~Ich verspreche es passiert nichts~

4.5K 76 6
                                        

Wir fuhren nicht mehr solange, bis wir an einem Luxuriösem Hotel ankommen.
Mittlerweile war es schon 16.00 Uhr

Agnessa und ich steigen aus dem Auto.
Draußen stand bereits Leonardos Auto, da sie früher angekommen sind als wir.
Gemeinsam laufen wir in das Cremefarbene Hotel.
Innen sah es sogar noch schöner aus. Es war in Brauntönen gehalten. Das Hotel hatte einen Braunen Boden mit hellbraunen Mustern. Ein Blick auf die Decke verrät mir, dass diese nur Braun war ohne Muster.
In der Lobby stehen  mehrere dunkelbraune Sessel,Couches  aus Leder und mehrere Glastischen in der Mitte von diesen.
Leonardo, Adrian und Diego sitzen auf einer Couch und erwarten uns bereits.
Ich betrachte die wunderschöne Lobby. Ich kann es nicht beschreiben, aber sie vermittelt ein warmes Gefühl.
Musik ertönt im Raum, da ein Pianist auf einem Flügel in einer Ecke ein sanftes Stück spielt.
Auch Agnessa, die sonst immer viel zu tun hat wirkt entspannt.
Die warmen Farben haben eine schöne Auswirkung.
Wir gesellen uns zu den Jungs.
,,Na, ich hab gehört ihr hattet eine angenehme Fahrt", meint Leonardo schmunzelnd.
,, Der Fahrer war ziemlich fertig nach eurer Gesangseinlage", fügt Adrian hinzu.
Agnessa und ich  schauen uns empört an und müssen darauf etwas lachen.
Leonardo steht jetzt auf und zwinkert mir zu während er zur Rezeption läuft.
Von den Jungs erfahre ich das die Gala um 18.00 Uhr, also in zwei Stunden anfängt.

Als Leonardo wieder zurück kommt hält er zwei Zimmerkarten in der Hand.
,,Also, wir Jungs nehmen die große  Suit. Ihr könnt dann die andere haben", meint er mit dem Blick zu mir und Agnessa gewendet.
Alle nicken.
Wir steigen in den Fahrstuhl und fahren auf die oberste Etage.
Als wir uns gerade von den Jungs trennen greift Leonardo noch nach meiner Hand.
,,Wir treffen uns dann 17.40 Uhr in der Lobby, ich hole dich ab", meint er.
,,Ist gut" antworte ich lächelnd und eile Agnessa hinterher.
Als ich sie eingeholt habe öffnet sie die Zimmertür.
Wir beide staunen nicht schlecht als wir in den Eingangsbereich schauen. Der Eingangsbereich war ein Runder Raum. In der Mitte war ein runder Tisch mit einer blauen Blumenvase und Rosen darin. Links von der Tür war eine Schuhmatte und daneben ein Sessel.
Wir ziehen unsere Schuhe aus und schauen uns in der Suit um.
Der Sessel neben der Schuhmatte ist aus Samt und hat vermutlich mehr als die ganze Lobby mit den Möbeln gekostet.
Wir gehen weiter.
Rechts vom Eingangsbereich ist ein offener Raum. Dort ist ein Wohnzimmer, von dem man eine tolle Aussicht hatte, da die Wand links und gegenüber von der Tür aus Glas besteht. In der Mitte steht ein Kamin mit einem Sofa, welcher zum Kamin gerichtet ist. Vor dem Sofa ist ein flauschiger Teppich in welchen Agnessa und ich uns reinlegen .
Er ist so schön kuschelig, und vermutlich auch teuer......
Als wir nach unserer kurzen Pause wieder Aufstehen, gehen wir in einen weiteren offenen Raum am Ende des Wohnzimmers auf der Wand links zur Tür.
Dort ist ein Esszimmer mit einem Holztisch und kleinen Stühlen.
Wir gehen wieder zum Eingangsbereich, denn gegenüber vom Wohnzimmer war ein langer Flur mit jeweils 2 Türen links und rechts.
In der ersten Tür links ist ein Schlafzimmer, welches Agnessa für sich beansprucht.
Das gleiche ist auf der Rechten Seite.
Es war ein großes Schlafzimmer mit einem großen Boxspringbett links in der Ecke, das zur Tür gerichtet ist. An der rechten Wand steht ein Kleiderschrank und ein Schminktisch daneben.
DerBoden ist mit einem weichen Teppich ausgelegt, der so ziemlich wie der im Wohnzimmer ist.
Im hinteren Raum links vom Flur ist ein Bad und links ein Waschraum.
Das Bad ist in schwarzen Tönen gehalten. Nur die Handtücher sind weiß.
Als wir wieder ins Wonzimmer gehen um uns auf dem Teppich fallen zu lassen, ruhen wir uns etwas aus.

