Pov Mats
Nun saß ich hier im Flugzeug am Dortmunder Flughafen und wartete darauf, dass das Flugzeug endlich in Richtung Moskau starten würde.
Es war Winterpause und eigentlich hätte Bene zu mir fliegen sollen, doch gestern hatte er angerufen und gemeint es ginge ihm nicht gut und das er später nachkommen würde. Ich solle mir jedoch keine Sorgen machen. Pah, keine Sorgen! Was wäre ich denn für ein Freund, wenn ich mir keine Sorgen machen würde. Seine Stimme hatte sich schwach und kratzig angehört und er atmete schwer. Und da soll ich mir keine Gedanken machen?!
Aber das war so typisch Bene. Mein Freund dachte immer zuerst an andere und zuletzt an sich selbst. Wie jetzt würde er lieber tagelang alleine und krank in Moskau sitzen ohne Hilfe nur damit ich nicht den Stress hätte zu ihm zu fliegen. Doch dafür liebte ich ihn auch so sehr. Er war eine Person auf die man sich immer verlassen kann und für seine Freunde würde er durch das Feuer gehen.
Meine Schwärmereien wurden durch die verzerrt und kaum verständlichen Durchsagen des Piloten und der Stuardess unterbrochen. Kaum waren wir in der Luft legte ich mich halbwegs bequem in den Sitz und schlief relativ schnell, mit den Gedanken bei meinem Schatz, ein.
Geweckt wurde ich erst als ein Ruck durch das Flugzeug ging und wir in den Landeanflug übergingen. Doch dauerte es noch eine Weile bis ich wirklich am Ausgang des Flugzeugs stand und mir die eiskalte Moskauer Luft entgegenblies. Ich fror unglaublich obwohl ich meine dickste Winterjacke, einen Pullover sowie Winterstiefel trug. Es war nun Mal ein Unterschied ob man bei 2 Grad plus im verregneten München saß oder in Moskau bei Minusgraden, die ich überhaupt nicht wissen wollte, da mir davon nur noch kälter werden würde und durch knöcheltiefen Schnee stapfen musste. Kein Wunder, dass man bei so einem Wetter krank wurde!
Zu meiner Rettung vor der endgültigen Erfrierung kam ein Taxi vor mir zum stehen. Nun wurde ich jedoch mit meinem nächsten Problem konfrontiert. Wie sollte man einem Taxifahrer der kaum Englisch spricht erklären, dass man einfach nur zu der Adresse seines Freundes gefahren werden will, wenn man selbst kein Wort Russisch spricht?! Na ja irgendwann gefühlt eine Stunde und 30 Nervenzusammenbrüche später parkten wir endlich vor Bennis Villa. Ich drückte nur schnell dem Fahrer, die auf der Anzeige stehende Summe in die Hand.
Ich stieg aus dem Taxi in die kalte Luft und zog die Jacke enger um meinen Körper während ich durch den Schnee auf das Eingangstor zu schritt. Trotz meiner schon leicht klammen Fingern kramte ich den Schlüsselbund aus meiner Jackentasche. Entschlossen trat trat ich ein ohne zu klingeln ein, da wenn es Bene wirklich so schlecht ginge, wie ich dachte wollte ich ihn nicht auch noch aufscheuchen. "Schatz?" rief ich während ich meine Jacke aufhing und die Schuhe auszog.
Doch als ich keine Antwort erhielt suchte ich erst in seinem Schlafzimmer. Jedoch fand ich ihn auf dem Sofa umringt von millionen von gebrauchten Taschentüchern. Ich ging vor meinem Freund in die Hocke und strich ihm sanft eine seiner verschwitzen Stränen auf der Stirn und gab ihm einen leichten Kuss auf diese. Mir viel auf wie süß Benedikt auch erkältet, mit roter Nase und leicht zitternd aussah. Dies erweckte einen Beschützerinstinkt in mir, den sonst immer Bene bei jüngeren Spielern entwickelte. Ich liebte diesen Mann einfach mit all seinen Macken und Kanten. So hiefte ich mich hoch um in der Küche eine gute Suppe zu kochen, wie es Benni sonst tat, wenn ich krank war. Außerdem legte ich ihm eine schmerz - und fiebersenkende Tablette, sowie ein Glas Wasser auf den Wohnzimmertisch, denn ich hatte vorhin bemerkt, dass mein Freund nur so glühte.
Kurz bevor ich fertig war mit kochen, hörte ich ein leises Schlurfen aus dem Wohnzimmer und auch ein leises und raues "Mats? Was machst du denn hier?" "Mich um meinen kranken aber viel zu sturen Freund kümmern würde ich mal sagen." meinte ich daraufhin leicht schmunzelnd. "Aber ich hab doch gesagt...." "Ich weiß was du gesagt hast aber ich wollte hierher kommen und mich um dich kümmern. Also geh zurück ins Wohnzimmer. Ich bring die Suppe schon mit." unterbrach ich ihn sanft aber bestimmt.
Erst erwiderte er nur ein Murren ging dann aber doch in das Wohnzimmer. Ich verdrehe die Augen folgte ihm aber wie versprochen mit dem Essen. Als ich in das Zimmer kam stellte ich die Suppe ab und setzte mich neben Bene, der mich aus verquollenen Augen ansah. Ich legte meinen Arm um Bene, sodass er sich an meinen Körper schmiegen konnte. Wir hatten uns beide vermisst aber besonders diese vertraute und gemütliche Nähe und da mein Freund immer extrem anhänglich wurde, wenn er krank war verstärkte sich dieser Drang nach Geborgenheit. So saßen wir hier still aneinandergekuschelt auf dem Sofa. Wir brauchten keine Worte um uns zu verstehen. Nein, nicht bei der langen Zeit die wir uns kannten.
Doch auf ein Mal wandt sich Bene zu mir und sah mich mit diesen wundervollen, warmen und blauen Augen an in denen ich nur all zu gerne versank und murmelte "Danke das du hier bist. Ich hab dich echt vermisst meine Hummel." "Für dich immer mein Lieblingsschlumpf. Ich liebe dich." flüsterte ich ihm sanft ins Ohr. Woraufhin Er sich nur weiter an mich schmiegte und ein "Ich liebe dich auch." gegen meine Brust nuschelte. Daraufhin lächelte ich wahrscheinlich extrem dämlich, doch in diesem Moment war ich einfach glücklich. Glücklich mit diesem wundervollen Mann an meiner Seite.
Hey Leute,
ja man glaubt es kaum, dass ich es wirklich geschafft habe einen OS zu schreiben aber nun ist er da. 😎Ich versuche auch in nächster Zeit öfter zu updaten 😄Nur habe ich erst gestern die letzte Kursarbeit geschrieben, was sehr viel Zeit beansprucht hat. Aber ich hoffe der OS gefällt euch und ihr lasst einen Kommentar da❤️
Alles Liebe eure Elfe🍀❤️
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Fußball Oneshots
Historia CortaBoy x Boy Fußball Oneshots halt..... Wünsche werden gerne angenommen .Schreibt sie einfach in die Kommentare ❤️ Cover by @painoton✨
