Kapitel 2: Papa

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...ein etwas älterer Mann in einem grauen Anzug kam herein.Jetzt war ich mir sicher, dass ich in keinem Krankenhaus war, Ärzte tragen doch sonst immer weiße Kittel. Ich war etwas verängstigt, da ich nicht wusste, wo ich bin und was dieser Mann mit mir vorhatte.

Ich saß noch immer auf dem Bett, mittlerweile stand er schon fast vor mir und ich starrte ihn völlig ängstlich an.

„Was ist, wenn er böse zu mir ist? Was, wenn er mir etwas antut?" dachte ich mir.

Aber gegen all meine Erwartungen redete er einfühlsam auf mich ein: „Hallo y/n, wie geht es dir?Ich verstehe, dass du Angst hast, aber du kannst mir vertrauen und mit mir reden."

Ich erwiderte: „Wer bist du? Wo bin ich hier und wo sind meine Eltern?"

„Ich heiße Dr. Martin Brenner, aber du kannst mich auch gerne Papa nennen. Wo du hier bist, werde ich dir gleich zeigen, denn der Unterricht beginnt sowieso gleich. Was deine Eltern angeht, sie sind leider ums Leben gekommen, deshalb bist du hier, y/n" antwortete er.

Ich sagte: „Welcher Unterricht? Was, meine Eltern sind tot??".
Bin ich etwa in einem Waisenhaus?
Ich konnte das einfach nicht glauben, ich meine, ich habe sie doch erst gestern noch gesehen, bis mir schwarz vor Augen wurde und ich hier aufgewacht bin.

„Ja, y/n, so schwer es auch wahrzunehmen ist. Siehst du die Nummer auf deinem linken Arm? Alle Kinder hier haben Nummern, deshalb wundere dich nicht, dass du so angesprochen wirst. Komm mit mir", sprach Papa.

Ich nickte nur und sah meinen Arm an: 009.
Er gab mir seine Hand, ich nahm sie und wir gingen auf ein weit entferntes Zimmer zu.

Alle Türen und Wände waren weiß, es gab auch hier keine Fenster und das Licht war sehr grell.

Wo führt er mich wohl hin? Was meinte er mit Unterricht? Und vor allem gibt es hier, wie er sagte wirklich mehr Kinder?

Peter Ballard-Stranger ThingsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt