Kapitel 22: Salzwasser

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„Papa" war oben bei den Wachen, die gerade den Deckel von diesem Ding geöffnet haben und redete mit ihnen. Leider konnte ich von dem Gespräch nichts mitbekommen, weil wir ja unten warten mussten. Was mir aber noch auffiel ist, dass ganz oben neben der Maschine große Säcke lagen, ärgerlicherweise konnte ich die Aufschrift nicht lesen, da sie zu weit weg waren.

Die anderen Kinder waren genauso neugierig und leicht nervös wie ich und wir standen unterhalb und schauten zu ihnen hoch:

„Papa" ging um die Maschine herum und schaute sie sich genau an, wie wenn er sie noch nie davor gesehen hätte, das glaube ich aber nicht, denn hier läuft ja alles nach seinem Befehl. Wahrscheinlich war dieses Ding einfach nur neu und wir mussten es jetzt höchstwahrscheinlich austesten.

Für was wird das Gerät überhaupt sein? Bisschen Angst hatte ich ja schon...

Langsam kam „Papa" allein die lange Treppe zu uns herunter, die anderen blieben oben.

„So Kinder, ihr werdet euch wahrscheinlich schon wundern, was ich heute für euch vorbereitet habe, oder?", fragte er uns.

„Ja, Papa", antworteten alle voller Neugier.

„Mit dieser Maschine, die ihr hier seht", er deutete auf das große Gerät, „könnt ihr eure Kräfte trainieren, womöglich mit etwas Übung und einer kleinen Verbesserung, die wir im Laufe der Zeit vornehmen werden, sogar verbessern!
Das Einzige, was ihr dafür tun müsst, ist, dass ihr in das Wasser hineintaucht. Denn dieses Salzwasser fördert eure Konzentration enorm. Und so werdet ihr sozusagen trainiert, um eure mentalen Fähigkeiten auszubauen und spezielle übersinnliche Fähigkeiten zu erlernen, unter anderem telekinetische Fähigkeiten. Hört sich das nicht toll an?"

„Ja, Papa", riefen alle Kinder begeistert.
Ich war eher nicht so mitgerissen, ich meine es mag schon interessant sein, aber ich konnte meine Kräfte ja eigentlich sowieso noch nicht richtig kontrollieren, deshalb ist es für mich doch sowieso überflüssig.

„Stellt euch nun bitte in einer Reihe auf, also zuerst 003, dann 004 und dann 005 und so weiter."

Wir gehorchten ihm und standen alle so, wie er es gesagt hatte. Ich war so froh, dass ich nicht so weit vorne war, denn ich wollte zu Peter in den Keller, um für immer von hier verschwinden zu können. Doch blöderweise war hier nirgendwo eine Uhr, das ärgerte mich wirklich...

Aber ich konnte ja nicht fragen, sonst wäre es viel zu auffällig, wenn ich dann auf einmal weg sein würde.
Aber trotzdem hatte ich eine Idee, wie ich es herausfinden kann...

Peter Ballard-Stranger ThingsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt