6 • the battle goes on

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Samstagmorgen wurde ich durch die helle Sonne wach, die in meinem Zimmer schien. Ich war noch müde und hätte gerne weiter geschlafen, aber wenn ich aufstehen würde um die Vorhänge zu zu machen, dann würde ich sowieso wach werden und nicht mehr schlafen können. Ich war gestern nach der Arbeit einfach zu müde gewesen, um an die Vorhänge zu denken. Ich hatte mir nur schnell die Reste vom Abendessen aufgewärmt und war dann wie eine Leiche auf meinem Bett gefallen.

Ich ging ,nachdem ich im Bad fertig war, nach unten. Meine Mutter machte gerade Pfannkuchen und ich schob es einfach auf meine Müdigkeit, dass ich diesen leckeren Geruch noch nicht von oben gerochen hatte. Kat saß schon auf dem Barhocker und trank ihr Kaffe. Tom saß rechts von ihr und spielte nebenbei mit einem Auto. Ich setzte mich neben Tom und drückte ihm ein Kuss auf den Kopf.

„Ari",freute er sich und lächelte breit. Er war wirklich der einzige, der mich schätzte, hatte ich das Gefühl.

Meine Mutter schaute zu mir hoch, während sie den Pfannkuchen auf die andere Seite drehte.

„Guten Morgen",sagte sie, schnappte sich ein Teller und legte es mir vor.

Ich nickte nur müde und legte meinen Kopf auf meine Hände. Ich war eigentlich immer die jenige, die am längstens schlief. Meine Mutter wachte immer früh aug, als hätte sie einen Wettbewerb gegen die Hühner zu gewinnen. Mein Vater schlief bisschen länger als meine Mutter, war aber trotzdem noch zu früh wach, für meine Verhältnisse. Kat und Tom wachten immer gegen 8 und 9 Uhr auf. Ich schlief gerne bis 10, wenn es möglich war auch länger. Ich schaute auf die Uhr, die gegenüber von mir hing. 9:49 zeigte diese. Noch zu früh.

„Möchtest du irgendwas trinken?",fragte mich Mum. Ich sagte ihr, dass ich gerne einen Apfelsaft hätte und sie goss mir diesen ein.

„Tom, hör endlich auf zu spielen und iss deinen Pfannkuchen!",sagte meine Mutter warnend, doch Tom hörte nicht auf Mum. Er spielte seelenruhig weiter.

Mum legte mir den Pfannkuchen auf mein Teller und machte sich an die Nächste.

„Tom, tue mal endlich das was man von dir verlangt",sagte Kat neben ihm und sah immer noch schlecht gelaunt aus. Langsam überlegte ich die Idee mit dem Kellereinsatz umzusetzen. Keiner konnte was für, dass sie es nicht ins Team geschafft hatte.

„Mit dir rede ich nicht",sagte Tom beleidigt und spielte weiter. Okay, der kleine war immer noch sauer auf sie. Was ich ihm auch nicht übel nehmen konnte.

„Will ich auch gar nicht, leg einfach dein blödes Auto weg, es nervt",motzte Kat ihn weiter an.

„Du bist blöd",sagte Tom zurück, während ich mich einfach raushielt und mein Pfannkuchen genoss.

„Die sind echt gut, Mum",murmelte ich mit vollem Mund und zeigte begeistert auf den Pfannkuchen.

„Tom, sei nicht frech zu deiner Schwester",sagte Mum, während sie mir noch ein Pfannkuchen auf dem Teller legte und sich bedankte über mein Kompliment.

„Sie hat doch angefangen",beschwerte sich Tom.

„Ich bin trotzdem älter als du",sagte Kat und nahm ein großen Schluck.

„Na und? Ari ist auch älter als du, trotzdem ist sie nicht so blöd zu dir",sagte er und ich zog meine Augenbrauen höher. Da traf er einen Punkt.

Meine Schwester und ich hatten nicht die wundervollste Beziehung, aber gerade war sie wirklich unhöflich zu Tom. Vor allem wenn man nebenbei anmerkte, dass Kat doppelt so alt wie Tom war. Er war noch ein kleines Kind, wobei Kat sich auch nicht erwachsener verhielt. Man könnte ihn schließlich auch nett fragen, ob er aufhören könnte. Ihn aber anzumotzen, brachte ihn nur dazu, dass er weiter machte.

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