Hallo Leute,
Ja seit einer Ewigkeit gibt es mal wieder ein Update von mir. Es wäre super, wenn ihr mir sagt, wie ihr den OS findet 😊
Alles Liebe und viel Spaß!
POV Sergio
„Also du willst mir sagen, dass ihr beide
eine Affäre hattet, die du kurz vor deinem Wechsel beendet hast, aber ihr habt, als du zurück nach Spanien gekommen bist, wieder angefangen zu vögeln und bist jetzt wegen eines Instapost eifersüchtig.“, fasste Iker meine Situation zusammen und sah aus, als ob er sich den Kopf am liebsten gegen der Tischkante schlagen würde. Ich konnte doch auch nichts dafür, dass meine Gefühle so überreagierten. “Ja und?“, gab ich angepisst zurück. Iker sollte mir helfen und nicht so verdammt provozierend ansehen. Diesen Blick hatte er schon immer benutzt, wenn ich am Anfang meiner Karriere irgendeinen Fehler gemacht hatte. Ich brauchte eine Lösung und nicht noch mehr Verwirrung.
„Du weißt schon, was das heißt Nene?“, fragte mich mein Kumpel und zog seine rechte Augenbraue auffordernd hoch. „Wenn ich das wüsste, würde ich dich nicht fragen, Iker.“, knurrte ich ihm entgegen. „Das heißt, dass du Gefühle für Toni hast und das nicht erst seit gestern.“ Ja ist klar, ich und Gefühle für Toni? Ganz sicher nicht. Wir waren einfach gute Freunde, die beide Single waren und gerne Sex hatten. Gut, zugegeben war der Sex fantastisch, aber das tat jetzt nicht wirklich etwas zur Sache. Wir waren seit Jahren zufrieden mit dieser Situation. Und das sollte sich gefälligst nicht ändern! Ich wollte Toni doch bloß nicht teilen müssen und schon gar nicht mit diesem Typen. Eigentlich kannte ich David noch nicht einmal richtig, aber wenn ich mir nur vorstellte, wie er über meinem Toni lag und diesen zum Stöhnen brachte. Schon wieder kochte mein Blut und ich umgriff die Flasche in meiner Hand so fest, dass ich spürte, wie das Glas unter meiner Hand nachgab. Fluchend hielt ich mir mein Handgelenk und fragte mich, wie es sein konnte, dass ich nur kleine Kratzer abbekam. Egal, na ja, war eben so. Zischend und meine Hand abtrocknend starrte ich Iker giftig an, denn dieser Idiot grinste mich nur so dämlich an, dass ich nicht anders konnte als mich aufzuregen.
„Und es war natürlich auch reiner Zufall, dass du während deiner Zeit in Paris keine neuen Partner hattest. Du kannst es Toni ehrlich gesagt nicht vorwerfen, dass er es vielleicht nicht so gehalten haben könnte. Ich meine, so wie du erzählt hast, wart ihr nie exklusiv und Toni ist ein attraktiver Mann, das wirst nicht nur du bemerkt haben.“, sagte mein Gegenüber mit einer solchen Klarheit und Sachlichkeit in der Stimme, die bei mir eine Synapse zum Durchbrennen brachte.
Wie konnte er es wagen, so über Toni zu sprechen. Das durfte nur ich, auch wenn ich es nicht tun würde. Er konnte niemand anderes haben. Das war nicht möglich und doch sah ich die Bilder vor Augen, wie er mit David lachte, sich auf Deutsch unterhielt und ihm viel zu nah war. Wut rauschte wie eine riesige Welle über mich hinweg. Das Feuer brannte durch meine Venen und ließ jegliche Logik verbrannt zurück. Meine Muskeln spannten sich an. Was erlaubte er sich eigentlich. Ab dann war es zu spät und ich ging rasend vor Wut auf Iker zu, bereit ihm seine Wörter aus dem Gesicht zu schlagen. Bevor meine Faust jedoch seine Haut berühren konnte, hatte er seine fest um mein Handgelenk geschlungen. Ich versuchte ihn mit meinen Blicken zu ermorden. Er blieb im Gegensatz zu mir erstaunlich ruhig. „Sergio, schau dich an, wie du reagierst, wenn es um Toni geht. Du bist nicht mehr du selbst. David hat doch nur gesagt, dass er Toni vermissen wird. Nene schau genau hin. Gefühle sind nicht deine Feinde.“, sprach er leise und doch so deutlich, dass er es auch hätte schreien können.
Meine Wut verpuffte unter dem so durchdringenden Blick meines Freundes. Ich wusste, dass ich Probleme mit Gefühlen hatte. Meine gescheiterten Beziehungen waren eindeutige Zeichen hierfür. Was mir aber nicht klar gewesen war, dass es so weit fortgeschritten war. „Sergio, alles gut?“, fragte Iker nun deutlich sanfter nach. „Nein, Iker. Nichts ist gut. Was mache ich denn jetzt?“, murmelte ich, denn es war mir irgendwie peinlich, dass ich absolut nicht wusste, was ich tun sollte. „Das, was du schon viel früher hättest tun sollen. Reden und ihm sagen, was du für ihn empfindest. Tust du es nicht hast du nicht nur die Chance auf Glück verloren, sondern entscheidest auch gleichzeitig für Toni mit.“, wurde Iker wieder so ernst, dass ihm nicht in die Augen sehen konnte. Reden mit Toni? Nein, dass konnte ich definitiv nicht. Ich war nicht gut mit Worten. Sie machten alles nur schlimmer. Aber vielleicht waren sie geschrieben nicht ganz so schlimm. Also holte ich mein Handy hervor und tippte die ersten Worte ein, die mein Gehirn produzierten.
Sergio: Hast du mit jemand anderem Sex?
Iker grinste mich zufrieden an und machte mit einer Hand eine auffordernde Geste ihm mein Handy zu geben. Ergeben seufzte ich und reichte es ihm herüber. Ich konnte quasi sehen, dass diese Nachricht nicht das war, was er sich vorgestellt hatte. „Sergio das hier ist doch nicht dein Ernst?!“, brachte er geschockt hervor. „Scheinbar ja schon. Wenn's dir nicht passt, ändere sie halt.“ „Zu spät. Er hat sie gelesen. Romantisch kannst du auch nicht, oder?“ murrte er und drückte mir das Gerät wieder in meine Hand. „Er antwortet Iker.“, stellte ich das Offensichtliche fest. „Das kommt vor, wenn man eine Person anschreibt.“ Na, danke auch.
Toni: Wieso fragst du?
Sergio: Tut nichts zur Sache. Antworte.
Toni: Nein habe ich nicht, aber mich würde es schon interessieren, wie du darauf kommst.
Ein Grinsen breitete sich auf meinen Zügen aus und ich merkte, wie mein Herz erleichtert flatterte. „Was ist denn jetzt los?“, fragte Iker sichtlich verwirrt. „Er schläft mit niemand anderem.“, meinte ich und konnte meinen Blick nicht von der Nachricht abwenden. „Aber jetzt will er wissen, wieso ich das ihn gefragt habe.“, ergänzte ich unsicher und jetzt war es Iker der stöhnte. „Das war klar Sese.“ „Und was sage ich ihm jetzt?“, flüsterte ich mit aufkeimender Panik. „Die Wahrheit.“, kam es von meinem Gegenüber, welcher sich provokativ wieder auf sein Handy konzentrierte. Scheiß drauf. Ich hatte mich schon zum Affen gemacht, da kam es auf die eine Nachricht mehr oder weniger auch nicht an.
Sergio: Ich war eifersüchtig.
Toni: Bitte was?! Auf wen das denn?
Sergio: David
Toni: Nicht dein Ernst…
Sergio: Doch
Toni: Vollidiot
Toni: Ich liebe dich Sergio.
Sergio: Wie?
Toni: Ich. Liebe. Dich.
Sergio: Ich liebe dich auch.
Toni: Wusste ich.
Sergio: Wieso?
Toni: Du gibst mir gegenüber Gefühle zu. Das sagt alles.
Sergio: Ich würde dich gerade so gerne küssen.
Toni: Und ich würde deinen Kuss so unfassbar gerne erwidern.
Toni: Ich bin zwei Tagen bei dir.
Sergio: Besser ist es.
So in mein Gespräch mit Toni vertieft merkte ich gar nicht, wie sich Iker mit dem sanften Lächeln eines stolzen Bruders aus dem Haus trat. Ich war gerade viel zu glücklich um irgendetwas um mich herum wahrzunehmen.
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Fußball Oneshots
Historia CortaBoy x Boy Fußball Oneshots halt..... Wünsche werden gerne angenommen .Schreibt sie einfach in die Kommentare ❤️ Cover by @painoton✨