Nach einigen Minuten bricht Agnessa die lange Stille.
,,Wir sollten dich richten", meint sie und blickt zu mir.
Ich nicke bloß und stehe seufzten von dem kuscheligen Teppich auf.
Ich will eigentlich nur hier liegen bleiben.

Ich gehe mich duschen und föhne anschließend meine Haare trocken.
Das ging relativ schnell, da ich mich etwas beeilt habe.

Jetzt hilft mir Agnessa in das Korsette zu schlüpfen. Durch dieses Korsette kriege ich immer noch kaum Luft.
Ich hasse dieses Ding immer noch! Naja.... Es könnte schlimmer sein, oder?
Agnessa schminkt mich noch etwas nachdem ich das Korsette anziehe.
Jetzt locken wir  nur noch meine Haare.
Agnessa holt aus einer kleinen Tasche Schmuck, welcher perfekt zu meinen Sachen passt.
Es ist ein silbernes Armband und dazu lange silberne Ohrringe.
Als wir fertig sind betrachte ich mich im Spiegel.
Ich glaube so hübsch habe ich mich noch nie gefühlt.
Wäre das Korsette nicht da, wäre es auch noch angenehm das Kleid zu tragen.
,,Viel Spaß.... Vielleicht kommt ja Leonardo heute Abend zu besuch", meint sie schmunzelnd als ich meine Schuhe anziehe.
Ich boxe ihr in die Schulter wegen der Aussage. Sir muss jetzt nurnoch mehr lachen.
Ich kneife nur meine Augen zusammen und laufe los.
Ganz sicher nicht!
Agnessa kommt nicht mit, weswegen ich alleine in die Lobby laufe.
Diesmal stolpere ich nicht, sondern laufe ziemlich sicher.
In der Lobby liegen einige Augen auf mir. Als ich mich umschaute ist von Leonardo noch keine Spur, deshalb setze ich mich sachte einfach auf eine Couch, sodass das Kleid nicht knittert.
Einige Zeit vergeht als draußen laute Motorgeräusche ertönen.
Ich und einige andere Leute folgen diesem. Im Vorhof angekommen fährt eine dunkelblaue Supra Mk 4 mit hellblauer Unterboden Beleuchtung an. Leonardo steigt elegant aus dem Fahrersitz und zieht seine Krawatte fest. Er dreht sich zum Eingang und schaut direkt zu mir.
Wie erstarrt bleibt er stehen und schaut mich mit geweiteten Augen an.
Seine Augen blitzen kurz auf als sie wieder zu funkeln beginnen.
Ich mustere ihn. Er trägt einen Dunkelblauen Anzug mit schwarzem Hemd. Seine Haare sind wie immer lockig und seine Augen glänzen blau.
Als er sich wieder fasst kommt er mit großen Schritten auf mich zu.
,,Du bist wunderschön", haucht er und gibt mir einen Kuss auf meinen Handrücken.
Gänsehaut breitet sich auf meinem Körper aus und ich werde rot.
Ich merke wie die Leute um uns herum uns anstarren, was mich etwas nervös macht.

Mi amor - The mafia girl Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt