~Maria M.~

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Wir sitzen immer noch im Auto und fahren zu dem Hotel.
Ich denke über die heutigen Ereignisse nach und versinke in meiner Traumwelt.
Einige Zeit vergeht bis mich Leonardo anspricht.
,,Als du damals im Krankenhaus warst, haben wir dich auf deine Krankheit untersucht", fängt er an.
SHIT! Sie wissen das die Krankheit gespielt ist.
,,Wir haben erstaunlicherweise nichts gefunden was darauf hinweist das du eine Krankheit hast", meint er und schaut mich prüfend an.
,,Ich habe erst vorhin die Ergebnisse erhalten, deswegen hatte ich noch keine Zeit dich darauf anzusprechen", fügt er hinzu.
Ich schaue ihn nicht an.
Shit.....
,,Ich hatte schwere Zeiten wegen meinen Eltern, das Schreiben der Ätzte habe ich irgendwoher ausgedruckt", sage ich die halbe Wahrheit.
Naja, es ist nicht gelogen...
,,Der Rest geht dich nichts an..", meine ich jetzt.
Er schmunzelt leicht.
,,Ich wusste garnicht das du eine Schwänzerin bist", sagt er belustigt.
,,Lass mich Leonardo...", sage ich genervt und schaue aus dem Fenster vor mir.
,,Warum so mürrisch, mi Amor?" sagt er gespielt schmollend.
Würde er mich kennen würde er nichtmehr lächeln.....
Nach weiteren 20 Minuten kommen wir an einem großem Hotel an.
Das Hotel trägt eine Aufschrift:,,Maria M."
Es ist ein creme-Farbenes, prunkvolles Hotel, mit Verzierungen an den Wänden.
Wir fahren vor den Eingang. Hier sind 5 große Fenster von denen man in die Lobby sehen kann.
,,Das ist mein Hotel, ich habe es vor einigen Jahren aufgekauft", meint Leonardo und schaut es sich an.
Wem sollte es denn auch sonst gehören?
Ich mustere das  Hotel.
,,Maria M.?" sage ich verwundert.
,,Ja, wegen meiner Mutter Maria Martinez", antwortet er mit einem süßen lächeln.
Er macht wirklich viel für seine Mutter. Er muss sie ziemlich gern haben.
Wir steigen aus der Limousine und ein Page begrüßt uns freundlich.
Der Chauffeur fährt weiter, auf einen Privatparkplatzt.
Jetzt treffen auch Diego, Adrian und Antonio ein.
Sie steigen aus und überreichen dem Pagen die Autoschlüssel. Dieser macht sich direkt auf den Weg die zwei Autos ein zu parken.
Gemeinsam gehen wir zur Lobby, welche Böden im creme-braunen Mamor Stil und dazu passende Säulen hat.
Die Lobby ist riesig und nobel. Überall stehen kleine Glastische mit braunen Stühlen.
,,Buenos días señor Martínez", sagt eine Frau über freundlich an der Rezeption.
Das ist vermutlich der einzige Satz den ich auf Spanisch verstanden habe und verstehen werde.
Die Rezeptionistin versucht mit Leonardo zu flirten und spielt mit ihren Haaren. Was ziemlich erbärmlich aussieht. Ich bin immer noch kein Fan von Beziehungen....
Leonardo weist sie die ganze Zeit zurück.
Leonardo nimmt vier Zimmerkarten entgegen die die Rezeptionisten aushändigt.
Zum Glück hat sie auf spanisch geflirtet, sonst hätte ich mich übergeben.
Wir steigen in einen Aufzug und fahren auf die oberste Etage.
Leonardo teilt währenddessen die Karten aus. Jeder bekommt eine Zimmerkarte, außer ich....Ich muss vermutlich in Leonardos Zimmer schlafen....
Oben angekommen trennten sich unsere Wege und jeder ging in sein Zimmer.
Leonardo zog seine Karte durch den Tür-Scanner und öffnete die Tür.

Das Erste was man sah wenn man durch die Tür ging, war der kleine Eingangsbereich mit einem Schuhregal auf diesem waren Blumen platziert.
Leonardo und ich ziehen schweigend unsere Schuhe aus und stellen sie in das Regal.
Ich merke gerade das ich noch sein Jackette trage und ziehe es aus. Ich überreiche es ihm.
Vom Eingangsbereich aus konnte man in einen weiteren offenen Raum schauen.
Zwischen dem Eingangsbereich und dem offenem Raum ist ein Flur. Links vom Flur ging es geradeaus zu einem Schlafzimmer. Von diesem wiederum links ist ein Bad.
Das Schlafzimmer hatte ein großes Boxspringbett, einen Schrank und eine Kommode.
Außerdem hing über dem Bett ein Bild von Valencia.
Wenn man den Flur rechts runter geht ist dort eine abgeschlossene Tür.
Vermutlich nur seine Waffen und anderes Zeug.
Im offenen Raum ist die links ein Sofa welches mit dem Rücken zu mir schaut.
Dahinter ist ein Fernseher an der Wand mit einem Regal daneben.
Rechts ist eine Küche mit Kücheninsel.
Der offene Raum hat eine Glaswand mit einer Tür.
Durch diese kommt man auf den Balkon.
Als ich durch dir Tür gehe muss ich staunen.
Man hat eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt.
Der Balkon wird vorne durch ein Glasgeländer abgegrenzt. Links und rechts sind Milchglas-Wände die als Abtrennung dienen. Sie haben jeweils eine Tür eingebaut.
Ziemlich Links von der Balkon-Plattform ist ein Swimmingpool der kurz vor dem Geländer aufhört.
Zum Gelände schauend stehen vor dem Pool noch Liegen. In der Mitte des Balkons stehen ein paar Stühle um einen Tisch.
Es ist ein wirklich schönes Apartment... eine Sache stört mich dennoch...
,,Ehm... Leonardo?", sage ich als ich mich fertig umgesehen habe.
,,Wo soll ich bitte schlafen? Es gibt nur ein Schlafzimmer...", frage ich und schaue ihn verwirrt an.
,,Du kannst ja mit mir schlafen „ meint er schmunzelnd und wackelt mit den Augenbrauen.
NEIN DANKE.
,,Ganz sicher nicht... da schlaf ich lieber draußen", antworte ich schnell.
,,Wie du willst, mi Amor", sagt er grinsend zuckt mit den Schultern nach dem Motto ,,Da hast du selber Pech".
Ich konnte nicht weiter darüber nachdenken da jemand an der Tür klopft.
Leonardo schlendert zur Tür, schaut durch die Linse und öffnet die Tür.
Ich seufzte als ich sehe das es Antonio ist. Ich kann diesen Typ irgendwie nicht leiden.
,,Hey, Leonardo... hast du Lust was trinken zu gehen?", frägt er mit einem Grinsen.
Leonardo seufzt kurz genervt.
,,Ach komm schon, wir müssen feiern das dein Lieblingscousin noch lebt", meint er und zwinkert ihm zu.
Leonardo schaut kurz zu mir. Ich stehe gerade in der Küche und lausche dem Gespräch.
,,Kommt sie auch mit", sagt Antonio als sein Blick zu mir wandert. Jetzt grinst er pervers.
,,AUF KEINEN FALL!", sagen Leonardo und ich gleichzeitig.
,,Ich komme .. aber ich bleibe nicht lange", meint er nun und gibt sich damit geschlagen.
Antonio schaut frech grinsend zwischen mir und Leonardo hin und her.
Leonardo räuspert sich daraufhin und verdeckt mit seinem Körper den Blick zu mir.
,,Gehen wir dann?" frägt Leonardo.
,,Ja", antwortet Antonio und beide gehen aus dem Appartement.

Mi amor - The mafia girl Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt