Reus x Brandt

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Heyyy,
Hier kommt der erste meiner älteren Oneshots. Ich dachte ein bisschen Fluff schadet nie☺️ Er wurde jetzt nochmal überarbeitet und ich hoffe, dass er euch gefällt!

POV Marco

"Maaan Marco. Jetzt hilf mir doch mal. Sieht das gut aus?" maulte Jule, der gerade das zweitausendste Outfit an hatte. Innerlich verdrehte ich die Augen. Am liebsten hätte ich ihm gesagt, dass er schon in seinem ersten Outfit so heiß aussah, dass ich ihm am liebsten die Klamotten vom Körper gerissen hätte, doch ich durfte das nicht sagen und verkniff mir diesen Kommentar. Wenn ich nicht wüsste, für wen Jule so gut aussehen wollte, könnte ich eventuell noch mit mehr Motivation an die Sache herangehen, doch unter diesen Umständen... Nie im Leben.

Jule hatte etwas Besseres verdient als diesen überheblichen BWL Justus Abklatsch. Es war schon mehr Drama um diesen Idioten passiert, als Jule je verdient hätte. Er hatte es verdient auf Händen getragen zu werden und dass man ihm jeden Wunsch von den Augen abliest, aber sicher nicht sowas. "MARCO!" erschrocken hob ich meinen Kopf und sah zu meinem Gegenüber. Oh Scheiße. Jule war richtig sauer. Seine Arme hatte er in die Hüften gestemmt und sein Gesicht hatte einen unnatürlichen Rotton angenommen. "Wenn dich das ganze so wenig interessiert, dann kannst du auch gerne gehen." spie er mir entgegen. "Quatsch Jule. Du weißt, dass ich dir immer helfe." antwortete ich ihm, woraufhin er nur murrte und ich mich zu seinem Kleiderschrank begab. Ich musste meinen Egoismus zurückstellen. Es war nicht wichtig, wie ich Jules Date fand, sondern es war nur wichtig, dass er glücklich war. Und wenn das eben dieser Typ schaffte, dann musste ich das akzeptieren.

Also zog ich eine weite Jeans, einen gut sitzenden Rollkragenpullover und ein schwarzes Jackett heraus und legte es vor ihm auf sein Bett. "Also wenn es ihm dabei nicht die Sprache verschlägt, dann weiß ich es auch nicht mehr weiter." kommentierte ich gespielt fröhlich meine Auswahl als ich seinen kritischen Blick wahrnahm. Dieser wurde jedoch mit dem Ende meines Satzes weggewischt. Er ging beschwingt in sein Bad und kam mit den Klamotten, ein paar Accessoires und gemachten Haaren heraus. Ok mein Modegeschmack war wirklich besser als ich selbst dachte. Julian sah einfach nur heiß aus. Doch noch besser war, dass er mich aus seinen strahlend blauen Augen anstrahlte. Überrascht taumelte ich einige Schritte rückwärts, als sich ein kleinerer Körper um den meinen schlang. "Danke, danke, danke Marco. Du bist der Beste." flüsterte er mir in mein Ohr und drückte mich, bevor er sich löste, noch einen Kuss auf die Wange. Ich merkte wie ich rot anlief, konnte es jedoch nicht verstecken, da ich viel zu beschäftigt damit war mein rasendes Herz und die Schmetterlinge in meinem Bauch unter Kontrolle zu bringen. Sein Geruch und seine Haut so nah bei mir zu wissen, brachte mich um den Verstand. Dieser Mann wusste, wie er wirken konnte. Definitiv.

Meine kurze Starre, die er verursacht hatte, bemerkte er aber nicht mehr, da er von einem Hupen abgelenkt wurde. "Das wird er sein. Du wartest doch hier, wie wir vereinbart haben?" fragte er vor Aufregung zitternd. Ich, der den Kuss immer noch nicht verarbeitet hatte, brachte nur ein gequetschtes, "Klar.", heraus. Ich wusste, dass ich mir mit dieser Antwort selbst das Herz brach, denn die liebevolle Art wie er über sein Date sprach, konnte es nicht aushalten, aber sein erleichterter Blick ließ mich wissen, dass ich das Richtige tat. Mit einem gehetzten "Tschüss." verabschiedete er sich und ich hörte nicht mehr als das Zufallen der Tür.

Seufzend ließ ich mich auf einen der Küchenstühle fallen, zu dem mich meine Beine getragen hatten. In was für eine Misere hatte ich mich denn da rein katapultiert? Ich fühlte mich wie diese naiven Mädchen in den Kitschromanen, die sich durch Zufall in ihren besten Freund verliebt hatten. Nur war ich weder sechzehn Jahre alt, sondern dreiunddreißig und ging auch nicht auf ein Elitecollege, sondern war Profisportler. Wieso sollte auch einmal etwas glattlaufen? Verzweifelt fuhr ich mir durch meine eh schon zerzausten Haare. Ich war doch kurz davor mir die Flasche Whisky aus Julians Minibar zu nehmen und mir all die Gedanken, welche mir mein Leben so viel schwerer machten, zumindest für ein paar Stunden auszulöschen. Doch ich musste klar bei Sinnen sein, wenn Jule heute Abend zurückkam. Wer wusste, was dieser Vollpfosten dieses Mal anstellte. Also beließ ich es dabei, meinen Kopf auf meine Arme fallen zu lassen, um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, die sich nur um Jule drehten.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Nov 03, 2025 ⏰

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