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Nach 5 Monaten auch mal ein neues Kapitel💀

Als ich am Montagmorgen in der Schule ankam, war nur noch die Rede von Homecoming. Überall hörte man wie alle verrückt nach Homecoming waren und wie sehr sie sich freuten sich wieder mal richtig fertig zu machen. Einige Mädchen hofften nominiert zu werden für Homecomingqueen. Größtenteils aber auch nur, weil sie wussten, dass Matt wahrscheinlich wieder als King rausgehen würde. Daher erhofften sie sich neben ihm zu sein.

Kaum war die erste Stunde vorbei, wurden schon zahlreiche Mädchen zum Homecoming gefragt. Auf verschiedene Art und Weisen. Mit hochgezogenen Augenbrauen lief ich an alle vorbei. Ich wollte doch nur zu meiner nächsten Unterrichtsstunde gehen, in Ruhe. War das zu viel verlangt ?Für mich waren 99,9% aller Arten eine Person zum Homecoming zu fragen nur unangenehm. Und diese 0,01%.. naja da müsst wohl einer mit einer tollen Idee um die Ecke kommen, dass ich es nicht als peinlich ansehe. Bisher hatte ich jedoch selber nicht herausgefunden, was ich als angenehm empfand.

Bei meinem Spind tauschte ich meine Bücher aus und wollte weiter gehen. Doch genau in meine Richtung entdeckte ich Cody. Schnell zog ich meine Bücher vor meinem Gesicht und drehte mich um. Ich wusste nicht wie ich mich verhalten sollte. Ich hatte mir gestern, während ich den ganzen Tag nur auf meinem Bett gehockt hatte, Gedanken gemacht.

Ich hatte mich entschlossen keine große Sache draus zu machen. Ich musste einfach Cody vermitteln, dass der Kuss keine Bedeutung hatte und es keinen weiteren geben würde. Doch da ich das nicht direkt ansprechen wollte, versuchte ich ihm erst einmal aus dem Weg zu gehen. Er selber hatte auch keinen Kontakt gesucht. Er hat mir weder geschrieben noch angerufen. Somit wusste ich, dass es für ihn auch nur ein Kuss war und nichts weiter. Wobei ich schon fast enttäuscht war, dass es für ihn anscheinend nichts besonderes war und er sich danach nicht die Mühe gemacht hatte, aber ich versuchte diesen Gedanken beiseite zu schieben und einzureden, dass es der bessere Weg war.

Kaum dachte ich, dass ich ihn los geworden war und er mich nicht gesehen hatte. Hörte ich wie er hinter meinem Rücken mein Name sagte. Erwischt blieb ich stehen und hatte  kurz meine Augen geschlossen in der Hoffnung, dass ich irgendwelche Superkraft entwickeln könnte, die mich unsichtbar werden lassen. War tatsächlich nicht der Fall.

„Arizona", sagte er nochmal meinen Namen, während ich mich langsam zu ihm drehte.

„Cody", sagte ich, verzog dabei mein Gesicht. Innerlich ging durch mein Kopf, dass ich jetzt die Ruhe bewahren muss und mich ganz normal verhalten müsste. Es war nur ein Kuss. Dir ist das total egal. Es war nichts besonderes.

„Wohin so schnell?", fragte er und kam mir näher.

Panisch ging ich ein Schritt zurück und schaut um uns herum. Versuchte zwischen uns beiden die Distanz zu behalten, weil ich das Gefühl hatte, dass alle wussten, dass wir uns geküsst hatten.

„Keine Sorge, ich küsse dich nicht nochmal. Zumindest nicht hier", sagte er und zwinkerte dabei.

„Ich muss los", erwiderte ich schnell. Ich wollte gar nicht auf seine Andeutung eingehen und ignoriert es gekonnt.

„Wieso habe ich das Gefühl, dass du so versuchst von mir weg zu kommen?", fragte er, schien sich deutlich zu amüsieren bei meinem Anblick und es zu genießen.

„Vielleicht weil wir gleich Unterricht haben?", fragte ich und versucht mich zusammenzureißen.

Er kam mir etwas näher ran und hob eine Augenbraue in die Höhe. Ich ging wieder ein Schritt nach hinten. Er fing dabei nur an zu grinsen.

Er schüttelte seinen Kopf. „Eh eh", ließ er dabei raus. „Aber ich muss sagen, dass der Anblick mir gefällt sich so zu sehen. Nicht so vorlaut"

„Hör mal zu", fing ich an, doch es klingelte, was bedeutet, dass der Unterricht jede Sekunde anfangen würde. „Es war ein Kuss, nichts bedeutsames. Lass nichts größeres draus machen, als es eigentlich war"

High School SweetheartsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt