatte. Es war zum Verzweifeln.
Es war vor kaum einer Woche als wir über seine Zukunft hier in Manchester sprachen. Es war alles in Ordnung. Ich verstand, wieso er wieder zurück nach London wollte. Dort bekam er einfach mehr Chancen zu spielen, besonders wenn jetzt auch noch Jadon gekommen war. Ich wollte meinen besten Freund einfach nur glücklich sehen. Dazu gehörte nun mal auch das Fußballspielen und auch das Gefühl gebraucht zu werden. Ich spürte quasi wie der Berg an Steinen von seinen Schulter fiel. Sein Glück in den Augen war alles, was ich brauchte. Wir hatten es uns auf seinem Bett bequem gemacht, um uns herum standen eine Menge an ungesunden Snacks. So machten wir es schon immer, wenn es etwas wichtiges zu besprechen gab. Nachdem alles geregelt war schaltete ich den Fernseher an und startete seinen Lieblingsfilm. Es war Star Wars Episode IV. Ich selbst konnte mit dem Film eher weniger etwas anfangen, aber ich wusste, er brauchte das jetzt.
Dann kam jedoch der Augenblick, welchen ich bis heute nicht verstand. Er lang wie immer nah bei mir und ich hatte meinen Arm um seine Schultern gelegt. Wir hatten schon immer dieses Bedürfnis an Nähe, weshalb oft neue Freunde viel zu viel in unsere Freundschaft hineininterpretierten. Dann merkte ich den stechende Blick des Kleineren auf mir. Ich drehte mich zu ihm und sah wieder eine Ernsthaftigkeit in seinem Blick, welche mir einen Schauer über den Rücken laufen ließ.
"Wir bleiben doch in Kontakt oder? Wir werden nicht zu diesen komischen Bekannten, denen man einmal im Jahr zum Geburtstag schreibt?" murmelte er, während seine Augen sich fest in den meinen verhakt hatten. "Natürlich nicht! Wir sind doch beste Freunde. Ich bin dein Beans und du mein Darling. Wir haben deine erste Zeit in London überstanden, also wieso sollte sich das jetzt ändern? Wir sind doch das Duo infernale." erwiderte ich mit dem gleichen Ernst in der Stimme. Ich nahm ihn daraufhin fest in den Arm und ich spürte genau, wie sein Körper sich entspannend gegen den meinen lehnte. Seine Berührungen ließen auch mich ruhiger werden. Seine Präsenz hatte schon immer eine allumfassende, wunderschöne und einzigartige Wirkung auf mich, die ich nie wieder missen möchte. Er war der einzige Mensch unter fast 8 Milliarden, die mich so gut kannten und verstanden. Doch dann, für mich aus heiterem Himmel, versteifte er seinen Körper fest. Seine Arme, welche sich eben noch entspannt um meinen Körper befunden hatten, spannten ihre Muskeln an und drückten mich von ihm. Verwirrt blickte ich ihn an und erschrak. Mich empfing nur eisige Kälte. "Ich glaube du solltest gehen, Marcus."
Dieser Satz tat mehr weh, wie alles andere zuvor. Er hatte sich bis jetzt noch in mein Herz schmerzhaft durch seine kalte, schneidende Stimme eingebrannt. Ich höre heute noch seine hektischen Schritte, die sich immer weiter von mir entfernten und das klackern der M&M's, die durch seine hektischen Bewegungen sich auf dem Fußboden verteilten. Ich wollte ihm nachrufen und nachrennen, doch meine Starre hielt mich fest. Ich konnte einfach nichts mehr tun, auch wenn ich es noch so sehr gewollt hätte. Schließlich zwang ich mich aufzustehen und folgte ihm in seine Küche. Er stand mit dem Rücken zu mir und hatte seine Arme verkrampft auf die schwarze Marmorplatte abgestützt. Ich wollte zu ihm, doch seine Ausstrahlung hielt mich ab. Seine Schultern zitterten und ich kannte ihn gut genug um zu wissen, dass er weinte. Doch diese Fremde, welche er mich spüren ließ. So ging ich verwirrt und mit einem seltsamen und schmerzhaften Ziehen in der Brust raus aus seinem Haus. Kaum hatte ich die Türschwelle übertreten, fühlte ich mich so einsam wie selten zuvor.
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Fußball Oneshots
Short StoryBoy x Boy Fußball Oneshots halt..... Wünsche werden gerne angenommen .Schreibt sie einfach in die Kommentare ❤️ Cover by @painoton✨
